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Fortsetzung der Rundreise im Jahr 2020 - Schwarzmeerregion, Zentral-, Ost-, Südostanatolien und Mittelmeerregion

Kurz-Übersicht - Reisebericht Rundreise - Türkei 2020 Teil 48 bis Teil 69

Rundreise Teil 48: Reisebericht Pécs Edirne (Pécs, Edirne)
Rundreise Teil 49: Reisebericht Prusa Düzce (Düzce, Konuralp, Prusias ad Hypium Antik Kenti)
Rundreise Teil 50: Reisebericht Gerede Zonguldak (Bolu, Gerede, Zonguldak, Ereğli)
Rundreise Teil 51: Reisebericht Safranbolu (Filyos Ancient Tieion Tiyatro, Incekaya Su Kemeri, Safranbolu)
Rundreise Teil 52: Reisebericht Hadrianapolis (Hadrianapolis, Kastamonu)
Rundreise Teil 53: Reisebericht Kastamonu (Kastamonu)
Rundreise Teil 54: Reisebericht Pompeiopolis (Pompeiopolis, )
Rundreise Teil 55: Reisebericht Çorum - Amasya (Eskiyapar Höyük, Şapinuva Ören Yeri, Oluz Höyük,) Horoztepe, Erbaa
Rundreise Teil 56: Reisebericht Ordu Giresun (Terme, Gölköy Kalesi, Şebinkarahisar)
Rundreise Teil 57: Reisebericht Sümela Manastırı (Sümela Manastırı, Imera manastırı)
Rundreise Teil 58: Reisebericht Giresun Sivas (Şebinkarahisar, Satala Antik Su Kemerleri)
Rundreise Teil 59: Reisebericht Sivas (Sivas)
Rundreise Teil 60: Reisebericht Sarissa - Divriği (Kayalıpınar Höyük, Sarissa Antik Kenti, Divriği)
Rundreise Teil 61: Reisebericht Darende (Arslantaş, Darende)
Rundreise Teil 62: Reisebericht Malatya-Sivas-Kayseri (Ağırnas, Kültepe Kaniş Höyüğü)
Rundreise Teil 63: Reisebericht Kayseri (Kayseri)
Rundreise Teil 64: Reisebericht Elbistan (Kayseri Arkeoloji Müzesi, Kız Oğlan Kayası, Elbistan)
Rundreise Teil 65: Reisebericht Kahramanmaraş (Germenicia Ancient City, Kahramanmaraş)
Rundreise Teil 66: Reisebericht Hatay (Zincirli Höyük, Tilmen Höyük, Tell Acarhöyük, Cüdeyde Höyüğü, Tell Açana Alallah, Tainat Ören Yeri)
Rundreise Teil 67: Reisebericht Antiochia am Orontes (Al Mina, Sabuniye Höyük, Daphne Tiyatro)
Rundreise Teil 68: Reisebericht Daphne Seleucia Pieria (Samandağ)
Rundreise Teil 69: Reisebericht Epiphaneia (Samandağ, Belen, Epiphaneia, Bolu)

Koordinatenliste der Rundreise Türkei 2020

Rundreise Teil 57: Reisebericht Sümela Manastırı

11. Tag - Mittwoch, 12.08.2020

Weiterfahrt von Şebinkarahisar zum Kloster Sumela und zurück Schwarzmeerregion Karadeniz Bölgesi (Route 564 km, 9 Stunden Fahrt)
Hancılar Otel***, Şebinkarahisar

Die oben grafisch dargestellte Route wurde in einer empfohlenen Reihenfolge wie auch in der Koordinatenliste angegeben dargestellt. Wir beschreiben jetzt folgend, wie wir sie durchführten, denken aber, dass eine frühzeitige Ankunft von Vorteil ist, bevor die Reisebusse und die Mehrzahl der Touristen anreisen. Wir selbst hatten eine Wartezeit (11:15 - 11:35 Uhr) von etwa 20 Minuten bis zum Nationalparkeingang, wo die Tickets zu bezahlen sind. Bei unserer Ausreise war die wartende Autoschlange deutlich länger. Es ist zu empfehlen, vor 10 Uhr anzureisen - das Kloster war bei uns von 9 - 19 Uhr geöffnet.

Bereits ab 7 Uhr gab es Frühstück im Dachrestaurant des Hotels Hancılar Otel. Man hatte einen Ausblichk auf das Zentrum der Stadt sowie die nordwestlichen Berge. Die Burg befand sich genau in entgegen gesetzter Richtung, was natürlich ein reizvoller Ausblick gesesen wäre - gerade bei einer aufgehenden Sonne im Hintergrund.

Durch das frühe Frühstück konnten wir bereits gegen 8 Uhr die Fahrt beginnen, denn es galt heute ein ganzes Stück zu fahren. Die Strecke bis nach Siran in der Provinz Gümüşhane sollte noch von unserer Rundreise 2017 in Erinnerung sein, Denn da sind wir sie in entgegengesetzter Richtung gefahren - hatten aber damals noch zwischendurch das Kloster Virgin Mary Monastery, Meryem Ana Manastırı bei Şebinkarahisar besichtigt, was wir dieses Jahr auslassen konnten.

Nach etwa 60 Kilometer und einer Fahrstunde wechselten wir bei der Ortschaft Calgan von der Provinz Giresun in die Provinz Gümüşhane. Ich erinnere mich gern daran, denn ursprünglich hieß es, dass ich beim Wechsel in einer anderen Provinz eine Genehmigung benötige, die während der Zeit der Corona-Pandemie auf Nachfrage nur für türkische Bürger gilt und nicht für Touristen aus dem Ausland.

Provinz Gümüşhane

Der Name Gümüşhane ist ein Name, der der Stadt später gegeben wurde. Sogar in den osmanischen Finanzunterlagen wurde es zum ersten Mal im 18. Jahrhundert offiziell unter dem Namen "Gümüşhane" registriert. Zuvor hieß das Stadtzentrum mehr als 1200 Jahre lang "Canca" und als Name der Region zusammen mit ihren Bezirken seit Tausenden von Jahren "Khalybia / Haldia ". Gümüşhane bedeutet wörtlich "Silberhaus / Land", bestehend aus der Kombination von Türkisch: Silber + Persisch: Haus / Land / Land.

Der Name Argyropolis ist der Name, den die von der nationalistischen Bewegung Betroffenen der Stadt gegeben haben, und bedeutet auf Griechisch Gümüşhane. Griechisch : Αργυρούπολης: αργύρος argyros "Silber" + πολης (Polizei) Stadt.

Der Name Khalybia ist ein Name, der in der Antike der Region Gümüşhane gegeben wurde. Die Griechen gaben den in der Schwarzmeerregion lebenden indigenen Stämmen Namen nach Beruf, Wohnort oder herausragenden Merkmalen. Da die Region Gümüşhane für ihre Minen, insbesondere für ihr kohlensäurehaltiges Eisen, berühmt ist, nannten sie die Region Khalybia (Khalyps: Griechisches Eisen + ia / ya: Suffix Land-Region = Eisenland). Die Einheimischen, die sich mit Bergbau in der östlichen Schwarzmeerregion befassten, wurden auch als "Khalyb" bezeichnet.

Obwohl der Name Canca hauptsächlich die zentrale Provinz von Gümüşhane definiert, wird er im 6. Jahrhundert erstmals als "Tzantzakhon / Tzantzak" (Zan, das Land von Laz) im Werk des byzantinischen Historikers Prokopius mit dem Namen "Structures" erwähnt. Von diesem Datum bis zur letzten Periode des Osmanischen Reiches wurde das Stadtzentrum mindestens 1200 Jahre lang so genannt.

