Reisebericht von R. A. Mauersberger 
Kurz-Übersicht- Rundreise Nepal 2025
Rundreise Teil 1: Reisebericht Nepal 2025 (Kathmandu, Suryabinayak)
Rundreise Teil 2: Reisebericht Nepal 2025 - Kathmandu
Rundreise Teil 3a: Reisebericht Nepal 2025 - Panauti
Rundreise Teil 4a: Reisebericht Nepal 2025 - Namobuddha
Rundreise Teil 5a: Reisebericht Nepal 2025 - Bharatpur
Rundreise Teil 6a: Reisebericht Nepal 2025 - Devghat Sauraha
Rundreise Teil 7: Reisebericht Nepal 2025 - Chitwan Nationalpark
Rundreise Teil 8: Reisebericht Nepal 2025 - Bandipur
Rundreise Teil 9: Reisebericht Nepal 2025 - Hemja
Rundreise Teil 10: Reisebericht Nepal 2025 - Pokhara
Rundreise Teil 11: Reisebericht Nepal 2025 - Sarangkot
Rundreise Teil 12: Reisebericht Nepal 2025 - Phewa-See
Rundreise Teil 13: Reisebericht Nepal 2025 - Pokhara, Kathmandu
Koordinatenliste zur Rundreise - Nepal 2025
Route - 203 km, Fahrzeit: geplant: 6 Stunden - real: 17 (!!!) h
Gleich nach dem Aufstehen galt unser erster Blick aus dem Fenster und wir waren überwältigt. Das Himalaya-Gebirge zeigte sich in bester Pracht bei guter Sicht. Es ist der Gipfel des Machapucharé / माछापुच्छ्रे हिमाल (Kumari Himal) - ein Berg mit einer Höhe von 6997 m des Annapurna-Gebirges im Himalaya. Das Hotel nannte ihn "Hajur".
Dieser formschöne Gipfel zeigt sich von Pokhara von seiner schönsten Seite. Heute ist er der höchste unbestiegene Sechstausender. Der Gipfel wird fast erreicht, nur rund 50 m unterhalb des Gipfels ist man zur Umkehr gezwungen - die Schwierigkeiten sind zu groß. David Cox und Wilfrid Noyce (Noyce war 1953 Mitglied der britischen Everest-Expedition) erreichen den Umkehrpunkt.
Im Jahr 1964 hat der nepalesische König weitere Besteigungsversuche verboten. Er gilt als Sitz des „Buddhas des grenzenlosen Lichts“, des Amitabha, und damit als heiliger Berg. Dem Neuseeländer Bill Denz soll unter Umständen eine (nicht erlaubte) Erstbesteigung des Berges gelungen sein. Da Benz jedoch 1983 am Makalu umkam, kann man diese Besteigung schwer nachprüfen. Der Gipfel ist bis heute unbestiegen und gilt nach wie vor als verboten.
Quelle: http://www.bergfieber.de/weltberge/magic/machapuchare.htm
Nach dem ausgezeichneten Frühstück galt es Abschied vom Hotel Hidden Kingdom**** in Pokhara zu nehmen, in dem wir drei Nächte Gast sein durften. Wir waren mit allem zufrieden. Das Essen war toll, die Zimmer sauber und groß. Das Personal sehr freundlich und zuvorkommend - herzlichen Dank.
Da heute eine weite Reise bevorstand und mit langen Stau zu rechnen ist, war die Abfahrt bereits 8 Uhr.
Da unser Reiseleiter wußte, dass wir sehr lange unterwegs sein werden, da ein mächtiger Stau vor Kathmandu ist. Er bot den Mitreisenden an, die Strecke auf eigene Kosten per Flugzeug zu überbrücken. Mehrere Mitreisende nutzten diese Möglichkeit, wodurch wir einen Zwischenstop am Pokhara International Airport / पोखरा अन्तर्राष्ट्रिय विमानस्थल einlegten - eine top Organisation durch unseren Reiseleiter.
Auf der Fahrt passierten wir ein interessantes Gebäude. Erst einmal im Bild festhalten und später recherchieren, was es ist. Es stellte sich als Veranstaltungsstätte Rabi Mahal Reception in Lekhnath heaus, was ich anhand der GPS-Koordinaten, die auf jedem Foto von mir in den Bilddaten hinterlegt sind, die eine geografische Zuordnung ermöglichen.
