Startseite


Fortsetzung der Rundreise im Jahr 2020 - Schwarzmeerregion, Zentral-, Ost-, Südostanatolien und Mittelmeerregion

Kurz-Übersicht - Reisebericht Rundreise - Türkei 2020 Teil 48 bis Teil 69

Rundreise Teil 48: Reisebericht Pécs Edirne (Pécs, Edirne)
Rundreise Teil 49: Reisebericht Prusa Düzce (Düzce, Konuralp, Prusias ad Hypium Antik Kenti)
Rundreise Teil 50: Reisebericht Gerede Zonguldak (Bolu, Gerede, Zonguldak, Ereğli)
Rundreise Teil 51: Reisebericht Safranbolu (Filyos Ancient Tieion Tiyatro, Incekaya Su Kemeri, Safranbolu)
Rundreise Teil 52: Reisebericht Hadrianapolis (Hadrianapolis, Kastamonu)
Rundreise Teil 53: Reisebericht Kastamonu (Kastamonu)
Rundreise Teil 54: Reisebericht Pompeiopolis (Pompeiopolis, )
Rundreise Teil 55: Reisebericht Çorum - Amasya (Eskiyapar Höyük, Şapinuva Ören Yeri, Oluz Höyük,) Horoztepe, Erbaa
Rundreise Teil 56: Reisebericht Ordu Giresun (Terme, Gölköy Kalesi, Şebinkarahisar)
Rundreise Teil 57: Reisebericht Sümela Manastırı (Sümela Manastırı, Imera manastırı)
Rundreise Teil 58: Reisebericht Giresun Sivas (Şebinkarahisar, Satala Antik Su Kemerleri)
Rundreise Teil 59: Reisebericht Sivas (Sivas)
Rundreise Teil 60: Reisebericht Sarissa - Divriği (Kayalıpınar Höyük, Sarissa Antik Kenti, Divriği)
Rundreise Teil 61: Reisebericht Darende (Divriği, Gürün, Arslantaş, Darende)
Rundreise Teil 62: Reisebericht Malatya Kaniš Kültepe (Arslantaş, Ağırnas, Kaniš/Kültepe, Kayseri)
Rundreise Teil 63: Reisebericht Kayseri (Kayseri)
Rundreise Teil 64: Reisebericht Elbistan (Kayseri Arkeoloji Müzesi, Kız Oğlan Kayası, Elbistan)
Rundreise Teil 65: Reisebericht Kahramanmaraş (Germenicia Ancient City, Kahramanmaraş)
Rundreise Teil 66: Reisebericht Hatay (Zincirli Höyük, Tilmen Höyük, Tell Acarhöyük, Cüdeyde Höyüğü, Tell Açana Alallah, Tainat Ören Yeri)
Rundreise Teil 67: Reisebericht Antiochia am Orontes (Al Mina, Sabuniye Höyük, Daphne Tiyatro)
Rundreise Teil 68: Reisebericht Daphne Seleucia Pieria (Samandağ)
Rundreise Teil 69: Reisebericht Epiphaneia (Samandağ, Belen, Epiphaneia, Bolu)

Koordinatenliste der Rundreise Türkei 2020


Rundreise Teil 62: Reisebericht Malatya Kaniš Kültepe (Arslantaş, Ağırnas, Kaniš/Kültepe, Kayseri)

16. Tag - Montag, 17.08.2020

Weiterfahrt von Darende nach Kayseri über Pınarbaşı in Zentralanatolien / İç Anadolu Bölgesi (Route 323 km, 5 Stunden Fahrt)
Arslantaş, Darende-Yeniköy

Da heute die Reise etwas länger geplant war, frühstückten wir bereits 8 Uhr. Votr Abreise machten wir von unseren Zimmer einige Innenfotos, um den derzeitigen Zustand zu dokumentieren. Dass er nicht übermäßig lobenswert in den Bewertungen genannt wird, konnten wir durchaus nachvollziehen. In diesem Hotel ist ein relativ großer Sanierungsstau hängen geblieben, der gerade in der Zeit der geringen Belegung durch die Corona-Pandemie sinnvoll gewesen wäre. Aktivitäten waren jedoch nicht sichtbar.

So verließen wir gegen 8:45 Uhr das Hotel und holten das eigentlich für gestern geplante Ziel - die Löwenstatuen "Arslantaş" bei Yeniköy nach. Wir folgten der D300 bis Ortsausgang und folgten wie gestern der Ausschilderung zum Wasserfall Günpınar Şelalesi sowie 20 km zu den Löwenstatuen Arslantaşlar. Die Straße führt weiter bis kurz vor der Ortschaft Yeniköy, wo wir links den Feldweg folgten.

Arslantaş (Darende)

Die Löwenstatuen "Arslantaş" befinden sich in der Mitte einer Ebene, die sich so weit das Auge reicht, in unmittelbarer Nähe im Südwesten der Ortschaft Yeniköy sich befinden.