Wegweiser Şehir-Merkezi und İkisu

So folgten wir in der Provinz Gümüşhane der Bayburt Şebinkarahisar Yolu / D040. Unsere Planung sah eigentlich vor, in Şiran links der 67,5 km langen Route bei einer Fahrstunde zu folgen, die entlang der Kelkit Cd., Torul Şiran Yolu, Arılı Yaylası und zuletzt der Torul Şiran Yolu bis zur Ortschaft Övündü führte, wo wir auf die Trabzon Gümüşhane Yolu / D885 / E97 weiter fahren wollten.

In der Ortschaft Şiran war nicht wie von uns erwartet eine Ausschilderung "Trabzon", sondern "Şehir-Merkezi" und "İkisu". Mit İkisu konnten wir nun gar nichts anfangen - es ist eigentlich der Zielort, wo wir auf die D885 / E97 treffen sollten, in dessen Nähe sich auch die Karaca Mağarası / Karaga-Höhle als nächstes Ziel befindet. Wir wären besser beraten gewesen, wenn wir Hilfspunkte hätten eingegeben oder Ziele, wie die Kirchen Dilekyolu Kilisesi ( 40.228336, 39.287861) und / oder Çevrepınar Kilisesi (40.255565, 39.286375), die auf dieser Strecke sich befinden.

Baustelle auf der D040 bei Kılıçtaşı

 

Unser Navigationsgerät schickte uns jedoch auf der D040 weiter bis zum Kreuz bei Kelkit, wo wir der D883 Richtung Norden folgten. Kurz hinter Şiran bemerkten wir es bereits - entschieden uns dennoch so weiter zu fahren und auf der Rückfahrt die eigentlich geplante Route zu fahren, was auch so erfolgte.

Auf der D040 in Höhe der Ortschaft Kılıçtaşı war eine Straßenbaustelle, wo eine neue Asphaltdecke aufgetragen wurde. Die Straße war nicht gesperrt, sondern konnte während den Bauarbeiten befahren werden. Man musste natürlich langsam den Abschnitt passieren, um nicht sich einen Steinschlag einzufangen.

Landschaft an der D883 bei Ünlüpınar

Dass wir diese Route gefahren sind, bedankte sich die Natur mit herrlichen Landschaften und eine super Straße.

Serpentinen an der D883 bei Gödül

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In Höhe der Ortschaft Gödül durchfuhren wir eine serpentinartige Doppelkurve auf einer fast leeren Straße.

Tunnelsystem der D885 / E97 bei Gümüşhane


Bei Kırıklı endete die D883 und fuhren auf der Erzincan Gümüşhane Yolu/D885 weiter in nördlicher Richtung bis Höhe der Ortschaft Yeniyol. Hier bogen wir links auf die Trabzon Gümüşhane Yolu / D885 / E97, die uns an Gümüşhane und ein folgendes Tunnelsystem Richtung Trabzon führte.

In Höhe der Ortschaft İkisu verließen wir die D885 und folgten der Ausschilderung bis zur Höhle.

Karaca Mağarası / Karaga-Höhle, İkisu

 

 

 

 

 

 

 

Karaca Mağarası / Karaga-Höhle

Als wir die Straße zur Höhle fuhren, stellten wir bereits fest, dass wir die Höhle كهف كاراجا Karaga-Höhle, Karaca Mağarası bereits 2017 besichtigten. So drehten wir gleich wieder auf dem Parkplatz vor den Höhleneingang fort und setzten unsere geplante Route weiter fort.

Karaca Mağarası / Karaga-Höhle, İkisu

 

Als wir wieder auf die D885 / E97 trafen, verfolgten wir den etwa einen Kilometer entfernten nächsten Abzweig für die Route, die wir zur Rückfahrt verwenden wollen.

Torul Kalesi / Torul Cam Teras

 

 

 

 

 

 

Nach 10 Kilometer auf der D885 verließen wir sie an einer Ausfahrt (40.561098, 39.298469), um zu den Terrassen Torul Cam Teras die Aussicht zu genießen. Wir folgen den Weg zum etwa 2 Kilometer entfernten Aussichtspunkt.

Kurz vor dem Ziel trafen wir mehrere Deutsch-Türkische Motorsportler, die auf den Rückweg waren, mit denen wir uns über die Sehenswürdigkeiten der Region unterhielten.

Torul Kalesi / Torul Cam Teras

Torul Kalesi / Torul Cam Teras


Torul Kalesi / Torul Cam Teras

Die Torul Glass Observation Teras, deren Bau 2016 begann, wurde 2018 der Öffentlichkeit übergeben.

Torul ist ein Stadtteil von Gümüşhane. Die Torul Glass Observation Terrace befindet sich in der Nähe der Burg Torul, die im Mittelalter zur Verteidigung und Überwachung errichtet wurde. Die Torul Glass Terrace ist 240 Meter hoch. Es ist auch 2 km von der Autobahn entfernt.

Torul Kalesi / Torul Cam Teras

 

 

 

 

 

 

Die 240 Meter lange Glasterrasse ist auf der Spitze der Burg Torul direkt an der Route des Zigana-Tunnels und der Karaca-Höhle. Die 90 Quadratmeter große verstärkten Glasplattform trägt 50 Personen gleichzeitig auf ihr. Hier wurde aber als Bedingung gestellt, Überschuhe anzuziehen, was eine klasklare Aussicht nach unten auch weiterhin sichert.

Torul Kalesi / Torul Cam Teras

 

 

 

Das Betreten der Terrasse kostet 5 TL, die Toilettennutzung 1TL.

Nachdem wir ausreichend die herrliche Aussicht genossen hatten, fuhren wir gegen 10:15 Uhr nach den 15-minütigen Besichtigungsstopp Richtung Trabzon weiter. Wir folgten der Trabzon Gümüşhane Yolu / D885 / E97 bis nach Maçka. Hier verließen wir sie und folgten 15 Kilometer der Maçka Yolu. Für die 65 Kilometer von der Terrasse bis zum Anstellen an der Warteschlange benötigten wir eine Fahrstunde.

Warteschlange am Altındere Vadisi Milli Park

 

 

 

 

Bis wir den Enlass am Altındere Vadisi Milli Parkı erreichten, der sich in Höhe der Altındere Forellenproduktions- und Zuchtstation befindet, standen wir in der Warteschlange etwa 20 Minuten an.

Fahrt mit Kleinbus zum Sümela Manastırı

 

 

 

Nachdem wir den Eintritt von 2 x 10 TL (die Kinder waren frei) gezahlt hatten, fuhren wir bis zum 600 m entfernten Parkplatz. Hier warteten wir nur einige Minuten, bis uns ein bereitgestellter Kleinbus im Pendelverkehr für 2 x 3 TL (die Kinder waren frei) bis zum Parkplatz unmittelbar vor dem Kloster fuhr, den wir exakt 11:50 Uhr erreichten. Dass hier Kleinbusse eingesetzt wurden konnte man verstehen, wenn man den Bereich des derzeitigen Ausbaus der Straße gesehen hat. Vor drei Jahren war sie noch gut befahrbar.

Parkplatz vor dem Kloster Sümela Manastırı

 

 

Damals konnten wir einen Stopp nach einem Kilometer einlegen, wo sich links des Weges eine kleine Terrasse befindet, von der man das Kloster ausgezeichnet von unten fotografieren kann. Man kann auch diesen Weg zu Fuß gehen, wenn man ein Foto des Klosters aus nordöstlicher Richtung auf´s Bild haben möchte.