Wir fuhren an drei verschiedenen Flüssen entlang bis nach Kathmandu.
Die erste Teepause wurde in Bandipur nach etwa 2 Fahrstunden eingelegz. Wir nutzten dabei wie bei der Hinfahrt die Tankstelle Kuber Oil Suppliers - KOS bei Bandipur.
Wie auch hier war eine Engstelle für den Straßeverkehr. Wir vermuten, dass es sich um Nachwirkungen vom Hochwasser diese Arbeiten erforderten.
Den ersten Teil kannten wir bereits von der Hinfahrt nach Pokhara, bogen aber nach 92 Kilometer (3 Fahrstunden) ab, wo der Fluss Daraudi in den Fluss Trishuli bei der Ortschaft Mugling / मुग्लिङ mündete.
Der Vorwegweiser zeigte an, dass noch 105 Kilometer bis nach Kathmandu zu fahren sind - also in 2 bis 3 Stunden Fahrzeit. Wir benötigten bis zum Hotel von hier ab knapp 14 (!!!) Stunden.
In Vorbereitung der Reise suchte ich nach Sehenswürdigkeiten, um sie während der Fahrt nicht zu verpassen. So richtig große Sehenswürdigkeiten waren nicht auf der Strecke und konnten uns auf die Ortsdurchfahrten und Landschaft konzentrieren.
Fast exakt auf halber Strecke entdeckten wir eine Kabelbahn und eine Hängebrücke, die ein Foto wert war.
Die Manakamana-Seilbahn (मनकामना केबल कार) ist eine Gondelbahn in Chitwan. Die 2.772 m lange Strecke mit zwei Stationen verbindet Kurintar in Chitwan mit dem Manakamana-Tempel in Gorkha. Sie bietet eine Luftverbindung von der Talstation innerhalb der Seilbahnstation zum Gipfel des Kafakdada-Hügels, wo sich der Manakamana-Tempel auf 1.300 Metern über dem Meeresspiegel befindet, nach dem die Seilbahn benannt ist.
Der Betrieb der ersten kommerziellen Seilbahn Nepals begann am 24. November 1998 und wurde vom verstorbenen Kronprinzen Dipendra Bir Bikram Shah eröffnet. Das Seilbahnsystem wurde von der österreichischen Doppelmayr-Gruppe entwickelt, einem zertifizierten Unternehmen und führenden internationalen Hersteller von Luftseilbahnen.
Die Seilbahn verfügt über zwei Stationen:
Derzeit sind 34 Gondeln mit je sechs Sitzplätzen und drei Lastenbahnen in Betrieb. Die 2,8 Kilometer lange Seilbahnfahrt dauert 10 Minuten. Das aus Österreich importierte Seilbahnsystem garantiert hundertprozentige Sicherheit durch automatisch betriebene Generatoren bei Stromausfall und einen hydraulischen Notantrieb.
Die Seilbahn ist in der Regel tagsüber von 9 bis 17 Uhr in Betrieb und schließt während der Mittagspause von 12 bis 30 Uhr. Die Seilbahn wird täglich vor und nach den normalen Betriebszeiten gewartet. Gemäß dem Doppelmayr-Protokoll legt die Seilbahn alle vier Monate eine zwei- bis dreitägige Pause ein.
Für die Fahrt hin und zurück zahlt man derzeit 770 NPR (entspricht 5 Euro)
Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Manakamana_Cable_Car
Der Manakamana-Devi-Tempel im nepalesischen Gorkha-Distrikt gilt als Wunscherfüllungstempel und wird von den meisten Hindus weltweit verehrt. In der nepalesischen Sprache bedeutet „Mana“ Herz und „Kamana“ Wünsche, was Manakamana zur „Göttin der Herzenswünsche“ macht.