Arslantaş, Darende-Yeniköy

 

Die Steinstein-Löwenskulpturen stehen in Nord-Süd-Richtung. Der Abstand zwischen ihnen beträgt ca. 4 m, sind parallel zueinander, wobei ihre Köpfe nach Norden zeigen. Vom Erdboden in östlicher Richtung beträgt die Kopfhöhe 2 m. Die Körperlänge beträgt 2,5 m als Fußspannweite. Der westliche ist kleiner und die Kopfhöhe vom Boden beträgt 1,40 m. Die Körperlänge beträgt 2 Meter. Jede der Steinstatuen wiegt etwa 4-5 Tonnen.

Die Steinlöwenskulpturen konnten nicht fertiggestellt werden. Bein- und Fußlücken bleiben ungeschnitten. Gesichts- und Körperlinien sind rau und gestylt. Sein Gesicht und sein Körper wurden stellenweise beschädigt. Jeder wiegt ungefähr 4 - 5 Tonnen. Es ähnelt den Löwenskulpturen der hethitischen Zeit und stammt höchstwahrscheinlich aus BC. Es wurde zu Beginn des 2. Jahrtausends v. Chr. Geschnitzt und gehört zur Zeit des Hethitischen Reiches.

Arslantaş, Darende-Yeniköy

 

 

 

 

Die Skulpturen sind aus der Zeit der Hethiter - vermutlich aus dem Jahr 2000 v. Chr. - das Tor einer der verlorenen hethitischen Städte. Es ist nicht bekannt, zu welchem ​​Zweck die Skulpturen errichtet wurden. Während der Untersuchungen wurde nicht festgestellt, dass sich in unmittelbarer Nähe ein Siedlungs- oder Skulpturenzentrum auf der Oberfläche befand. Die Löwenfigur war ein Symbol für Macht und Macht aller Zivilisationen, die in diesen Ländern regierten. Eines der schönsten Beispiele für die Löwenfigur, die auf Gräbern, Denkmälern, Felsoberflächen und Geld gemeißelt ist, befindet sich in unserem Bezirk.

Getreideernte, Darende-Yeniköy

Gegen 9:20 Uhr fuhren wir wieder zur D300 zurück. Kurz vor der Ortschaft Yeniköy war gerade Getreideernte. Hier wurden die Säcke mit dem Strohmulch verladen - also die optisch aussehenden überladenen Lastkraftwagen, deren Ladung nur als leichtem Stroh besteht. Das war natürlich gleich Anlass, einen Freund dieses Foto zuzusenden, der Chef einer Agrargenossenschaft in Deutschland ist.

Wir folgten der D300 weiter durch die Provinz Sivas, passierten die Stadt Gürün weiter bis zur Ortschaft Osmandede. Auf der Staatsstraße Gürün-Kayseri, südlich der Ortschaft Osman Dede an der Straße, neben den verlassenen Hütten gegenüber dem Dorf und dem trockenen Bachbettes befindet sich eine Burg.

Osmandede Kalesi / Kudret Kalesi / Kartal Kalesi (optional)

Die Siedlung auf dem Kastell Osmandede Kalesi / Kudret kalesi / Kartal Kalesi befindet sich auf einem natürlichen Hügel und der westliche Teil des Hügels besteht aus steilen und hohen Klippen. Der nördliche und westliche Teil der Siedlung sind vom Karanlik-Dere-Tal umgeben. Bei der Untersuchung der Siedlungsoberfläche wurden kalkolithische, altbronzehellenistische und römische Keramiken gefunden, und die Siedlungsperioden der Siedlung, die leicht zu verteidigen sind und eine Wasserquelle haben, werden verstanden.

Karakuyu Hitit Barajı, Pınarbaşı

Da keine Reste mehr optisch sichtbar waren, fuhren wir ohne Stopp weiter auf der D300 Richtung Pinarbasi.

die folgenden beiden Sehenswürdigkeiten kannten wir leider nicht während unserer Rundreise nicht. Diese Ziele fanden wir erst in Aufarbeitung dieser Reise und erachten sie als Sehenswert, dass ein Abstecher empfehlenswert ist. Dazu biegt man an der Tankstelle Energy Olukkaya Köyü (38.862850, 36.726399) nach rechts ab und folgt den vorgegebenen Koordinaten. Nach wenigen Kilometer ist der historische Damm auf der rechten Seite.

Karakuyu Hitit Barajı

Der Karakuyu Hittite Dam soll der erste künstliche Wasserspeicher- und Bewässerungsdamm der Welt sein. Der Damm wurde an einem intermittierenden Bach stromaufwärts von etwa 2 Kilometern südlich des neuen Karakuyu-Damms errichtet. Die drei Seiten des Stausees sind von einem U-förmigen Damm mit einer Gesamtlänge von 440 Metern und einem nach Süden ausgerichteten offenen Ende umgeben.