350 m Fußweg zum Kloster Sümela Manastırı

 

Sümela Manastırı

Das Sumela-Kloster / Μονή Παναγίας Σουμελά , Moní Panagías Soumelá / Sümela Manastırı ist ein griechisch-orthodoxes Kloster, das der Jungfrau Maria in Karadağ / Sou Melá, was "Schwarzer Berg" bedeutet, im Pontischen Gebirge gewidmet ist.

Nach einer anderen etymologischen Theorie über die Herkunft des Klosternamens stammt es vom Laz- Wort სუმელა [sumela], was auf Englisch " Trinity " bedeutet.

Kloster Sümela Manastırı

 

 

Eingebettet in eine steile Klippe in einer Höhe von etwa 1.200 Metern mit Blick auf das Altındere-Tal ist es ein Ort von großer historischer und kultureller Bedeutung sowie eine wichtige Touristenattraktion im Altındere-Nationalpark. Aufgrund einer Zunahme der Steinschläge wurde das Kloster am 22. September 2015 aus Sicherheitsgründen für die Dauer eines Jahres für die Öffentlichkeit geschlossen, um das Problem zu lösen. Dies wurde später auf drei Jahre verlängert. Es wurde am 25. Mai 2019 wieder für Touristen geöffnet. Das Kloster ist einer der wichtigsten historischen und touristischen Orte in Trabzon.

Es ist nicht bekannt, wann das Kloster gegründet wurde, aber das türkische Ministerium für Kultur und Tourismus legt das Datum um 386 n. Chr. während der Regierungszeit von Kaiser Theodosius I. (375 - 395) fest. Laut William Miller gründeten zwei Athener Mönche namens Barnabas und Sophronios das Kloster. Es wurde berühmt für eine Ikone der Jungfrau Maria, bekannt als Panagia Gorgoepekoos, die vom Apostel Lukas gemalt worden sein soll.

Kloster Sümela Manastırı

 


Während seiner langen Geschichte verfiel das Kloster mehrmals und wurde von verschiedenen Kaisern restauriert. Im 6. Jahrhundert wurde es von General Belisarius auf Geheiß von Justinian restauriert und erweitert.

Es erreichte seine heutige Form im 13. Jahrhundert, nachdem es während der Existenz des Reiches von Trapezunt an Bedeutung gewonnen hatte. Während die Kaiser Basilius und Johannes II. Das Kloster reichlich ausgestattet hatten, erhielt Sumela während der Regierungszeit von Alexios III. (1349–1390) seine wichtigste Größe: Der Legende nach wurde der junge Alexios von der Jungfrau vor einem Sturm gerettet und wurde von ihr geboten, das Kloster wiederherzustellen. Ein Chrysobull datiert auf 1365 bestätigt die Freiheit und Autonomie des Klosters zusammen mit all seinen erblichen Ländern und Angehörigen; befreit sie von allen Steuern mit Ausnahme einer halbjährlichen Steuer und stellt ihm die Leibeigenen wieder her, die die Steuereintreiber von Matzouka illegal daraus entnommen hatten, und listet 40 der Leibeigenen mit Namen auf. Zu dieser Zeit erhielt das Kloster jährlich einen Betrag aus kaiserlichen Mitteln. Während der Zeit von Manuel III., dem Sohn von Alexios III., und während der Regierungszeit nachfolgender Fürsten, gewann Sumela weiteren Reichtum durch kaiserliche Zuschüsse.

Kloster Sümela Manastırı

Nach der Eroberung durch den osmanischen Sultan Mehmed II. im Jahr 1461 wurde ihm der Schutz des Sultans gewährt und ihm wurden Rechte und Privilegien verliehen, die von den folgenden Sultanen erneuert wurden. Das Kloster blieb über die Jahre ein beliebtes Ziel für Mönche und Reisende.

1682 und für die folgenden Jahrzehnte beherbergte das Kloster das Phrontisterium von Trapezous, eine bekannte griechische Bildungseinrichtung der Region.

Bis zur russischen Besetzung in Trabzon (1916 - 1918) blieb das Sumela-Kloster aktiv und wurde von Mönchen sowie christlichen und muslimischen Pilgerfahrten besucht.

1923 brach das Osmanische Reich zusammen und nach dem Nationalen Freiheitskrieg wurde die unabhängige türkische Republik von Atatürk gegründet. Nach 1923 wurde das Sumela-Kloster aufgrund des Bevölkerungsaustauschs zwischen Griechenland und der Türkei gemäß dem Vertrag von Lausanne aufgegeben.

Kloster Sümela Manastırı

 

 

1930 gründeten die Migranten ein neues Kloster, das sie als neues Panagia Soumela-Kloster an den Hängen des Mount Vermion in der Nähe der Stadt Naousa in Mazedonien, Griechenland, bezeichneten. Einige Schätze aus dem alten Sumela-Kloster wurden in das neue in Griechenland gebracht.

Mit dem Brand 1930 wurden die Holzteile des Sumela-Klosters zerstört. In den folgenden Jahren beschädigten Schatzsucher die anderen Teile des Klosters.

Heute ist das Sumela-Kloster ein Museum, das Besuchern aus aller Welt offen steht. Die Restaurierungsarbeiten werden von der türkischen Regierung finanziert.

Heute ist das Kloster in erster Linie eine Touristenattraktion. Es überblickt Wälder und Bäche und ist aufgrund seiner ästhetischen Anziehungskraft sowie seiner kulturellen und religiösen Bedeutung äußerst beliebt.

Ab 2012 finanziert die türkische Regierung den Wiederaufbau, und das Kloster erlebt eine Wiederbelebung der Pilgerreisen aus Griechenland und Russland.

Kloster Sümela Manastırı

Am 15. August 2010 durfte auf dem Klostergelände eine orthodoxe göttliche Liturgie stattfinden. Ein Sonderausweis ausgestellt von dem Ökumenischen Patriarchat von Konstantinopel jetzt zu Besuch erforderlich ist, 15. August, den Tag der Entschlafung der Gottesmutter oder Festes der Himmelfahrt, wenn eine göttliche Liturgie gehalten wird. Nur 450 bis 500 Besucher dürfen das Kloster betreten, obwohl Breitbildfernseher zur Verfügung stehen, um die Veranstaltung in einem Café zu verfolgen, das einige hundert Meter vom Kloster entfernt liegt.

Am 22. September 2015 war das Kloster wegen notwendiger Restaurierungs- und Feldarbeiten für drei Jahre für Besucher geschlossen. Es wurde am 18. Mai 2019 wiedereröffnet.

Die Hauptelemente des Klosterkomplexes sind die Felsenkirche, mehrere Kapellen, Küchen, Studentenzimmer, ein Gästehaus, eine Bibliothek und eine heilige Quelle, die von ostorthodoxen Christen verehrt wird.

Kloster Sümela Manastırı

 

 

 


Das große Aquädukt am Eingang, das das Kloster mit Wasser versorgte, ist an der Seite der Klippe errichtet. Das Aquädukt hat viele Bögen, die größtenteils restauriert wurden. Der Eingang zum Kloster führt über eine lange und schmale Treppe. Neben dem Eingang befindet sich ein Wachraum. Die Treppe führt von dort hinunter in den Innenhof. Links vor einer Höhle befinden sich mehrere Klostergebäude. Die Höhle, die in eine Kirche umgewandelt wurde, bildet das Zentrum des Klosters. Die Bibliothek befindet sich rechts.

Das große Gebäude mit einem Balkon im vorderen Teil der Klippe wurde für die Zellen der Mönche und für die Unterbringung der Gäste genutzt. Es stammt aus dem Jahr 1840.