Die Legende der Manakamana-Göttin geht auf König Ram Shah von Gorkha im 16. Jahrhundert zurück, der auf mysteriöse Weise starb, nachdem er die göttliche Macht seiner Königin als Inkarnation der Hindu-Göttin Durga erlebt hatte. Kurz nach seinem Tod musste die Königin den historischen Opferbrauch des „Sati“ praktizieren. Lakhan Thapa Magar, ein Anhänger der Königin, trauerte und flehte sie vor ihrem Tod an, und sie versprach ihm, bald wiederzuerscheinen. Jahre später, als ein Bauer sein Feld pflügte, stieß er auf einen Felsbrocken und sah zu seiner Überraschung, wie Blut und Milch aus ihm hervortraten. Als Lakhan Thapa von diesem Phänomen hörte, war er überzeugt, dass es ein Symbol für die Rückkehr der verstorbenen Königin war und sein Wunsch in Erfüllung gegangen war. Die Fundstätte wurde zum heutigen Schrein, wo er beschloss, den Rest seines Lebens dem Dienst an der Göttin Manakamana zu widmen. Damit begründete er eine Tradition der patrilinearen Abstammung des Thapa-Magar-Priestertums, die in der 21. Generation der Verehrung fortgeführt wird.
Quelle: https://en.wikipedia.org/wiki/Manakamana_Cable_Car
Über die Hängebrücke / Suspension Bridge konnte ich leider keine Informationen finden - ist aber durchaus sehenswert.
Wenige Kilometer vor der Provinz Dhading / धादिङ ließen wir links die Fishling Bhumlichok Bridge liegen - fuhren gerade aus auf der NH-17 weiter in Richtung Kathmandu.
Die nächste Rast wurde kurz nach 13 Uhr - also nach zwei weiteren Fahrstunden eingelegt.
Gegen 15:21 Uhr erreichten wir das uns bekannte Stauende. Von hier waren es gerade mal 25 Kilometer bis zum Hotel, wofür wir geschlagene 9,5 Stunden benötigten. Für die Mitreisenden, die sich das nicht antun wollten, war die Entscheidung richtig, den Flug nach Kathmandu zu nutzen.
Die Situation entspannte sich nach einer Stunde kaum. Es ging meterweise voran.
Für drei Kilometer brauchten wir zwei Fahrstunden. So legten wir gegen 17:20 Uhr an der Raststätte Himalayan crema Coffee / हिमालय क्रेमा कफी an der NH03/Tribhuvan Hwy/H02 eine Pause ein.
Gegen 21:30 Uhr erreichten wir die Provinz Kathmandu - die Stelle, wo der Stau sich entwickelte - also wird es noch so langsam weiter gehen. Für diese ebenfalls 3 Kilometer quälten wir uns geschlagene 6 Stunden durch den Stau. Ursache waren tzeitweise Vollsperrungen und gelegentliche einseitige Verkehrsführung.
Gegen Mitternacht passierten wir endlich den Nagdhunga-Pass am Gipfel, wo der Stau sich auflöste.
Der Nagdhunga-Pass ist ein extrem überlasteter Verkehrsknotenpunkt am Tribhuvan Highway, der Kathmandu mit dem Rest Nepals verbindet und für chronische Staus bekannt ist. Um dieses Problem zu lösen, wird derzeit der Nagdhunga-Tunnel gebaut, der die Fahrtzeit erheblich verkürzen und die Sicherheit erhöhen soll, indem er die kurvenreiche und gefährliche Passstraße umgeht, wobei der Tunnel voraussichtlich 2025 für den Verkehr freigegeben wird und über moderne Einrichtungen verfügt.
Der Nagdhunga-Tunnel / नागढुंगा सुरुङ्ग war derzeit noch im Bau. Der Autobahntunnel verbindet Sisnekhola im Distrikt Dhading mit Nagdhunga in Kathmandu und wird Teil des Tribhuvan Highways sein. Er ist 8,3 m hoch und hat eine Fahrspurbreite von 9,5 m. Die Tunnellänge beträgt 2680 m.
Der Pass ist ein „Flaschenhals“, auf dem mehr als 16.000 Fahrzeuge ihn täglich passieren, was zu langen Staus führt.
Mit dem Tunnel wird eine deutlich kürzere Reisezeit erreicht und erhöht die Sicherheit durch Umgehung von Erdrutschgebieten. Der Durchschlag des Haupttunnels erfolgte im April 2024, und die Fertigstellung wird für Oktober 2025 erwartet. Die Finanzierung und Technik erfolgt durch japanische Unterstützung (JICA), indem japanischer Baustandards und Wissenstransfer für nepalesische Arbeitskräfte erfolgen.
