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Reisebericht über eine vierzehntägige Urlaubsreise entlang der Schwarzmeerregion Karadeniz Bölgesi der Türkei - Sommer 2017

Staatswappen der Türkei

Kurz-Übersicht der im  Reisebericht Schwarzmeerregion Karadeniz Bölgesi - Türkei

Woche 1
Rundreise Teil 1: Reisebericht Samsun
Rundreise Teil 2: Reisebericht Sinop (...)
Rundreise Teil 3: Reisebericht Hattuşa (UNESCO-Welterbe)
Rundreise Teil 4: Reisebericht Corum
Rundreise Teil 5: Reisebericht Tokat
Rundreise Teil 6: Reisebericht Amasya

Woche 2
Rundreise Teil 7: Reisebericht Ordu (...)
Rundreise Teil 8: Reisebericht Trabzon
Rundreise Teil 9: Reisebericht Giresun (...)
Rundreise Teil 10: Reisebericht Kloster Trabzon (...)
Rundreise Teil 11: Reisebericht Bayburt (...)
Rundreise Teil 12: Reisebericht Rize-Artvin (...)
Rundreise Teil 13: Reisebericht Gümüşhane (...)

Koordinatenliste der Rundreise an der türkischen Schwarzmeerregion


Rundreise Teil 10: Reisebericht Kloster Trabzon (Klosterroute):

11. Tag - Donnerstag, XX.XX.2017

Fahrt zu den Klöstern der Region Trabzon (ca. 154 km Route)

  ⇒ Sümela Manastırı im Altındere Vadisi Milli Parkı
  ⇒ Vazelon Manastırı
  ⇒ Kustul Monastery in Şimşirli
  ⇒ Kloster Kaymaklı in Trabzon
  ⇒ Kızlar Manastırı in Trabzon
  ⇒ Gregorios Peristera (Hızır İlyas) Manastırı in Trabzon

Klöster / Monastery:

 

Sümela Manastırı

Sümela Manastırı / Sumela Kloster: Etwa 62 km südöstlich von Trabzon im Altındere Vadisi Milli Parkı (Güldental-Nationalpark) "klebt" an der steilen Felswand 250 m hoch über dem Altındere-Tal das Marienkloster aus dem 14.Jh. (im Sommerhalbjahr jeweils Einlass täglich um 9.00, 11.00, 14.00 und 16.00 Uhr). Nur vom gegenüberliegenden Berg kann man das wie ein Adlerhorst in einer Nische des Steilhangs gebaute Kloster in voller Größe sehen. Im Laufe der Jahrhunderte wurde es auf vier Stockwerke erhöht. Zwei Wege führen hinauf: ein sehr steiler Pfad direkt vom Parkplatz hoch und ein bequemer Weg, der zunächst noch der Forsttraße talaufwärts folgt. Der alte Name der Anlage lautet altgriechisch Hagia Maria tou Mela ('Heilige Maria vom schwarzem Berge').

Kiremitli: Von Küçük Konak aus, einem Dorf 46 km südlich von Trabzon, erreicht man zu Fuß das 10 km entfernte, auf einem Felsen hoch über dem Tal gelegene Vazelonkloster. Es zählt zu den bedeutendsten Klöstern im Pontus und wurde von Justinian bereits als 'Signalstation' gegen Angriffe feindlicher Bergstämme erbaut. Das Kloster war durch einen Pflasterweg (Königsstraße) mit Trabzon verbunden und liegt vor einer Höhle. Etwas abseits findet man Malereireste in der Johannes-Kapelle, die Manuel III. 1410 errichten ließ.

 

Vazelon Manastırı

Vazelon Manastırı

Das Kloster Vazelon ist ein ehemaliges griechisch-orthodoxes Kloster aus dem 6. Jahrhundert im Wald im Landkreis Maçka, ca 50 km südlich von Trabzon auf einem Felsen über dem Fluss Degirmendere (Altindere). Es wurde St. Johannes von Vazelon geweiht.