Kloster Sümela Manastırı

 

 

Die Innen- und Außenwände der Felsenkirche sowie die Wände der angrenzenden Kapelle sind mit Fresken verziert. Fresken aus der Zeit von Alexios III. von Trapezunt säumen die Innenwand der Felsenkirche mit Blick auf den Innenhof. Die Fresken der Kapelle, die in drei verschiedenen Perioden auf drei Ebenen gemalt wurden, stammen aus dem Beginn des 18. Jahrhunderts. Die Fresken des unteren Bandes sind von höchster Qualität.

Die Fresken des Klosters sind durch Vandalismus schwer beschädigt. Das Hauptthema der Fresken sind biblische Szenen, die die Geschichte von Christus und der Jungfrau Maria erzählen.

Kloster Sümela Manastırı

 

 

 

 

Während der Restaurierungsarbeiten 2015-2017 wurde ein geheimer Tunnel entdeckt, der zu einem Ort führte, von dem angenommen wird, dass er als Tempel oder Kapelle für Christen diente. Außerdem wurden unsichtbare Fresken entdeckt, die Himmel und Hölle sowie Leben und Tod darstellen.

Kloster Sümela Manastırı

 

 

 

 

 

 

Kloster Sümela Manastırı

 

 

 

 

 

 

 

Kloster Sümela Manastırı

 

 

 

 

 

 

Kloster Sümela Manastırı

 

 

 

 

 

 

 

Kloster Sümela Manastırı

 

 

 

 

 

 

Kloster Sümela Manastırı

 

 

 

 

 

 

 

Kloster Sümela Manastırı

 

 

 

 

 

Da wir nicht Fotos vom Kloster mit uns selbst fotografieren können, baten wir ein junges türkisches Paar, Fotos von uns zu fertigen, denn auch ich wollte nicht nur Fotograf und Fahrer sein, sondern auch einmal als Tourist auf ein Erinnerungsfoto mit abgelichtet zu werden. Herzlichen Dank lieber Ibrahim und Frau dafür.

Kloster Sümela Manastırı

 

 

 

 

 

Sümela Manastırı

 

 

 

 

 

 

 

Für die Besichtigung des Klosters einschließlich 2 x 350 Meter Fußweg benötigten wir genau eine Stunde. In dieser Zeit hatten wir alles ausreichend besichtigt - zumindestens den Teil, der derzeit öffentlich war.

Kurz nach 13 Uhr verließen wir den Parkplatz und fuhren gleiche Strecke zurück. Dazu befragten wir mehrere Personen, ob wir nicht den Weg nach dem Kloster weiter fahren können, denn Google Maps empfahl uns diesen Weg. Er sollte aber nach Aussagen schwer befahrbar sein und sollten ihn nur mit einem geländegängigen Fahrzeug befahren. Wir nahmen diese Empfehlung an.

Antike Brücke in Bazbent in Nähe der historische Stadt Krom in Yağlıdere

So fuhren wir wieder bis nach Maçka auf der Maçka Yolu zurück und bogen wieder auf der Trabzon Gümüşhane Yolu / D885 / E97 ab - vorbei an der Torul Kalesi / Torul Cam Teras und weiter der Ausschilderung zur Karaca Mağarası / Karaga-Höhle, auf dessen Zufahrt wir natürlich nicht abbogen, sondern Richtung Yağlıdere weiter gerade aus fuhren.  Wenige Kilometer vor der Ortschaft Yağlıdere war an einem Abzweig eine sehenswerte historische Einbogen-Brücke.

Die im Tal am Hang des Kolat-Gebirges gelegene Region befindet sich auch an den wichtigen Handelswegen sowie an den Kreuzungen İmera-Kloster, Camiboğazı, Taşköprü-Hochebene, Çakırgöl, Santa Ruins und Sümela-Kloster.

Antike Brücke, Brücke Bazbent Köprü, Yağlıdere

Auf den Weg der Seidenstraße zur historischen Sadt Krom und zum Kloster Imera manastırı befindet sich zur Ortschaft Cebeli oder Yağlıdere gehörend am Abzweig zur Straße Bozben Mahallesi, der in die Berge führt, auf der rechte Seite eine antike Brücke. Die Brücke bietet eine Verbindung vom Dorf Yağdere zum Bezirk Bozben (Bazbent). Die Brücke aus Mauerwerk hat zwei Stützen und einäugigen und runden Bogen.

Antike Brücke in Bazbent in Nähe der historische Stadt Krom in Yağlıdere

 

Als Materialien für die Brücke wurden geschnittener Stein und Schuttstein verwendet.

historische Stadt Krom, Yağlıdere

Eigentlich begann die historische Besichtigung bereits vor der eben besichtigten Brücke mit der Alpullu Kilisesi, die unmittelbar vorher im Norden der Straße befand und beginne auch mit deren Beschreibung. Leider kannte ich außer das Kloster Imera während unserer Reise nicht - erachte aber diese Route als historisch wertvoll und empfehle sie daher mit in das Reiseprogramm einfließen lassen sollte. als wir die Fotos der Kirchen sahen, bedauerten wir sehr, diese nicht besichtigt zu haben.

Alle folgend beschriebenen Kirchen habe ich in einer Route markiert und kann so leicht per Google Maps der Reihe nach besichtigt werden.

Alpullu Kilisesi, Uğurtaşı / Torul

 

 

 

Alpullu Kilisesi, Uğurtaşı / Torul

In dem mit dem Mauerwerk errichtete Alpullu Kilisesi wurden Schutt und geschnittener Stein als Materialien verwendet. Während in den Fassadenenden, Tür- und Fensterpfosten, Säulen und Trägerbögen geschnittener Stein verwendet wird, wird in den Karosseriewänden Schuttstein verwendet. Das Gebäude wurde in einem geschlossenen griechischen Kreuzplan gebaut. Die obere Abdeckung des Hauptraums ist mit einer Kuppel über einem polygonalen hohen Rahmen bedeckt. Die Oberseite der anderen Abschnitte ist Tonnengewölbe. In östlicher Richtung gibt es eine einzelne Apsis, die von innen und außen die Form eines Halbkreises hat. Die Eingangstür mit einem Giebel an der Südfassade wurde später mit Stein verschlossen. Über dem spitzen, gewölbten Eingang an der Westfassade befindet sich eine Kreuzfigur auf dem Sturzstein. Der rechteckige Giebelabschnitt über der Eingangstür wird einfach gestickt. Der Innenraum ist durch zwei in die Wand eingebettete Säulen und vier Säulen in drei Schiffe unterteilt.

Das Mittelschiff ist breiter und höher als die Seitenschiffe. Der mittlere Teil des Mittelschiffs ist mit einer Kuppel über einem polygonalen Hochrahmen bedeckt. In Bögen in der Kuppelscheibe befinden sich Lückenbögen. Die Säulen sind durch Bögen miteinander verbunden. Es gibt Lückenfenster in der Apsis und den Seitenwänden.

Anschließend passierten wir die vorher beschriebene Brücke Cebeli köprü. Um die nächste Kirchenruine - Agios Ilias (Aelias) - zu erreichen, biegt man an den Koordinaten (40.541790, 39.514045) nach links in die Berge ab. Nach knapp 3 Kilometer serpentinreiche Fahrt erreicht man bei den beschriebenen Koordinaten die Ruinen der Kirche.

Agios Ilias (Aelias) / Άγιος Ηλίας (Αηλίας), Yağlıdere

Über die Kirche Agios Ilias (Aelias) / Άγιος Ηλίας (Αηλίας) konnte ich keine Infotrmationen finden. Gerne nehme ich Informationen und Fotos entgegen und werde sie hier einarbeiten.

