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Rundreise Nepal 2025 - Teil 9 - Hemja

Reisebericht von R. A. Mauersberger Reisebericht von Rudolf Andreas Mauersberger - Kontakt über WhatsApp


Kurz-Übersicht- Rundreise Nepal 2025

Rundreise Teil 1: Reisebericht Nepal 2025 (Kathmandu, Suryabinayak)

Rundreise Teil 2: Reisebericht Nepal 2025 - Kathmandu

Rundreise Teil 3a: Reisebericht Nepal 2025 - Panauti

Rundreise Teil 4a: Reisebericht Nepal 2025 - Namobuddha

Rundreise Teil 5a: Reisebericht Nepal 2025 - Bharatpur

Rundreise Teil 6a: Reisebericht Nepal 2025 - Devghat Sauraha

Rundreise Teil 7: Reisebericht Nepal 2025 - Chitwan Nationalpark

Rundreise Teil 8: Reisebericht Nepal 2025 - Bandipur

Rundreise Teil 9: Reisebericht Nepal 2025 - Hemja

Rundreise Teil 10: Reisebericht Nepal 2025 - Pokhara

Rundreise Teil 11: Reisebericht Nepal 2025 - Sarangkot

Rundreise Teil 12: Reisebericht Nepal 2025 - Phewa-See

Rundreise Teil 13: Reisebericht Nepal 2025 - Pokhara, Kathmandu

Koordinatenliste zur Rundreise - Nepal 2025


 

Gorkha Garden Hotel / गोरखा बगैचा होटल

Rundreise Teil 9: Reisebericht Nepal 2025 - Hemja

10. Tag - Samstag, 24.05.2025

Gorkha - Hemja

Route - 80 km, Fahrzeit 4 Std

Wie immer war der erste Blick aus dem Fenster. Das Wetter war vielversprechend. So gingen wir gut gelaunt zum Frühstück.

Gorkha Garden Hotel / गोरखा बगैचा होटल

Als wir während des Frühstücks aus den Fenster schauten, konnten wir noch beste Sicht im Bild festhalten. Als wir vom Zimmer aus fotografieren wollten, hat sich die Sicht leider bereits geändert.

Gorkha Garden Hotel / गोरखा बगैचा होटल

 

 

 

 

 

 

Nach einem guten Frühstück im Gorkha Garden Hotel von Gorkha begann 9 Uhr unsere Reise zuerst nach Bandipur und anschließend ins Kloster von Hemja. Wir folgten der Abukhaireni-Gorkha Hwy F35 Richtung Anbu Khaireni und wechselten mit der Überfahrt über der Aanbu Khaireni Bridge vom Distrikt Gorkha in den Distrikt Tanahu / तनहुँ .

Haus bei Anbu Khaireni an der NH03/NH17/H04

 

Nun folgten wir knapp 18 Kilometer der NH03/NH17/H04 westwärts, wobei uns unmittelbar nach der Ortschaft Anbu Khaireni das rechts abgelichtetes schönes Haus auffiel. Derart Baustil sieht man in Nepal gelegentlich und zeigt doch, dass es auch Einwohner gibt, die in einem optisch ansprechenderen Haus wohnen möchten.

Nach 10 Kilometer wechselten wir am Abzweig zum Aandhimul Baraha Tempel / आँधिमुल बराह मन्दिर von der ländlichen Gemeinde Anbu Khaireni in die ländlichen Gemeinde Bandipur.

NH03/NH17/H04

 

 

 

 

 


Dass vermutlich durch Hochwasser und Überschwemmungen viele Straßen schwer beschädigt wurden, spürten wir auf vielen Straßen während unserer Rundreise.

Himalyan Citizen Cake & Coffee Shop an NH03/NH17/H04

 

 

 

 

Als ich das Foto in der Nachbereitung sah, musste ich wissen, was man hier sehen kann. Es stellte sich bei Google Maps Besichtigung als "Himalyan Citizen Cake & Coffee Shop" heaus - also nur eine Raststätte und keine Sehenswürdigkeit.

NH03/NH17/H04

 

 

Die erste Rast legten wir nach etwas über einer Fahrstunde an der Kuber Oil Suppliers - KOS ein.

Nach 250 Meter verließen wir die NH03/NH17/H04, bogen nach Links in Richtung Bandipur ab, wobei wir das Bandipur Gate / बन्दिपुर गेट durchfuhren.