Die Ursprünge stammen vermutlich aus dem 3. Jahrhundert. Das eigentliche Kloster wurde von Kaiser Justinian im Jahr 565 erbaut und als Signalstation gegen Angriffe feindlicher Bergstämme genutzt. Es war durch einen Pflasterweg (Königsstraße) mit Trabzon verbunden. Im Laufe der Zeit wurde es vielfach erweitert und restauriert. Es war das reichste Kloster der Region und vermutlich wurde mit dem Geld aus Vazelon das Kloster Sumela nach einem Feuer im Jahr 640 wieder aufgebaut. Das Kloster Vazelon hat das religiöse, kulturelle und ökonomische Leben der Region stark beeinflusst. Das Kloster wurde 1923 mit dem türkisch-griechischen Bevölkerungsaustausch verlassen und danach stark verwüstet. Heute stehen dort nur noch Ruinen. Bei der Vertreibung der Griechen aus der Türkei während des Ersten Weltkrieges diente das Kloster als Zufluchtsort für hunderte Flüchtlinge.

Das jetzt noch sichtbare Klostergebäude stammt aus dem 15. Jahrhundert. Es gibt ein Hauptgebäude, worin die Mönchszellen, Küche, Studienräume, Refektorium usw. untergebracht sind. In der Nähe liegen drei byzantinische Kapellen. Die Fresken an der nördlichen Außenwand der Johanneskapelle, die Manuel III. 1410 errichten ließ, sind noch gut erhalten und stellen den Himmel, die Hölle und das Jüngste Gericht dar. Daneben gibt es eine heilige Quelle mit einer Zisterne mit Gewölbe.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Vazelon

 

Kloster Kustul / Kuştul Monastery in Şimşirli

Das Kuştul-Kloster (türkisch Kuştul Manastırı, griechisch Ιερά Μονή του Αγίου Γεωργίου Περιστερεώτα[1]) befindet sich nahe dem Dorf Şimşirli im Bezirk Maçka der Provinz Trabzon in der Türkei. Es wurde im Jahr 752 etwa 30 km südöstlich der Stadt Trabzon gegründet und am 17. Januar 1923 geschlossen, da die Mönche zusammen mit anderen Pontosgriechen nach Griechenland vertrieben wurden.

Der griechische Name des Klosters ist Sankt Georgios Peristereotas. Der Name leitet sich vom Mönch Peristereotis (peristeri bedeutet Taube auf griechisch) ab. Die Legende besagt, dass ein Schwarm von Tauben von den Wäldern Sourmenas abstieg und drei Mönche leitete, die die Ikone des Sankt Georg zum Ort trugen, wo das Kloster erbaut wurde.

Während seiner Blütezeit bestand das Kloster aus 187 Zellen und einer großen Bibliothek, die über 7.000 Bände enthielt. Im Jahr 1203 und nach 450 Jahren der ununterbrochenen Nutzung wurde das Kloster verlassen und für zwei Jahrhunderte lebte kein Mönch darin. Im Jahr 1398 wurde vom Kaiser von Trapezunt Manuel III. die Erlaubnis erteilt, das Kloster wiederzueröffnen. 1462 wurde das Kloster teilweise zerstört, als Diebe und Plünderer viele der Erbstücke stahlen. Viele Besitztümer sind auch während der Feuer von 1483 verloren gegangen. Im Jahr 1501 wurde das Kloster unter die Jurisdiktion des Patriarchen von Konstantinopel gestellt und so bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts genutzt. Nach einem Brand 1906 wurde es restauriert. Das Kloster wurde 1922 erneut evakuiert und seine Insassen 1923 von der Türkei in das Königreich Griechenland vertrieben. Das Kloster wurde aufgegeben, heute sind noch Ruinen erhalten.