Dişbudak Kilise Camii

In dem mit dem Mauerwerk errichtete ehemalige Kirche wurden Schutt, Schnittstein und Holz als Materialien verwendet und wurde zur Moschee umgewidmet. Das jetzige Moschee besteht aus einem Harim-Abschnitt, das in Ost-West-Richtung einen rechteckigen Grundriss hat und einen einzigen Eingang an der Westfassade hat. Die Haupteingangstür ist eine einflügelige Holztür und hat einen Rundbogengiebel. Das Gebäude hat kein Minarett. Die Hälfte der Nordfassade des Gebäudes ist mit Erde bedeckt. Die obere Abdeckung des Gebäudes ist von innen gewölbt und von außen ein Walmdach in zwei Richtungen. Dachmaterial ist Blech. Die obere Abdeckung wird von vier Säulen und zehn Säulen getragen, die durch Wände verbunden sind. Säulen und Säulen sind durch einen Rundbogen miteinander verbunden. Im Innenraum sind die Wände über Putz gestrichen. Der Mihrab besteht aus Steinmaterial und hat eine allmähliche Form. Es gibt arabische Schriften rund um den Mihrab. Die Kanzel und die Predigtbank bestehen aus Holz und sind nicht original. Das Gebäude, das von einer Kirche in eine Moschee umgewandelt wurde, hat einen basilistischen Grundriss, drei Schiffe und das Mittelschiff ist breiter als die Seitenschiffe. Der Apsisteil wurde durch Transformation zerstört.
Quelle: karadeniz.gov.tr/disbudak-kilise-camii/

Yağlıdere

Wenige Kilometer später passierten wir die Orschaft Yağlıdere, die der archäologischen Stätte Kromni (Krom) zuzuordnen ist, die hier in der näheren Umgebung sich befand. Die antike Stadt Krom, in der sich 59 Kirchen und Kapellen unterschiedlicher Größe befinden und die historische Seidenstraße verläuft, sind nur noch einige Ruinen zu sehen und ist mittlerweile durch den Ort Yağlıdere überbaut worden. In der antiken Stadt Krom lebten einst vermutlich 10.000 Menschen. Es ist bekannt, dass fast alle religiösen Gebäude in der antiken Stadt Krom, die über 300 Jahre alt sein sollen, so gebaut wurden, dass sich gegenseitig sehen konnten.

Während des Bevölkerungsaustauschs im Jahr 1923 gibt es Hunderte von monumentalen Villen, Brunnen, Brücken, Kirchen usw. in den Dörfern, die durch den Bevölkerungsaustausch in der Region geräumt wurden, in der ungefähr 1500-2000 griechische Haushalte mit dem Bevölkerungsaustausch nach Griechenland eingewandert sind. Insgesamt gibt es im ganzen Tal 17 registrierte Kirchen und Kapellen. Die wichtigsten sind: Çayıroğlu Kilisesi, Ortayayla kilisesi, Muhara kilisesi, Soruhan Kilisesi, Muharakaya Kilisesi, Zembelek Kilisesi und Alikinos Kilisesi.

Die Alikinos Kilisesi ist eine der seltenen Kirchen in der Region, die intakt geblieben ist.

Die Region Kromni (Krom), in der bis zum Ersten Weltkrieg viele ethnische Elemente gefunden wurden, ist als Siedlung bekannt, in der die türkische und griechische Bevölkerung dicht lebten. Agios Georgios Kilisesi / Άγιος Γεώργιος (Ζεμπερέκια Κρώμνης) Neben den einheimischen Griechen lebten in der Gemeinde Krom und in den Dörfern muslimische und christlich-türkische, kurdische, iranische, deutsche, französische, ungarische und albanische Völker. Diese Situation überließ nach dem Austausch eine einfachere Struktur. Die Chrommine, die während der osmanischen Zeit die Haupteinnahmequelle war, wurde hier im Dorf Krom gefördert, wobei die wohlhabenden griechischen Händler in der Region dieses Metall mit Russland hadelten.

Agios Georgios Kilisesi / Άγιος Γεώργιος (Ζεμπερέκια Κρώμνης)

Die Vorderseite der Tür der Agios Georgios Kilisesi / Άγιος Γεώργιος (Ζεμπερέκια Κρώμνης) war von einem großen Kreuz aus gehauenem Stein bedeckt, das wahrscheinlich aus der 4 oder 5 Kilometer entfernten Mühle stammen würde. Es ragte etwa 5 Punkte über den Gips hinaus und endete innerhalb des Kreuzes in zwei Bögen, die sich wie eine Räucherglocke oder wie eine runde Quaste mit samtigen Tischdecken an einem verbanden.

Agios Georgios Kilisesi / Άγιος Γεώργιος (Ζεμπερέκια Κρώμνης)

Eine zweite Flanke war identisch und in die erste eingebettet, 5 Punkte vom ersten entfernt und 5 Punkte tiefer als das erste, identisch geschnitzt. Es folgte die dritte, die kleiner als die zweite war, identisch mit den ersten beiden und mit den gleichen Proportionen und Abständen von der zweiten, die weit von der ersten entfernt waren, wie sie waren, und die dritte von der zweiten und in der Tiefe und Entfernung und wurde in die zweite gelegt sowie die zweite in der ersten. Alle drei waren aus dem gleichen Stein, sie hatten die gleiche Schnitzerei und wurden ineinander begraben. Letzterer erreichte die Säule (Säule) des Kircheninneren, wo die Tür abgestützt war.

Agios Georgios Kilisesi / Άγιος Γεώργιος (Ζεμπερέκια Κρώμνης)

 

 

 

 

 

 

Es ist zu beachten, dass der Passant, der die Straße passiert und bevor die Mahalas erscheinen, beim Schließen der Tür ein großes Kreuz auf einem Sockel sieht. Diesen Eindruck macht er mit dem ersten, wenn er etwa zweihundert Meter entfernt ist. Nur wenn Sie sich nähern, werden Sie geblendet. Solch ein majestätisches Kreuz, das so vor der Tür platziert wurde, kam nirgendwo anders vor, egal wie viele Kirchen ich sah.
Text und Foto aus: kromni.blogspot.com/2018/07/agios-georgios-zeberekia-kromni.html

Agios Ioannis Kilisesi / Άγιος Ιωάννης Πρόδρομος (Νανάκ Κρώμνης)

Agios Ioannis Kilisesi / Άγιος Ιωάννης Πρόδρομος (Νανάκ Κρώμνης)

Die in der Gemeinde Nanak von Kromni

Als die Siedlung Nanak in Kromni in ihrer Blüte stand, bestand sie aus etwa 40 Familien. Am östlichen Ende des Dorfes befand sich die Kirche von Agios Ioannis / Άγιος Ιωάννης Πρόδρομος (Νανάκ Κρώμνης) "Enthauptung Johannes des Täufers", "Nanaki Ae-Annes", wo am 29. August das vierte große Fest von Kromni stattfand.
Quelle: kromni.blogspot.com/2018/07/Agios-Ioannis-Nanak-Kromnis.html

Krom kalesi Κάστρο Κρώμνης

Über die Kirche Krom kalesi Κάστρο Κρώμνης konnte ich keine Infotrmationen finden. Gerne nehme ich Informationen und Fotos entgegen und werde sie hier einarbeiten.

Çayiroğun Kilisesi

 

 

 


Çayiroğun Kilisesi, Olacak

Über die Kirche Çayiroğun Kilisesi konnte ich keine Infotrmationen finden. Gerne nehme ich Informationen und Fotos entgegen und werde sie hier einarbeiten.