Bandipur Gate / बन्दिपुर गेट

Das Bandipur-Tor ist ein bemerkenswerter Zugangspunkt zur bezaubernden Stadt Bandipur, die für ihr gut erhaltenes kulturelles Erbe und ihre atemberaubenden Ausblicke bekannt ist. Dieser Säulenschrein symbolisiert nicht nur die historische Bedeutung der Region, sondern bietet Besuchern auch die Möglichkeit, in die lokale Kultur einzutauchen.

Bandipur Gate / बन्दिपुर गेट


Beim Näherkommen werden Sie von kunstvollen Schnitzereien und traditioneller Architektur begrüßt, die die Kunstfertigkeit der Newar-Gemeinschaft widerspiegeln, die diese Gegend seit jeher bewohnt. Die strategisch günstige Lage bietet einen Panoramablick auf die umliegenden Hügel und Täler und ist somit ein idealer Ort für Fotografie-Enthusiasten und Naturliebhaber. Die Ruhe der Gegend lädt zu friedlicher Kontemplation ein, und es ist üblich, Einheimische bei traditionellen Ritualen zu beobachten, was Ihr Erlebnis zusätzlich bereichert. Besucher können mit freundlichen Einheimischen in Kontakt treten, die oft Geschichten über die Bedeutung des Schreins und die Geschichte der Stadt erzählen. Neben der architektonischen Schönheit und den kulturellen Erlebnissen ist das Bandipur-Tor auch ein Tor zu zahlreichen Wanderwegen, die zu atemberaubenden Aussichtspunkten führen. Dies macht es zu einem idealen Ausgangspunkt, um die natürliche Schönheit der Region zu erkunden. Ob Sie spirituelle Einkehr, kulturelles Eintauchen oder Abenteuer suchen, Bandipur Gate bietet Ihnen einen wunderbaren Einstieg in den Charme Bandipurs und lädt Sie ein, dieses verborgene Juwel Nepals zu erkunden und zu genießen.

Bandipur

Bandipur / बन्दिपुर

Bandipur / बन्दिपुर ist eine Bergsiedlung und eine ländliche Gemeinde im Distrikt Tanahun der Provinz Gandaki. Bandipur ist vor allem für sein erhaltenes, traditionelles kulturelles Flair bekanntund zählt ca. 15.000 Einwohner.

Bandipur liegt auf einer Höhe von 1.030 m auf einem Bergsattel (Mahabharat-Gebirge), etwa 700 m über dem Marsyangdi-Tal. Seit 1998 ist Bandipur über eine 8 km lange Zufahrtsstraße von Dumre (Prithvi Highway) aus erreichbar. Bis dahin gab es nur eine unzuverlässige Straße, die während des Monsuns meist nicht oder nur mit Traktoren befahrbar war. Der nur 200 m lange Bergsattel ist kaum breit genug für die Hauptstraße, die beidseitig von zwei- bis dreistöckigen Gebäuden gesäumt ist. Hinter diesen Häusern fallen die Berghänge steil ab, und die Gärten sind nur über Treppen erreichbar.

Bandipur / बन्दिपुर

 

 

Bandipur wurde von Newar-Händlern aus Bhaktapur im Kathmandutal als Handelsknotenpunkt gegründet, nachdem es 1768 von Prithvi Narayan Shah erobert worden war. Sie nutzten die malariafreie Lage, um Bandipur zu einem wichtigen Zwischenstopp auf der Handelsroute zwischen Indien und Tibet auszubauen. Sie brachten ihr kulturelles Erbe und ihre Architektur mit, die im Wesentlichen bis heute unverändert geblieben ist.

Ursprünglich ein einfaches Magar-Dorf im frühen 19. Jahrhundert. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Bandipur zu einem wohlhabenden Handelszentrum und einer Gemeinde mit stadtähnlichem Charakter: stattliche Gebäude mit neoklassizistischen Fassaden, Fensterläden und mit silbrigen Schieferplatten gepflasterten Straßen.

Bandipur / बन्दिपुर

Bandipur erlebte seine Blütezeit in der Rana-Zeit (1846–1951), als der Stadt als Zeichen ihrer Macht und ihres Prestiges eine Sondergenehmigung für eine eigene Bibliothek erteilt wurde (die noch heute existiert).