Ein Kloster gleichen Namens wurde am 16. Juni 1978 in Naousa, Imathia, eingeweiht, das gleichzeitig der Ort ist, wo die Mönche des Kuştul-Klosters begraben sind.

https://de.wikipedia.org/wiki/Ku%C5%9Ftul-Kloster
http://www.sumelamanastiri.net/images/yeni/kustil.jpg

Dieses Kloster, Trabzon Esiroğlu Stadt Kuştul in der genannten Region galya (Şimşirli) köyündedir.ulaş ich Esiroğlu Resort zu gehen das Tal links galya auf der Basis der folgenden ulaşılır.vad Struktur Rock förmigen Bügel ruht, wie die Burg auf einem Hügel mit Blick auf das Tal. Macka auf dem Weg zu einer unabhängigen Stelle mit Strom und ist das dritte Kloster. Ob MS752 soll das Kloster verderben im Jahr 1203 gegründet und ist damit aufgegeben wurde. Aber auch im Jahr 1393 zu Beginn des 15. Jahrhunderts errichtet noch die große Bedeutung gewonnen. Nachdem er in der 1904 von einem großen Feuer zerstört wurde wieder aufgebaut. Dieses Kloster ist um eine heilige Höhle und frostig Manie als andere Kloster in Trabzon errichtet. Kuştul dieser Klosterstadt Trabzon gefangen Sohn (Şimşirli) ist der Name des Dorfes gegeben.

Gehen zur Lage des Gebäudes ist wie folgt. Gefangene Sohn vor der Stadt zu navigieren, mieten einen Kleinbus oder mit dem Jeep von dort. Blättern Sie nach links, folgen Sie der Straße zum Dorf zwei Ströme. Dieses Dorf ist in zwei Pfade aufgeteilt. Der andere bewegt sich nach links von der Straße nach rechts. Genau dort auf der Straße auf dem Bergdorf hosts. Obwohl Kuştul hier ist besser als Remote - Zugriff. Wenn Sie zu Fuß gehen oder Maultier kann es eine oder zwei Stunden das Kloster erreichen.

http://www.sumelamanastiri.net/index.php/tr/typography/sumela-manas-3

 

Kloster Kaymaklı

Kaymaklı Manastırı (Amenapırgiç Ermeni Kilisesi) / Kloster Kaymaklı, Kaymakli Monastery, Kaymaklı Cami

Kloster Kaymaklı (armenisch Ամենափրկիչ Վանք Amenaprgič Vank, türkisch Kaymaklı Manastır, Amenapırgiç Manastırı) ist ein als Ruine erhaltenes armenisches Kloster in der türkischen Hafenstadt Trabzon (früher Trapezunt) am Schwarzen Meer. Das Anfang des 15. Jahrhunderts gegründete Kloster war während des Osmanischen Reiches bis zu seiner Schließung 1915 das religiöse Zentrum der armenischen Gemeinde der Stadt.

Das Kloster Kaymaklı liegt im Stadtteil Çukurayır am Rand eines ausgedehnten Neubauviertels mit hohen Wohnblocks in den Hügeln oberhalb der Küstenautobahn (E 70), drei Kilometer südöstlich des Stadtzentrums. Vom zentralen Platz Atatürk Alanı windet sich die Ausfallstraße (Taksim Caddesi) Richtung Erzurum in Serpentinen nach Süden auf den Hausberg Boztepe und später nach Osten bis Çukurayır, eine kürzere Verbindung verläuft am Aussichtspunkt und Park des Boztepe vorbei. Vom Geschäftszentrum in Çukurayır führt die Straße einen weiteren Kilometer ostwärts bis in ein Gebiet mit Bauernhäusern zwischen Haselnussbäumchen. 100 Meter nach der Mısırılı Cami (neue Moschee, Ende 2012 im Rohbau fertiggestellt) zweigt eine kleine Asphaltstraße steil nach Norden zur Küste hinunter ab und erreicht nach gut einem halben Kilometer den Ort am Steilhang über einem Taleinschnitt.