Bulutluyayla(Krom) Camii

Über die 3h3malige Kirche und jetzige kleine und charmante Moschee Bulutluyayla(Krom) Camii im Stadtteil Olucak konnte ich keine Infotrmationen finden. Gerne nehme ich Informationen und Fotos entgegen und werde sie hier einarbeiten.
 

Gavalak / Kavalak Kilisesi

Gavalak / Kavalak Kilisesi, Yağlıdere

Die Kirche Gavalak / Kavalak Kilisesi wurde in Gavalak Mevkii am Fuße des Krom-Tals am Alikinos-Berg erbaut. In der Bauinschrift am Eingang der Kirche steht, dass sie 1845 erbaut wurde. Sie wurde auf einem rechteckigen Grundriss mit den Abmessungen 16 x 12 m mit basilischen Grundriss gebaut. Die Tür- und Fensterpfosten, Bögen, Träger und Fassadenenden des Gebäudes sind aus geschnittenem Stein, andere Teile sind grob geschnittener Stein. Der Innenraum ist durch vier Säulen und zwei Pfeiler in drei Schiffe unterteilt. Das Mittelschiff ist breiter und höher als die Seite. Jedes Kirchenschiff endet mit einer Apsis aus Halbkreis im Osten und Polygonen im Außenbereich. Die Apsiden sind niedriger als das Hauptgebäude. Westlich der Kirche befindet sich ein Narthex-Abschnitt, der in drei Abschnitte mit 4 Pfeilern unterteilt und als zwei Stockwerke angeordnet ist. In Kirchen im Kromtal hat nur diese Kirche einen Narthex. Der vordere Teil und die Südwand des Narthex wurden mit einem Rundbogen nach außen geöffnet. Die Kirche hat ein Fenster nach Norden, drei rechteckige Fenster nach Süden und ein Fenster nach Westen. Zusätzlich gibt es auf jeder Achse der Apsis ein Lückenfenster. In der nordwestlichen Ecke der Kirche befindet sich ein Raum, der eine Kapelle mit einem Tonnengewölbe sein kann, das direkt mit dem Innenraum verbunden ist. Am Eingang der Kirche befinden sich gebogene und Blattmotive.

Alikinos Kilisesi, Yağlıdere

Alikinos Kilisesi, Yağlıdere

Die Kirche Alikinos Kilisesi befindet sich im Dorf Yağlıdere im Krom-Tal. Sie ist ca. 15 x 11 m groß und hat einen basilischen Grundriss. Die Oberseite des Mauerwerks hat die Form eines Satteldachs. Die obere Abdeckung der Apsis wird bewertet, indem sie niedriger gehalten wird. Das Dach ist mit Schleifstein bedeckt. Türen, Fenster, Träger, Bögen und Eckpfeiler bestehen aus glattem gehauenem Stein. Zwischen den Steinen befindet sich ein Mörser aus Khorasan.

Der Innenraum ist in drei Schiffe mit vier Säulen und zwei Säulen vor der Apsis unterteilt . Das Mittelschiff ist breiter und höher als die Seiten. Jedes Kirchenschiff ist mit Tonnengewölben bedeckt. Das Gewölbe trägt die Bewehrungsbögen von den Pfeilern, die an den Seiten in die Halbwand eingebettet sind. Die Säulen sind miteinander und mit den Seitenwänden durch Rundbögen verbunden. Die Holztragen zwischen ihnen sind geschnitten. Der Boden ist fest und der Bema-Abschnitt ist in zwei Schritten erreichbar. Es ist verputzt und gestrichen.

Alikinos Kilisesi, Yağlıdere

 

 

Die Apsis- und Pastaphorionszellen an der Ostfassade bestehen aus einem Halbkreis von innen, einem Polygon von außen und ragen nach außen heraus. Die Apsis ist 3 m breit und 2 m tief, es ist innen halbrund und außen mit 5 Ecken angeordnet. Auf beiden Seiten der Apsis wurden Pastahorionzellen mit einem Fenster geöffnet und drei Nischen auf der Prothese und eine auf den Diakonikons platziert. Es ist eines der seltenen Bauwerke, die mit der Kraft der Kirchenträger und der oberen Abdeckung überlebt haben. Türen, Fenster, Träger, Bögen und Ecksteine ​​bestehen aus glattem gehauenem Stein, während andere Teile aus Schutt bestehen. Die Fugen werden zwischen den Steinen mit Khorasan-Mörtel hergestellt.
Foto aus: gumushane.ktb.gov.tr/TR-232341/yaglidere-koyu-krom-vadisi-alikinos-kilisesi.html

Mohara / Muhara Kilisesi

Über die Kirche Mohara / Muhara Kilisesi konnte ich keine Infotrmationen finden. Gerne nehme ich Informationen und Fotos entgegen und werde sie hier einarbeiten.

Bereits mehrere Kilometer vor dem Kloster fuhr vor uns ein Mittelklasse-Auto, der es scheinbar nicht im Geringsten eilig hatte. Trotz zahlreicher Überholmöglichkeiten fuhr er Straßenmitte und verhinderte unsere Vorbeifahrt. Kurz vor der Ortschaft Olucak hatten wir auf einem breiten Randstreifen die Möglichkeit, ihn zu überholen, was ihn scheinbar gar nicht gefiel, denn zur gleichen Zeit beschleunigte er ebenfalls stark - gelang ihn aber ncht, das Überholmanöver zu unterbinden. Als er mitten in unserer Besichtigung des Klosters ebenfalls ankam, ging es ihn nur darum, den Picknickplatz für seine größere Familie zur alleinigen Nutzung zu sichern. Wir hatten nicht im Geringsten die Absicht, darauf zu pausieren. Diese Familie interessierte sich nicht im Geringsten um diese herrliche historische Sehenswürdigkeit mit seiner Familie zu besichtigen, sondern waren durchgehend mit dem Picknick beschäftigt. Unfreundliche Akte blieben wie diese die Ausnahme während unserer gesamten Rundreise.

Imera manastırı / Aziz John Prodromos Manastırı / Μονή Τιμίου Προδρόμου Ίμερα, Olucak

 

 

Imera manastırı / Aziz John Prodromos Manastırı /
Μονή Τιμίου Προδρόμου Ίμερας

Imera manastırı / Aziz John Prodromos Manastırı / Μονή Τιμίου Προδρόμου Ίμερας - Kloster des rechtschaffenen Vorläufers von Imera

Das Abbey Imera oder St. John Prodromos Kloster befindet sich im Norden des Dorfes Olucak. Laut schriftlichen Quellen wurde das Kloster Imera im Jahr 1350 im gotischen Stil erbaut und 1859 von der Nonne Roxane restauriert.In dem mit dem Mauerwerk errichteten Gebäude wurden geschnittenes Stein- und Schuttsteinmaterial verwendet. Das Gebäude wurde mit einem rechteckigen Grundriss in Ost-West-Richtung erbaut und verfügt über drei Schiffe. Das Mittelschiff ist breiter als die Seitenschiffe. 

Imera manastırı / Aziz John Prodromos Manastırı / Μονή Τιμίου Προδρόμου Ίμερα, Olucak

 

 

Das Gebäude hat eine halbkreisförmige dreifache Apsis. Der Apsisteil ist schmaler und niedriger als das Hauptgebäude. Die obere Abdeckung des Gebäudes ist ein Walmdach in zwei Richtungen. Die obere Abdeckung des zentralen Teils des Naos ist mit einer hochrandigen Kuppel in polygonaler Form bedeckt. Das Material der oberen Abdeckung ist Stein- und Bodenmaterial. An jeder Fassade des Gebäudes befinden sich rechteckige Fensteröffnungen unterschiedlicher Größe. Zusätzlich gibt es Lückenfensteröffnungen in der Trommel der Kuppel. Die Kuppelrolle ist an den Ecken mit Milchdünen und Bögen verziert, die sie verbinden. 