In den 1970er Jahren erlebte der Handel mit dem Bau des Prithvi Highway einen starken Rückgang. Aus technischen Gründen wurde dieser logischerweise im Marsyangdi-Tal gebaut, wodurch Bandipur isoliert am Berg lag. Darüber hinaus verlor Bandipur aufgrund seiner schlechten Erreichbarkeit an Bedeutung, da der Bezirkssitz von Tanahun nach Damauli verlegt wurde. Die Händler von Bandipur wurden gezwungen, nach Dumre zu ziehen, und viele zogen sogar in den Terai; Bandipur wurde zu einer Art Geisterstadt. Die Bevölkerungszahl sank erheblich.

Bandipur / बन्दिपुर

 

 


Zweimal erlebte Bandipur Unruhen. Die Bevölkerung ließ sich vom Straßenbau nicht so leicht abbringen und kämpfte im Planungsprozess für eine andere Route. In den 1970er Jahren, als in Nepal die ersten Demonstrationen für Demokratie stattfanden, stürmten die Einwohner Bandipurs die kleine Garnison. Mehrere Menschen wurden getötet, und die Soldaten flohen. Als der Bezirkssitz verlegt werden sollte, demonstrierten die Menschen und besetzten die Verwaltung. Die Beamten flohen in der Nacht. Sogar der König wurde mit dem Hubschrauber eingeflogen, um die Lage zu beruhigen. Der Niedergang der kleinen Stadt ließ sich jedoch nicht mehr umkehren. Einige Relikte ihrer wohlhabenden Vergangenheit sind erhalten geblieben. Obwohl viele Häuser in schlechtem Zustand sind, ist die typische Newari-Architektur erhalten geblieben. Ein markantes Merkmal von Bandipurs Hauptstraße ist eine überdachte Veranda, die sich auf der Nordseite fast über die gesamte Länge erstreckt. In den meisten Gebäuden befinden sich noch kleine Geschäfte.

Tundikhel-Plateau, Bandipur / बन्दिपुर

 

Route Stadtbesichtigung Bandipur

Die Schieferplatten in der Hauptstraße wurden von schweren Fahrzeugen zerstört, für die sie nicht gebaut waren. Sie sind aber an den Rändern und in den kleineren Gassen noch zu erkennen. Die Bibliothek existiert noch und wurde im Jahr 2000 sorgfältig renoviert. Ein weiteres Relikt ist ein fußballfeldgroßer Tundikhel nordöstlich von Bandipur und die Bedeutung des Dorfes als Schulzentrum für die umliegenden Dörfer.

Stadtbesichtigung Bandipur

Gegen 11 Uhr erreichten wir Bandipur und begannen den Stadtrundgang von etwa 1,5 Stunden.

Der erste Rundgang war das Plateau Tundikhel und begannen ihn an einem sehenswerten Baum.

Tundikhel-Plateau, Bandipur / बन्दिपुर

 

In vergangenen Jahrhunderten trafen sich Händler auf diesem künstlich angelegten Plateau, um vor ihrer langen Reise nach Lhasa oder in die indischen Ebenen um Waren aus Indien und Tibet zu feilschen. Es diente auch als Exerzierplatz für Gurkha-Soldaten.

Tundikhel-Plateau, Bandipur / बन्दिपुर

 

 

 

 

 

Heute ist es ein beliebter Picknickplatz und Aussichtspunkt.

Die Herzlichkeit der örtlichen Bevölkerung haben wir bereits mehrfach kennengelernt. Auch hier über den Spaziergang über den Tundikhel-Plateau wurde meine Frau gebeten, sich in der Gruppe der Frauen einzuordnen, um für denen ein Smartphone-Foto zu ermöglichen. Natürlich gestatten wir es.

Tundikhel-Plateau, Bandipur / बन्दिपुर

An klaren Tagen bietet sich ein atemberaubendes Panorama auf die Gipfel des Himalaya, darunter Dhaulagiri (8167 m), Machhapuchhare (6997 m), Langtang Lirung (7246 m), Manaslu (8162 m) und Ganesh Himal (7406 m). Besonders empfehlenswert sind Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang.

Bandipur Queen Tower, Bandipur / बन्दिपुर

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bereits bei der Anreise war der Bandipur Queen Tower zu sehen, der zum Zeitpunkt eingerüstet war.

Unmittelbar vor dem Queen Tower ist die Kopfstation der Bandipur Cablecar.