Für die letzten 16 Kilometer bis zum Hotel benötigten wir noch einmal eine Fahrstunde, so dass wir kurz vor 1 Uhr im Hotel ankamen.
Das Hotel Indreni World ließ sich schnell etwas für das ausgefallene Abendbrot einfallen und organisierte noch zu dieser Zeit ein kleines Essen, dass wir nicht hungrig ins Bett gehen mussten.
Das Hotel setzte mit seiner Gastfreundschaft neue Maßstäbe im Gastgewerbe. Im Hotel gelang das Personal unsere Erwartungen zu übertreffen. Sie identifizierten unsere individuellen Bedürfnisse um unsere Zufriedenheit zu gewährleisten. Die Mitarbeiter sind bestens geschult und standen uns während unseres Aufenthalts jederzeit gerne zur Verfügung. Die Suiten sind geräumig und attraktiv eingerichtet, und das Essen war einfach fantastisch.
Die wunderschön eingerichteten Zimmer mit dem aufmerksamen Personal sorgten dafür, dass wir uns wie zu Hause fühlten. Wir entspannten uns im klimatisierten Zimmern mit Flachbildfernseher, WC und Badezimmer mit Badewanne, Dusche und kostenlosen Pflegeprodukten. Für dem ultimativen Komfort bietet das Hotel außerdem Wellness- und Massageangebote.
Die 24-Stunden-Rezeption war stets für uns und den mitreisenden Gäste da. Kostenlose Privatparkplätze standen auch zur Verfügung.
Das Abendbrot und morgen das Frühstück konnten wir im gemütlichen Speisesaal genießen, der auch für große Gruppen Platz geeignet ist und gleichzeitig eine angenehme Atmosphäre bot.
Den Abend konnten wir im Restaurant auf der Dachterrasse genießen. Hier wird eine kulinarische Reise mit einer Auswahl an indischen, kontinentalen und nepalesischen Gerichten angeboten.
Der Grundstein der Indreni Group wurde vor etwa drei Jahrzehnten in den leeren Straßen von Battisputali gelegt. Von einem kleinen Lokal mit fünf Tischen bis hin zu einem Geschäftskomplex, der Gastronomie und Unterhaltung für über eine Million Menschen bietet, ist dies heute der Weg.
Die Geschäftsleitung ist überzeugt, dass der Motor des Wachstums jeder einzelne zufriedene und lächelnde Kunde ist, der das Hotel verlässt.Die Indreni-Familie setzt sich dafür ein, das Beste und sogar noch mehr für seinen Gästen zu bieten.
Quelle: https://indrenisuites.com/
Das Hotel Indreni World verwöhnte uns zu unserer letzen Frühstück in Nepal mit einem außergewöhnlichem Angebot. Gut gestärkt gingen wir gegen 7:30 Uhr zum Bus, der uns zum knapp 5 km entfernten Airport brachte.
Route - 5 km, Fahrzeit 10 Minuten
Das internationale Vorfeld des TIA bietet Platz für bis zu 17 Flugzeuge, wobei nur drei davon Großraumflugzeuge aufnehmen können. An der Ostseite des Flughafens befindet sich außerdem eine Parkbucht für zwei Großraumflugzeuge und zwei ATR 72 oder ähnliche Flugzeugtypen. Diese Parkbucht dient ausschließlich dem Abstellen von funktionsunfähigen oder nicht betriebsbereiten Flugzeugen. Mit der Fertigstellung der beiden Vorfelder erhöht sich die Parkkapazität auf 17 Flugzeuge.
Die Vorfelder des Terminals für Inlandsflüge bieten trotz der zulässigen Kapazität von nur 17 Flugzeugen Platz für bis zu 35 Flugzeuge. Der Hubschrauberlandeplatz des TIA bietet Platz für bis zu 17 Hubschrauber.
Das Check In war problemlos und erreichten gut eine Stunde vor Abflug das Gate.
Der Abflug mit dem Airbus A320 (Flug AI214) nach Delhi (DEL) sollte planmäßig gegen 10:05 Uhr Ortszeit erfolgen - verzögerte sich dennoch um 25 Minuten und landeten sicher nach 2 Flugstunden.
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Ankunft in Deutschland
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Reisebeginn mit Teil 1: Reisebericht Nepal 2025 (Kathmandu, Suryabinayak)