Die mit 243 Metern höchste Erhebung im Stadtgebiet heißt auf Türkisch schlicht Boztepe („grauer Hügel“). Ihr älterer Name Minthrion-Berg verweist auf den Mithraskult, dem hier in römischer Zeit an einem Tempel gehuldigt wurde. Im 3. Jahrhundert soll der christliche Märtyrer Sankt Eugenios die Statue des Gottes Mithras umgestürzt haben, die nach der Überlieferung an der Stelle des späteren, bis Anfang des 20. Jahrhunderts existierenden griechischen Klosters Panaghia Theoskepastos aufgestellt war. Zwischen der Stadtmitte und Kaymaklı befanden sich die byzantinischen Sabas-Höhlenkirchen, von denen Reste aus dem 13. Jahrhundert und späterer Zeit erhalten, die aber unzugänglich sind.

Die religiösen Kultorte am Minthrion-Berg lagen abgeschieden und weit außerhalb der ummauerten Wohnstadt, die von der Antike bis in mittelbyzantinische Zeit auf ein relativ kleines Gebiet im Westen beschränkt blieb. In der Küstenebene, vermutlich im östlichen Bereich der Stadt, stand eine weitere armenische Kirche. Sie war der Muttergottes (armenisch Astvatsatsin) geweiht und datiert nach der älteren der beiden bekannten Inschriften in das Jahr 1414. Die bis 1915 erhaltene Kirche ist heute spurlos verschwunden. Zwei Kilometer nördlich von Kaymaklı lag an der Küste die Anfang des 13. Jahrhunderts von genuesischen Händlern gegründete Siedlung Daphnous. So lautete auch ein anderer Name des antiken Flusses Pyxites, dessen Verlauf eine Handelsroute nach Süden über das Pontische Gebirge folgte. Der auf Türkisch Değirmendere genannte, im Frühjahr wasserreiche Fluss führt Sedimente (Alluvium) mit sich, die bis vor den Hafeneingang geschwemmt werden

Es gibt die Geschichte von einem Treffen des armenischen Katholikos Peter I. Guetadarts (1019–1058) und dem byzantinischen Kaiser Basileios II. (reg. 976–1025), der 1022/23 in Trapezunt sein Winterquartier bezogen hatte. Die früheste Quelle hierfür ist der armenische Historiker Aristakes Lastivert († 1071). Er beschreibt, wie der Kaiser den Katholikos zu einer Epiphaniefeier eingeladen hatte, bei welcher der armenische Geistliche die Anwesenden überraschte, als er geheiligtes Öl auf eine Wasseroberfläche goss und so ein großes Feuer verursachte. In einer späteren Version wird die Szene vom Süden der Region Chaldia nach Trapezunt verlagert, wo Peter wundersamerweise das Wasser eines Flusses mit einem Heiligen Kreuz aufgehalten haben soll. In der ursprünglichen Fassung ist nicht von einem Kloster oder von einem Geschenk Basileios an Peter die Rede, gemäß einer späteren Ausschmückung trafen sich die beiden Männer im Kloster Kaymaklı und der Kaiser schenkte dem Kloster Land in der Umgebung bis nach Daphnous.