Seilbahn, Bandipur / बन्दिपुर

Die Seilbahn von Bandipur unterhalb des Bandipur-Hügels liegt in Bandipur und bietet einen atemberaubenden Blick auf schneebedeckte Berge und grüne Hügel. Die Strecke beträgt 1616 Meter. Die Seilbahn verbindet das historische Dorf Bandipur mit dem Prithvi Highway Cable Car Chowk. Unterwegs kann man eine 90 Grad steile Felswand, den längsten Himashreebakhala der Welt, Wälder, Vögel, Tiere und Siedlungen bewundern, die die Schönheit der nepalesischen Kultur widerspiegeln. Die Seilbahn, die ein himmlisches Erlebnis inmitten dieser Naturschönheit bietet, schwebt auf eine Höhe von 1067 Metern. Sie ist die erste Seilbahn in Südasien, die direkt in einem 17-stöckigen Fünf-Sterne-Hotel endet. Mit modernster Technologie bietet Ja ein aufregendes und unterhaltsames Erlebnis von etwa sieben Minuten und hat sich als Nepals erste TÜV-zertifizierte Seilbahn etabliert. In naher Zukunft sollen hier der längste freitragende begehbare Steg der Welt, Bungee-Jumping, ein Sessellift zur Siddha-Höhle und ein Konferenzzentrum für über tausend Personen eröffnet werden, um auch den Abenteuertourismus anzusprechen.

Bhimsen Temple, Bandipur

Unter Google Maps ist der Tempel im rechten Foto als "Temple of Worship" beschrieben - an der Tafel davor stand jedoch "Bhimsen Temple". Ich nehme es mal so hin. Eine Beschreibung dazu konnte ich nicht recherchieren.

1825 vereinigte Prithvi Narayan Shah das Kathmandu-Tal. Die Bewohner zerstreuten sich. Einige erreichten Bandipur, wo sie Stoffe verkauften und eigene Häuser bauten. Die alten Häuser Bandipurs wurden von Handwerkern aus Bhaktapur errichtet. Gemeinsam mit den örtlichen Geldverleihern bauten sie einen Klostertempel. Einer davon ist der Vindhyavasini-Tempel im Basar von Bandipur.

Bindhyabashini Temple, Bandipur

 

 

 

 

 

 

Der Bindhyabashini-Tempel liegt mitten im Basar von Bandipur. Er wird vom Piya Khalak von Bandipur verwaltet. Das Newar-Fest Bisket Jatra, das zum Neujahr gefeiert wird, findet ebenfalls in diesem Tempel statt. Während dieses Festes, das am 1. Baisakh gefeiert wird, regnet es Geld vom Dach des Tempels. Es wird geglaubt, dass Lakshmi dort wohnt, wo das Geld in der Schatzkammer aufbewahrt wird. Bei den Newari ist es Brauch, Mädchen am Tag des Bisket Jatra einzuladen und ihnen ein Festmahl zu bereiten.

Bindhyabashini Temple, Bandipur

 


Am Tag des Bisket Jatra findet dreimal abends eine Prozession zu Ehren der Göttin Khacha Dyau (Göttin) auf dem Markt statt.

An diesem Tag ist es üblich, die Putali Chwe (Puppenhochzeit) durchzuführen. Die Hochzeitszeremonie beginnt in Hererampatti. Begleitet von Flötenklängen zieht die Prozession durch den Markt und singt das Lied „Putalis Hochzeit hat stattgefunden, die Hochzeit ist da“, bevor sie zu den drei Bächen weiterzieht
Quelle: Quelle: https://tourismpana.com/bindhyabasini-mandir-bandipur/

Alte Basar von Bandipur

 

 


So schlenderten wir in aller Ruhe über den Alen Baar, schauten in den Geschäften und freuten uns, mit den Damen in ihren traditionellen Kleidern abgelichtet zu werden.

Alte Basar von Bandipur

 

 

 

 

 

 

 

 

Alte Basar von Bandipur

 

 

 

 

Alte Basar von Bandipur

 

 

 

 

 

 

 

 

Alte Basar von Bandipur

 

 

 


Beide Frauen lzeigten uns noch einen regionalen Tanz. Selbst einige Verkäuferinnen tanzten in ihren Geschäft mit dazu.