Imera manastırı / Aziz John Prodromos Manastırı / Μονή Τιμίου Προδρόμου Ίμερα, Olucak

 

 

 

 

 

Der Eingang zum Gebäude erfolgt durch die rechteckige Öffnung im Westen der Südfassade. Der Steinpfosten der Tür ist mit einem dreistufigen Fries verziert. Auf den Friesen werden stilisierte Blumenmotive, Weintrauben und geometrische Motive verwendet. Auf dem spitzen, gewölbten Giebel über der Eingangsöffnung befindet sich eine Inschrift. Es versteht sich, dass sich am Eingang von der Naht auf beiden Seiten und den Spuren oben eine Kibarion-Anordnung befindet. 

Imera manastırı / Aziz John Prodromos Manastırı / Μονή Τιμίου Προδρόμου Ίμερα, Olucak

 

 

 

 

Imera manastırı / Aziz John Prodromos Manastırı / Μονή Τιμίου Προδρόμου Ίμερα, Olucak

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Imera manastırı / Aziz John Prodromos Manastırı / Μονή Τιμίου Προδρόμου Ίμερα, Olucak

 

 

 

Im Innenraum sind die Schiffe insgesamt durch sechs Säulen getrennt. Die Säulen sind durch scharfe Bögen mit Pfeilern verbunden, von denen einige in die Seitenwände eingebettet sind. Zwischen den Riemen befinden sich Metallspanner. Im Inneren ist die obere Abdeckung des Kirchenschiffs Gewölbe. 

Imera manastırı / Aziz John Prodromos Manastırı / Μονή Τιμίου Προδρόμου Ίμερα, Olucak

 

 

 

 

 

 

 

 

Imera manastırı / Aziz John Prodromos Manastırı / Μονή Τιμίου Προδρόμου Ίμερα, Olucak

 

 

 

 

Am oberen Westrand befindet sich ein Brunnengebäude, das auch ein Bad gewesen sein kann. hinweise über deren Verwendung konnte ich nicht finden.

Für die ausgiebige Besichtigung des Klosters und deren Umgebung benötigten wir immerhin eine halbe Stunde und fuhren gegen 15:20 Uhr vom Kloster gleiche Strecke nach İkisu. Eine sinnvolle Alternativroute, um eine andere Strecke zu fahren, gab es leider nicht. Man hätte zwar die Gebirgsroute über Aktutan wählen können - also südlich des Klosters, die jedoch nur eine langsame Fahrt ermöglicht und deren Straßenzustand unbekannt ist.

Landschaft an der Straße von Olucak nach İkisu

 

 

 

Kurz vor Erreichen der Trabzon Gümüşhane Yolu D885 / E97 stellten wir fest, dass es auf der direkten Route nach Şiran mit den Kraftstoff knapp werden könnte. So entschieden wir, in Richtung Gümüşhane zu fahren und die erste Tankstelle zu nutzen. Wir ließen uns dabei von der Handynavigation uns füghren, die zielsicher die auf der Strecke befindlichen Tankstellen markierte.

Abfahrt nach Şiran von der D885-E97 bei İkisu

 

 

 

 

 

 

Nachdem wir voll getankt hatten, fuhren wir wieder zurück um die geplante Route zu fahren. Diesmal war die Abfahrt gut ausgeschildert und nicht zu verfehlen.

Route İkisu - Şiran

 

Wir fuhren auf der Torul Şiran Yolu bis Höhe Ortschaft Arılı Yaylası / Hasköy, die wir nach 13 Kilometer erreichten. Hier kann man auch eine alternative Route wählen, die über die Ortschaft Karamustafa führt - jedoch 7 Kilometer kürzer, aber dafür 6 Minuten länger dauert. Unser Navigationsgerät empfahl uns diese Abkürzung nicht und blieben auf der vorgegebenen Route. So folgten wir der Kalecik Köyü Yolu über Dedeli, bis wir wieder auf die Torul Şiran Yolukurz vor Çevrepınar trafen.

Şiran Çevrepınar Kilisesi

Hier kann man optional einen Abstecher zur Şiran Çevrepınar Kilisesi machen. Leider kannten wir während dieser Reise diese und die nachfolgende Kirche Dilek Yolu Kilisesi nicht. Man sollte diese aber als Ziel in das Navigationsgerät eingeben, um diese Route zu fahren. Ohne diese Zwischenziele wollte unser Navigationsgerät uns stets über Kelkit führen. Gern hätten wir beide Kirchen mit in unserer Route aufgenommen

Şiran Çevrepınar Kilisesi (optional)

Die Çevrepınar Kilisesi wurde so errichtet, das sie gesehen werden kann, aber auch weit genung weg von der Dorfsiedlung Çevrepınar ist. Sie wurde auf einer rechteckigen Fläche in Ost-West-Richtung mit drei Nei und drei Apsiden gebaut. Das Mittelschiff ist breiter und höher als die Seite. An der Ostfassade befinden sich drei Apsiden in Form eines Halbkreises von innen und außen. Die Apsis in der Mitte ist breiter als die Seitenapse. In der mittleren Apsis befindet sich ein Lückenfenster. Es gibt Nischen im Inneren der Apsis.

Şiran Çevrepınar Kilisesi

 

 

Die Kirche hat einen rechteckigen Eingang mit einem flachen Sturz in gelber Farbe, der von Westen geschnitten ist. Am Eingang sind die Stürze und Pfosten wie ein Kreuz geformt. Über dem Eingang befindet sich ein hohler Giebel mit Rundbögen. Das Aussehen einer Kronentür geben Der Eingang endet mit einem dreieckigen Giebel am äußersten. Unter dem Giebel befinden sich eine Reihe von Zahnmotiven und zwei geschnittene Rosetten. Während es an der Westseite des Gebäudes ein Lückenfenster gibt, gibt es an der Südfassade drei Fenster. Die Pfosten der Südfassadenfenster wurden entfernt. Da sich die Nordwand der Kirche an die Erde lehnt, gibt es an dieser Fassade kein Fenster. Die Kirche hat sechs unabhängige Steinsäulen in der Mitte und eine Gewölbedecke, die auf Bögen an den Seiten sitzt. Die äußeren Decksteine ​​des Gebäudes sind vollständig gebrochen. Es gibt keine Dekoration im Innenraum.
Foto und Text: gumushane.ktb.gov.tr/TR-232371/siran-cevrepinar-koyu-kilisi.html

Dilek Yolu Kilisesi (optional)

Die Kirche Dilek Yolu Kilisesi befindet sich im Dorf Dilekyolu bei Şiran. Das Gebäude wurde durch Schnitzen von hart geschnittenen Steinen mit einer Größe von 12 x 9 m hergestellt und 1956 für den Schulgebrauch geöffnet.

Staudammbau bei Gökçeler

Der innere Teil des Hauptgebäudes wurde mit zusätzlichen Mauern bedeckt, so dass sein architektonisches Merkmal verloren ging. Nur der Teil, der als Priestertum bezeichnet wird, bewahrt sein Merkmal. Darüber hinaus gibt es 2 m lange Säulen und Säulenköpfe, von denen angenommen wird, dass sie zur Kirche gehören. Die Kirche hat keine Inschrift. Es wird von den Dorfbewohnern als Moschee genutzt.