Am Ort von Kaymaklı befand sich zuvor ein griechisches Kloster, dessen Gebäudereste die Armenier teilweise in ihre Neugründung übernahmen. Möglicherweise überließ ihnen der trapezuntische Kaiser Alexios IV. (reg. 1417–1429) das frühere Kloster, denn sein Name wird in zwei armenischen Inschriften aus der Stadt erwähnt. Beim Einfall der Mongolen Mitte des 13. Jahrhunderts in Kleinasien flohen viele Armenier aus der ehemaligen armenischen Hauptstadt Ani in das Kaiserreich Trapezunt. Ab dem 14. Jahrhundert war Trapezunt ein Sitz armenisch-apostolischer Bischöfe. Ein Kloster im 11. Jahrhundert, wie in der genannten Überlieferung suggeriert, kann nicht nachgewiesen werden. Als Klostergründer nimmt der armenische Reisende Minas Bzhshkean[3] den 1421–1424 tätigen Hodja Stepanos Shemsedli (Khoja Stepanos Shemsedin) an, ein bedeutender lokaler Schutzpatron. Um diese Zeit war Ani bereits vollständig verlassen, vermutlich hielten sich zahlreiche armenische Flüchtlinge in Trapezunt auf. 1400 hatten die Osmanen die Stadt Sebasteia (Sivas) mit einem hohen armenischen Bevölkerungsanteil an Timur verloren. Die Armenier waren von Sebasteia auf ihrem Weg nach Aminsos (Samsun) in Trapezunt hängengeblieben. Nach dem Reisebericht des spanischen Diplomaten Clavijo von 1404 waren sie dort nicht sonderlich willkommen. Einige Armenier reisten weiter auf die Halbinsel Krim, 1414 drängten 80 Familien aus Sebasteia in Trapezunt auf ihre Aus- und Weiterreise nach Kreta. 1429 und 1431 kamen weitere Armenier in die Stadt. Diese Umstände scheinen ursächlich für die Erweiterung der armenischen Kirchen in der Stadt und die Gründung von Kaymaklı 1421 gewesen zu sein.

Der armenische Name Amenaprgič Vank bedeutet „Kloster Aller Heiliger“. Chrysanthos Philippides, von 1913 bis 1923 griechischer Metropolit in Trapezunt, erwähnt das Kloster nicht, dessen armenischer Name ist auch den meisten späteren Gelehrten unbekannt. Die Geschichte des Klosters basiert weitgehend auf den Inschriften, die Bzhshkean 1819 publizierte. Demnach gibt es zwei wesentliche Inschriften, deren erste aus dem Kirchengebäude mit dem Datum 1423/24 einen Hodja Stepanos Shemsedli erwähnt, der die Kirche für seine Nachkommen und seine Frau Melik Hatun erbaut habe. Die zweite Inschrift mit der zunächst entzifferten armenischen Jahreszahl 1071 (entspricht 1622 n. Chr.) fand sich über dem Türsturz der kleinen Kapelle im Südosten, sie wurde erstmals vom britischen Kunsthistoriker Talbot Rice 1929 publiziert. Rice setzte für die Kapelle das Datum 1622 an, nach neuerer Lesart enthält die Inschrift jedoch die armenische Jahreszahl 871, also 1421 n. Chr. Die Kapelle entstand folglich zeitgleich mit der Hauptkirche.

Eine weitere Inschrift bezieht sich auf ein großes Klostergebäude im Süden. Zusammen mit der Jahreszahl 1138 (entspricht 1688 n. Chr.) werden darin die Stifter Surat Hatun, Hodjikin und Masya Hatun aufgelistet.

Im 16. Jahrhundert wurde das Kloster nach vorhergehenden Zerstörungen restauriert und entwickelte sich zu einem Produktionszentrum armenischer Handschriften. Eine undatierte Inschrift an einem heute verschwundenen Brunnen vor der Kirche gab als Erbauer einen gewissen Voskeuch Garabed an. Der Brunnen scheint eine Pilgerstätte gewesen zu sein, sein Name „Milchbrunnen“ erinnerte an den Besuch des osmanischen Sultans Murad III. (reg. 1574–1594) im Kloster. Er soll eine Mahlzeit erhalten haben, die nur aus Milchprodukten bestand und eine rechtliche Existenzgarantie für das Kloster mit seinen Ländereien abgegeben haben. Aus dem bisherigen Namen Yeşil Manastır („grünes Kloster“) wurde fortan Kaymaklı Manastır („Sahnekloster“)