Bandipur

 

 

 
 

 

 

 

Nachdem alle Mitreisenden vom Stadtrundgang zur vereibarten Zeit eintrafen, setzten wir gegen 12:30 Uhr die Fahrt ins Kloster Hemja fort.

Unterwegs passierten wir die Gedenkstätte von Ghanshi Kuwa घाँसि कुवा - hielten aber nicht an. Sie war einige Meter von der Straße entfernt.

Ghanshi Kuwa घाँसि कुवा (optional)

Ghanshi Kuwa घाँसि कुवा, Vyas

 

Ghansi oder Ghasi / घाँसी) war ein nepalesischer Grasschneider, der vor allem dafür bekannt ist, Bhanubhakta Acharya dazu inspiriert zu haben, das Sanskrit-Epos Ramayana ins Nepalesische zu übersetzen. Er verdiente Geld, indem er Gras mähte und verkaufte. Ghansi baute einen Brunnen, um nach seinem Tod in Erinnerung zu bleiben. Über ihn ist nicht viel bekannt, außer dass er der Pantha-Kaste angehörte und in der Nähe des Brunnens lebte. Er wurde von mehreren Schauspielern in Filmen dargestellt, und das Touristenziel Ghansikuwa wurde nach ihm benannt.

Eines Tages saß Bhanubhakta Acharya auf einer Steinplatte in einem einsamen Wald und schlief beim Vogelgezwitscher ein. Als er aufwachte, sah er jemanden Gras schneiden. Acharya fragte ihn nach seinem Aufenthaltsort, und Ghansi antwortete, er sei ein armer Bauer gewesen, der neben Acharyas Dorf lebte. Er verdiente Geld, indem er Gras mähte und es auf dem Markt verkaufte. Ghansi erzählte Acharya von seinem Plan, einen Brunnen zu bauen, damit Passanten sich erfrischen und man sich auch nach seinem Tod an ihn erinnern könne.

Landschaft bei Vyas / ब्यास

 


Seine Worte hatten großen Einfluss auf Acharya. In einem Gedicht schrieb er: „Der Grasschneider hat mir eine große Lektion erteilt.“ Er gilt als einer der Inspirationsgeber für Acharyas Übersetzung des Sanskrit-Epos Ramayana ins Nepalesische.

Wir folgten der NH03/NH17/Thumka - Korikha - Bahunbhanjyan weiter bis nach Pokhara / पोखरा. Mittlerweile waren wir auf einer Höhe von knapp 400 Meter über NN. Die Landschaft war sehenswert. Mittlerweile waren die Straßen auch deutlich besser geworden.

Landschaft bei Vyas / ब्यास

 

 

Wir fuhren über die Damauli Bridge bei Byas, die den wasserarmen Fluss Madi Nadi zeigte.

Rabina Restaurant, Jamune Bhanjyang

 

 

 

 

 


Nach vier Kilometer legten wir eine Mittagspause ein. Unser Reiseleiter bestellte im Voraus eine regionals Suppe, die bei Ankunft bereits auf uns wartete.

Pema Ts'al Sakya Monastery, Kundup Foundation (Guest House), Hemja

 

 

Anschließend fuhren wir entlang des Flusses Seti Nadi nach Hemja, ein kleines tibetisches Dorf, das ein kleines Paradies am Fuße des riesigen Annapurna-Himalaya-Massivs in der Nähe des weißen Flusses ist.

Pema Ts'al Sakya Monastery, Kundup Foundation (Guest House), Hemja

 

 

Hemja

Leider ergaben Recherchen zu den eigentlich sehr häufig touristisch besuchten Ort keine weiteren Informationen.

Gegen 16 Uhr trafen wir im Pema Ts'al Sakya Monastery, Kundup Foundation (Guest House) in Hemja ein.

Pema Ts'al Sakya Monastery, Kundup Foundation (Guest House), Hemja

 

 

 

 

 


Eigentlich bereiten wir uns auf die Unterkünfte bei Reisen vor. In der Beschreibung stand nur "Kloster in Hemja" - vermuten aber, dass es sich vielleicht um das Monastery Guest House handelt, dessen Standort und Beschreibung ich nirgends finden konnte - also ließen wir uns überraschen, wohin uns die Reise führen wird. Es wurde jedoch nicht dieses Gästehaus, sondern das Gästehaus des Pema Ts'al Sakya Monastery, Kundup Foundation. Wir konnten das Kloster mit seinem Gästehaus bereits aus der Ferne sehen.