Bei Gökçeler passierten wir auf der linken Seite einen Staudamm, der noch in der Anfangsphase des Bauvorhabens war.

geparkte Traktoren am Straßenrand in Şebinkarahisar

 

 

 

 

Auf der Bayburt Şebinkarahisar Yolu angekommen folgten wir diese bis nach Şebinkarahisar, welches wir gegen 18:15 Uhr auf dem Hotelparkplatz erreichten. Auf dieser Strecke wechselten wir wieder von der Provinz Gümüşhane wieder in die Provinz Giresun.

Den Abend schlenderten wir durch einige Straßen von Şebinkarahisar, bis wir ein geeignetes Restaurant zum Abendbrot fanden.

Unterwegs sahen wir geparkte Traktoren (sogar mit Wärmedecke, dass er nicht friert) - so wie bei uns geparkte Autos. Das erklärt uns auch, warum direkt neben dem Hotel ein Traktoren-Ladengeschäft war.

Den Abend beendeten wir in der zweiten Nacht im Hancılar Otel*** von Şebinkarahisar.


Fortsetzung im Teil 58: Reisebericht Giresun Sivas


©: Texte (und einige Bilder) mit freundlicher Genehmigung von Wikipedia - GNU-Lizenz für freie Dokumentation; eigene Fotos


Heute: 878 hochauflösende georeferenzierte Fotos 4176x 2784 bei 300dpi (falls an Fotos von einzelnen Sehenswürdigkeiten Interesse besteht - einfach melden; Die hier veröffentlichen Fotos wurden für das Internet verkleinert und optimiert.


sehenswerte Ziele in der Region, die während dieser Reise nicht besichtigt wurden:

Bogenbrücke Taşköprü Yaylası

Bogenbrücke Taşköprü Yaylası

Die Bogenbrücke Taşköprü Yaylası hatten wir bereits während unsere Schwarzmeer-Rundreise 2017 besichtigt und führe sie hier als zusätzliches sehenswertes Ziel noch einmal mit auf.

Am nördlichen Rand des Kotsan-Berges befindet sich eine Bogenbrücke aus groben Flusssteinen zwischen den rauen klimatischen Bergen der östlichen Schwarzmeerregion. Ein darunter fließendes Wasser fließt zwischen den Distrikten Arsin-Araklı in das Schwarze Meer und vervollständigt den Fließweg mit dem Namen "Erzurum deresi" und dann "Yanbolu deresi" / "Yanbolu Çayı" des Baches.

Es wird gesagt, dass die Brücke von Sultan Fatih Sultan Mehmet während der Eroberung von Trabzon gebaut wurde. Annahmen wie die Farbe der Seitengesteine, die Versteinerung der Haltefugen, die Trennung des Baustils von anderen Brücken und die Tatsache, dass es mit Horosanschweißen gebaut wurde, zeigen, dass das Baudatum auf sehr alte Jahre zurückgeht. Taşköprü, das aufgrund der rauen natürlichen Bedingungen seit Jahrhunderten bis heute überlebt hat, hat so viele Jahre auf dem östlichen Schwarzmeerplateau überlebt und den Gasthäusern, Hochebenen, Regionen und Regionen, die danach entstanden sind, seinen Namen gegeben.

Ruinen der historische Stadt Santa

Ein Zweig der historischen Seidenstraße erreicht Taşköprü nach Bayburt, Toronsos, Kıtova und Yağmurdere. Nach Taşköprü geht ein Zweig vom Bach Yanbolu Çayı in die antike Stadt Santa hinunter zur Küste von Sürmene über dasselbe Tal, die folgend beschrieben wird. Ein Zweig von Taşköprü erreicht Trabzon entlang des Galyan-Baches von Meryemana-Maçka.

Die historische Taşköprü-Bogenbrücke auf dem Taşköprü-Plateau, soll Zeuge vieler Ereignisse in der Geschichte gewesen sein.

 

Dumanlı / Santa Harabeleri

Die Ruinen der historische Stadt Santa wurden ebenfalls bereits 2017 besichtigt.

Dumanlı / Σάντα / Sanda war früher eine mittelgroße Gemeinde in der türkischen Provinz Gümüşhane nahe der Grenze zur Provinz Trabzon. Im 17. Jahrhundert von den Griechen gegründet.

Heute ist es ein dünn besiedelter Bezirk im hohen Norden der Provinz Gümüşhane, der aus sieben Dörfern besteht:

Vor 1856 wurden die Einwohner von Dumanlı als Christen (51%) und Krypto-Christen (49%) registriert. Nach 1856 änderten sie mit dem osmanischen Reformedikt von 1856, mit dem alle Bürger unabhängig von ihrer Religion gleichgestellt wurden (wodurch der Status des "ersten Bürgers" der Muslime gestrichen wurde), ihren Status in christlich anstelle von Krypto-Christen, da sie vorgaben, Muslime zu sein war nicht mehr notwendig, um gleiche Rechte zu erhalten.

Ruinen der historische Stadt Santa

In Santa lebten rund 5.000 Menschen. Ihre Hauptsprache war pontisches Griechisch und sie lebten bis zum Bevölkerungsaustausch in der Region.

Während des Ersten Weltkriegs versuchten die Griechen von Santa, bewaffneten Widerstand gegen die türkische Armee zu organisieren. Pontianische Guerillabands traten bereits 1916 unter der Führung von Euklidis Kourtidis in den Bergen von Santa auf und wehrten sich erfolgreich gegen einen türkischen Angriff im Jahr 1921. Nach dem Bevölkerungsaustausch ließen sie sich in Mazedonien und Thrakien nieder. Die Stadt Nea Santa wurde von ihnen in der Regionaleinheit Kilkis in Zentralmakedonien gegründet.

Die Santa-Ruinen wurden 1999 zur archäologischen Naturstätte erklärt.

Akçakale Kalesi, Akçakale - Gümüşhane

Die Burg Akçakale Kalesi befindet sich im Dorf Akçakale, Koyak Mevkii, im Norden des Zentrums von Gümüşhane, in einer Position mit Blick auf die Umwelt. In dem im Mauerwerk errichteten Gebäude wurde Schutt als Material verwendet. Das kleine Gebäude muss als Wachturm genutzt worden sein. Der Schlosseingang befindet sich im Süden. Die hohen Stadtmauern des Gebäudes, die keine Aufzeichnungen über das Baujahr haben, sind erhalten geblieben. Es gibt leider keine zufahrt zu ihr. Durch das neuue Tunnelsystem nördlich von Gümüşhane ist sie auch unterwegs nicht sichtbar.

 

Çaput Hamami, Süleymaniye - Gümüşhane

Das Çaput Hamami befindet sich auf einem leicht abfallenden Grundstück im Bezirk Süleymaniye, bekannt als Eski Gümüşhane. Heute gibt es im Bezirk Süleymaniye 37 registrierte historische Gebäude wie Moscheen, Kirchen, Bäder, Brücken und Geschäfte. In dem mit dem Mauerwerk errichteten Gebäude wurde Steinmaterial verwendet. Laut schriftlichen Quellen handelt es sich bei dem Gebäude um eine Eckzelle mit vier Iwan. Einige der Hauptmauern und der größte Teil der oberen Abdeckung des Gebäudes sind eingestürzt. Im Inneren des Gebäudes sind Rundbögen und Gewölbe zu sehen.

 

Süleymaniye Kilise

Süleymaniye Kilise

 

Dere Mosque Minaresi, Süleymaniye

In dem mit dem Mauerwerk errichteten Minarett wurde geschnittenes Steinmaterial verwendet. Es hat einen polygonalen Körper und eine kegelförmige Kappe auf einer achteckigen Basis. Das Minarett hat nur einen Balkon.

 

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Reisebericht Nordzypern 2014