Das große Klostergebäude im Süden stammt in seinen heute erhaltenen Resten aus dem 19. Jahrhundert.[6] Im Oktober 1895 kam es, wie in einigen anderen Städten im Osten der Türkei zu Übergriffen von osmanischen Militärs und der muslimischen Bevölkerung gegen Armenier, bei denen im Gebiet von Trabzon etwa 1100 Armenier ums Leben kamen.[7] Bis 1915 diente das Kloster als Sitz der Diözese Trapezunt des Armenischen Patriarchats von Konstantinopel. Zu dieser Zeit bestand die armenische Gemeinde im städtischen Distrikt aus etwa 30.000 Mitgliedern. Mitte 1915 begannen die Angriffe und Massaker an der armenischen Bevölkerung, an deren Organisation auch führende Mitglieder der Stadtverwaltung von Trabzon beteiligt waren.[8] Das Kloster Kaymaklı wurde geschlossen. Seine letzte Funktion war die eines Transitlagers für Armenier, die nach Syrien deportiert wurden.

Als Talbot Rice 1929 Kaymaklı besuchte, fand er die Holzkonstruktion des Kirchendaches eingestürzt und die Wandmalereien dem Regen ausgesetzt. Um für das landwirtschaftliche Gehöft, das sich bis heute auf dem ehemaligen Klostergelände eingerichtet hat, als Heuschober verwendbar zu sein, wurde 1961 das Dachgebälk erneuert. Das Kirchendach ist heute mit Wellblech provisorisch eingedeckt. Mitte 20. Jahrhundert verschwand der Glockenturm.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Kaymakl%C4%B1
https://en.wikipedia.org/wiki/Kaymakl%C4%B1_Monastery

 

Kızlar Manastırı

Kloster Kızlar (deutsch „Jungfrauenkloster“, griechisch auch Panagia Theokephastros) bei Trabzon, Türkei, ist ein ehemaliges griechisch-orthodoxes Kloster aus byzantinischer Zeit.

Das Kloster liegt auf dem Nordhang des Boztepe, eines 244 m hohen Hügels einige Kilometer südlich von Trabzon mit Blick auf die Stadt in der Nähe der Klöster Vazelon und Sumela, ebenfalls am Fluss Altındere.

Das Kloster wurde während der Herrschaft von Alexios III. (1349–1390) gegründet und wurde mehrfach verändert, zuletzt im 19. Jh. Neuere Ausgrabungen am Kloster Kizlar belegen, dass die Seldschuken Trabzon erreicht hatten. Bei den gleichen Ausgrabungen fand man Teile eines menschlichen Skeletts aus dem 18. Jh. v. Chr. Das ganze Kloster soll nach Beendigung der Ausgrabungen restauriert werden.

Auf zwei Ebenen gelegen ist das Gelände von einer Mauer umgeben. Bei der Kirche handelt es sich um eine Höhlenkirche, die mit reichen Fresken versehen ist. Darin befindet sich eine Quelle mit „heiligem Wasser“. Daneben gibt es noch Gebäude mit Mönchszellen.

In der Kirche befinden sich unter anderem Fresken mit Darstellungen von Alexios III., seiner Frau Theodora und seiner Mutter Eirene.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Kizlar
https://en.wikipedia.org/wiki/K%C4%B1zlar_Monastery

 

Kızlar (Panagia Kerameste) Manastırı

Kızlar (Panagia Kerameste) Manastırı

 

St.-Gregor-von-Nyssa-Kathedrale (nicht mehr vorhanden)

https://de.wikipedia.org/wiki/St.-Gregor-von-Nyssa-Kathedrale_(Trapezunt)

 

Gregorios Peristera (Hızır İlyas) Manastırı

Gregorios Peristera (Hızır İlyas) Manastırı

 


Fortsetzung im Teil 11: Reisebericht Bayburt (...)


  Reisebericht Nordzypern 2014 sowie nach Zypern (westlicher griechischer Teil) 2015 * * Rundreise Lanzarote 2015