Pema Ts'al Sakya Monastery, Kundup Foundation (Guest House), Hemja

 

 

Da unser Reisebus von einem ausgezeichneten Fahrer gesteuert wurde, hatte er keine Probleme bei der sehr engen Einfahrt. Schnell war der CheckIn erledigt und erhielten unsere Zimmer. Das Hotelpersonal wa sehr freundlich, hilfsbereit und regulierten alle Arbeiten sehr zügig - vielen Dank dafür.

Pema Ts'al Sakya Monastery, Kundup Foundation (Guest House)

Das Pema Tsal Gästehaus gehört der Kundup Foundation, einer gemeinnützigen Organisation, die von der nepalesischen Regierung registriert und geprüft wurde und das Pema Tsal Klosterinstitut unterstützt. Das 2004 gegründete Kloster, die Schule und das Tibetische Zentrum unterstützen die lokale tibetische Gemeinde. Das Gästehaus verfügt über 36 Gästezimmer und eignet sich ideal als Ausgangspunkt, um die Gegend zu erkunden, einige Mönche kennenzulernen und mehr über den tibetischen Buddhismus zu erfahren.

Pema Ts'al Sakya Monastery, Kundup Foundation (Guest House), Hemja

 


Das Gästeaus verfügt über 35 Zimmer, alle mit Blick auf die Hügel und Berge des Annapurna. Einige Zimmer sind zudem klimatisiert. Die Lage ist ideal für den Besuch des tibetischen Klosters Pema Ts'al Sakya Monastery oder die Erkundung der Umgebung.

Pema Ts'al Sakya Monastery, Kundup Foundation (Guest House), Hemja

 

 

 

 

 

 

 


Wir erhielten das Zimmer 207 - ein Zweibettzimmer mit Bergblick und eigenem Bad.

Das Besondere am Hotel Pema Ts'al ist, dass wir durch unsere Aufenthalt die Arbeit des Klosters unterstützen, ein einzigartiges Stück tibetisches Kulturerbe entdecken und ein aktives buddhistisches Kloster besuchen.

Pema Ts'al Sakya Monastery, Kundup Foundation (Guest House), Hemja

 

Das Hotel bietete uns alle Annehmlichkeiten und Einrichtungen, die wir erwarteten, darunter ein Restaurant, ein Café, eine Rezeption und einen Wäscheservice.

Ein einladender Ort, um sich zu treffen und unsen Tag vorzubereiten. Ein Wasserspender mit gereinigtem Wasser stand uns zum Nachfüllen zur Verfügung, und hatten eine Auswahl an Reiseführern und Hinweistafeln. Wenn man einen Wäscheservice, Unterstützung oder Beratung benötigte, fragte man einfach nach.

Das neue Kaffeehaus ist ein großartiger Ort zum Entspannen und Planen der nächsten Abenteuer. Man serviert eine Auswahl an Kaffee, Tee und Snacks.

Pema Ts'al Sakya Monastery, Kundup Foundation (Guest House), Hemja

 

 

 

 

Ein Restaurant im hinteren Teil des Hotels bietet traditionelle neplitische und tibetische Gerichte. Hier kann man oft Mönche bei einer Tasse Tee beobachten.

Es gibt nichts Schöneres, als früh morgens aufzuwachen, den Sonnenaufgang über dem Himalaya zu erleben und den Gesängen tibetisch-buddhistischer Mönche beim Gebet zu lauschen. So besuchten wir Veranstaltungen im Kloster und erfuhren mehr über die tibetische Kultur. Dieser Raum wird für verschiedene Aktivitäten genutzt, von buddhistischen Vorträgen und Gesprächen bis hin zu Yoga-Kursen.
Quelle: https://hotelpematsal.com/

Pema Ts'al Sakya Monastery, Kundup Foundation (Guest House), Hemja

 

 

Monastery Pema Ts'al Sakya Monastic Institute, Hemja

Der Klosterkomplex liegt auf einem Hügel mit Blick auf Yamdi Pokhara, 20 Autominuten vom Flughafen Pokhara, dem Touristenbusbahnhof und dem Seeufer entfernt. Zu den Sehenswürdigkeiten in der Nähe gehören die tibetische Siedlung Tashi Talkhiel, ein Schwimmbad, ein Zip-Flyer und ein Bungee-Jumping-Turm.

Das Pema Ts'al Sakya Monastic Institute ist ein einzigartiger und wunderschöner Ort auf einem ruhigen Hügel in der Nähe des berühmten Fewa-Sees in Nepal und gegenüber dem Fischschwanzberg. Es ist ein inspirierender Ort, an dem Träume wahr werden können.

Pema Ts'al wurde vom Ehrwürdigen Khenpo Pema Wangdak und dem Ehrwürdigen Khenpo Kunga Dhondup unter der freundlichen Führung, dem Segen und der Zustimmung Seiner Heiligkeit des 41. Sakya Trizin, dem obersten Oberhaupt der Sakya-Sekte im tibetischen Buddhismus, gegründet. Der Ehrwürdige Khenpo Kunga fungiert auch als Rektor und begleitet junge Mönche auf ihrem Weg hier im Kloster.

Pema Ts'al Sakya Monastery, Kundup Foundation (Guest House), Hemja

Das Pema Ts'al Sakya Monastic Institute hat einen bemerkenswerten Schritt gemacht und eine Partnerschaft mit wichtigen Akteuren der Sportwettenbranche geschlossen. Dieses strategische Projekt zielt darauf ab, zusätzliche Einnahmequellen zu generieren und die gemeinnützigen Aktivitäten des Instituts zu unterstützen. Es ist wichtig zu beachten, dass das Institut eine strikte Richtlinie für verantwortungsvolles Wetten verfolgt und die Bedeutung umsichtiger und verantwortungsvoller Einsätze betont. Die erzielten Einnahmen dienen dem nachhaltigen Betrieb des Instituts und ermöglichen es ihm, seiner Gemeinde weiterhin Bildung, Unterstützung und spirituelle Begleitung zu bieten. Mit Fokus auf Transparenz und Verantwortlichkeit engagieren sich das Institut und seine Partner für verantwortungsvolle Sportwettenaktivitäten und stellen sicher, dass Spaß und Spannung beim Sportwetten mit den Grundwerten und der Mission des Instituts im Einklang stehen. Alle Informationen finden Sie unter diesem Link: https://heartspaceberlin.com/2023/bets-review/bethelper-kenya/

Pema Ts'al ist ein gemeinnütziges Bildungskloster, das seit 2004 von der nepalesischen Regierung registriert und geprüft ist. Es wurde am 13. März 1999 in Kathmandu, Nepal, gegründet. Im Februar 2002 zogen die Kinder von Pema Ts'al in ihr neues Zuhause in Pokahra, Nepal. Derzeit besuchen 87 Schülerinnen und Schüler das Kloster.

Pema Ts'al Sakya Monastery, Kundup Foundation (Guest House), Hemja


Pema Ts'al bietet allen jungen Mönchen ein umfassendes, von der nepalesischen Regierung genehmigtes Bildungsprogramm. Die Mönche werden in Tibetisch, Englisch, Nepali, Naturwissenschaften, Sozialkunde und Mathematik unterrichtet. Nach Abschluss der 8. Klasse und der Ausbildung in monastischen Ritualen beginnen unsere älteren Schüler mit dem Studium der buddhistischen Philosophie am Shedra (College). Diese jungen Männer setzen ihr Studium am Kloster insgesamt acht bis zehn Jahre lang fort. Nach acht Jahren Studium erhalten sie den Kachupa-Abschluss (entspricht einem Bachelor of Arts) und nach zehn Jahren den Loppon-Abschluss (entspricht einem Master of Arts).

Pema Ts'al Sakya Monastery, Kundup Foundation (Guest House), Hemja

Nach drei Jahren Weiterstudium erhalten sie den Rapjampa-Abschluss (entspricht einem Ph.D.), den höchsten monastischen Grad.

Pema Ts'al Sakya Monastery, Kundup Foundation (Guest House), Hemja

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Hauptziele des Pema Ts'al Sakya Monastic Institute sind:

Schnell konnten wir am späten Nachmittag unser Hotelzimmer des am Kloster angrenzenden Gästehaus beziehen, uns einrichten und erst einmal frisch machen. Es waren immerhin 27°C Außentemperator bei strahlenden Sonnenschein.
Quelle: http://pematsal-sakya.org/

Pema Ts'al Sakya Monastery, Kundup Foundation (Guest House), Hemja

Da erst der Klosterrundgang für 17 Uhr vorgesehen war, konnte man die Zeit nutzen, im klostereigenen Café sich mit kühlen Getränken erfrichen oder eine Tasse Kaffee trinken. Wir wie auch mehrere Mirreisenden nutzten den Kauf im nahen Shop für einige alkoholfreie wie alkoholhaltige Getränke, denn im Kloster selbst wird kein Alkohol verkauft wie verzehrt - jedoch innerhald des Gästehauses ist es problemlos möglich.

Pema Ts'al Sakya Monastery, Kundup Foundation (Guest House), Hemja

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2023 - Übernachtung im Saydit Hamatoura Monastery / دير سيدة حماطورا, Raskifa, Libanon

 

 

 

Für uns ist eine Klosterübernachtung nichts ungewöhnliches. Bereits im Jahr 2023 hatten wir während unserer Libanon-Rundreise eine Klosterübernachtung im Saydit Hamatoura Monastery / دير سيدة حماطورا enthalten. Vorgesehen war es eigentlich nicht, denn wir suchten in der Region eine Übernachtungsmöglich­keit, da die regionalen Hotels uns zu teuer waren.

2023 - Übernachtung im Saydit Hamatoura Monastery / دير سيدة حماطورا, Raskifa, Libanon

 

 

 

 

 


So fragten wir den Diakon Seraphim des Klosters an, ob er uns bei der Suche unterstützen kann - er tat es - und zwar mit der Übernachtung im Kloster. Ich erhielt eine Klosterzelle und meine Frau konnte im Gästehaus übernachten. Es war ein besonderes Erlebnis für uns (Foto links).

Abendbrot und Frühstück gab es mit den Mönchen gemeinsam. Wie das Foto rechts zeigt, waren die Klosterzellen sehr bescheiden eingerichtet. Die Toilette war etwa 20 Meter Fußweg im Flur zu gehen. Man muss es einmal mitgemacht haben

Pema Ts'al Sakya Monastery, Kundup Foundation (Guest House), Hemja

 

Wir nutzten die Zeit, um einen ausgiebigen Rundgang das Leben der Kinder im Kloster kennenzulernen. Wir gingen durch alle Räume, Freizeitanlagen und lermten die Unterbringung der Kinder kennen, ohne mit denen persönlich in Kontakt zu kommen.

Pema Ts'al Sakya Monastery, Kundup Foundation (Guest House), Hemja

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pema Ts'al Sakya Monastery, Kundup Foundation (Guest House), Hemja

 

 

 

 

Pema Ts'al Sakya Monastery, Kundup Foundation (Guest House), Hemja

 

 

 

 

 

Pema Ts'al Sakya Monastery, Kundup Foundation (Guest House), Hemja

 

 

 

 

 

 

 

 

Pema Ts'al Sakya Monastery, Kundup Foundation (Guest House), Hemja

 

 

 

 

 

Pema Ts'al Sakya Monastery, Kundup Foundation (Guest House), Hemja

 

 

 

 

 

 

 

 

Pema Ts'al Sakya Monastery, Kundup Foundation (Guest House), Hemja

 

 

 

 

 

Pema Ts'al Sakya Monastery, Kundup Foundation (Guest House), Hemja

 

 

 

 

 

Pema Ts'al Sakya Monastery, Kundup Foundation (Guest House), Hemja

 

 

 

 

 

 

Optional:

Shidda Cave, Bandipur

Shidda Cave (optional)

Die wohl größte Höhle im Himalaya, die erst vor zwei Jahrzehnten entdeckt wurde, ist ein absolutes Muss. Sie ist voller Stalaktiten und Stalagmiten, die einen Spaziergang durch die Höhle besonders interessant machen. Die Höhle ist von Bimalagar aus in 30 Minuten zu Fuß oder von Bandipur aus in einer Stunde bergab erreichbar.
Quelle: https://bandipurkaushiinn.com.np/things-to-do/

Khadga devi, Bandipur

 

 

 

 

Khadga devi

Der Khadga-Devi-Tempel ist der heiligste Tempel von Bandipur und nur einmal im Jahr, am Dasain-Fest, im Oktober oder November, für Gläubige geöffnet. Der Schrein enthält keine Statue, sondern das Khadga, ein heiliges Schwert, das mit einer dicken Stoffschicht umwickelt ist.

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Fortsetzung im Teil 10: Reisebericht Nepal 2025 - Pokhara