Şerefiye Kalesi, Pınarbaşı

Am tiefsten Punkt des nördlichen Dammes befindet sich ein 1,4 Meter breites und 8 Meter langes Wehr (?), das aus breiten und rechteckigen Blocksteinen gebaut wurde. Die Steinmetzarbeit ähnelt den kaiserlichen Strukturen in Hattusa. Der Name von König IV Tuthaliya wird in der Hieroglypheninschrift von zwei Zeilen auf einem der großen Blöcke erwähnt, aus denen diese Struktur besteht. Es zeigt, dass es zur zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts gehört.

Karakuyu ist eines der Circassianischen (Çerkes) Dörfer unter 60 oder mehr Dörfern, die während und nach 1864 in Uzunyayla Plato umgesiedelt wurden. Völkermord und Exil der Circassianer aus ihren Heimatländern im Nordkaukasus.

Şerefiye Kalesi

Über die Burgruine ist nichts zu erfahren. Es ist nur ein Rest über einen Wassergraben erhalten geblieben.

D300 Sivas

Die abgebildeten Straßen sind "nur" Staatsstraßen (Devlet Yolu) - also in Deutschland mit Bundesstraßen vergleichbar. Sie sind fast durchgehend vierspurig ausgebaut - selbst durch Ortschaften. Wir sahen auch einige verbliebene zweispurige Staatsstraßen, die gerade vierspurig ausgebaut wurden. So war eine Fahrt staufrei und sehr zügig von Ort A zu B möglich, was gerade für die zukünftige Infrastruktur positiv sich auswirkt. Davon kann Deutschland nur träumen - wo Stau auf Autobahnen und verstopfte Bundesstraßen auf der Tagesordnung sind.

D300 Sivas

 

 

 

 

 

 

 

Wir folgten der Devlet Yolu D300 weiter in südwestlicher Richtung und passieren den Ort Pınarbaşı. Am Ortsausgang markierte das weithin sichtbare Flugzeug auf unser nächstes Ziel hin. Unmittelbar vorher war der bepflanzte Mittelstreifen unterbrochen und konnten die Auffahrt zum Memorial nutzen.

Pınarbaşı Türklük Anıtı

 

 

Pınarbaşı Türklük Anıtı, Pinarbasi Turkishness Memorial

Auf der Oberseite des Denkmals aus dem Jahr 2000, wo sich die 3,5 m hohe Statue von Başbuğ Alparslan Türkeş und 16 türkische Staatsflaggen befinden, befindet sich auf der Oberseite die Büste von Mustafa Kemal Atatürk und die Statuen der Jungen und Mädchen, die die Jugend symbolisieren, Alparslan Türkeş und die Unterseite. An den Wänden des Denkmals befinden sich Gravuren, die Orkhon-Denkmäler, die Schlacht von Manzikert, den Ausgang von Ergenekon, die Eroberung Istanbuls und den Unabhängigkeitskrieg symbolisieren.

Pınarbaşı Türklük Anıtı

 

Das Flugzeug daneben wird natürlich gern als Fotomotiv genutzt und stimuliert vorbeifahrende Fahrzeuge zu einem Stopp. Der ausgestellte Northrop F-5 Freedom Fighter und die daraus entwickelte F-5E Tiger II sind seit den 1950er Jahren von Northrop in den Vereinigten Staaten entwickelte und gebaute zweistrahlige Jagdflugzeuge. Sie finden bis heute weltweite Verwendung, unter anderem bei den Kunstflug-Staffeln der Turkish Stars.

Zamantı (Kuş-) Kalesi, Melikgâzi

 

 

 

 


Wir folgten weiter der Staatsstraße 300 in südwestlicher Richtung. Nach 18 Kilometer Fahrt bogen wir nach rechts in Richtung Ortschaft Melikgâzi ab, die wir nach etwas über 8 Kilometer erreichten. Schon weit aus der Ferne war die Burg auf dem Gipfel zu erkennen.

Da der weitere Weg zum Gipfel des Berges und somit zur Burg vermutlich nicht ausgeschildert ist, fertigte ich einen Auszug der Landkarte, um sicher die Borg zu erreichen. Es bestätigte sich auch so - weit vor der Ortschaft Melikgâzi war der letzte ausgeschilderte Hinweis - der entscheidende Abzweig nach dem Ort war nicht ausgeschildert. Mit Hilfe dieser Skizze erreichten wir zügig die Burg.

Zamantı (Kuş-) Kalesi

Zamantı (Kuş-) Kalesi, Melikgâzi

Die Burg Zamantı Kalesi liegt auf einem hohen Hügel im Norden des Dorfes Melikgâzi. Die Burg, einst im Zamantı-Tal gelegen und an einer strategischen Stelle, die die Route Kayseri-Malatya kontrolliert, liegt derzeit vollständig in Trümmern von denen einigen Burgmauern erhalten geblieben sind.

Die Burg, die sich in Nordost-Südwest-Richtung erstreckt, ist von einer Mauer umgeben, die verschiedene Brüche an den Felsformationen nutzt, die die Hanglinien der Topographie bilden. Aus den Überresten von Steinmauerwerksgebäuden geht hervor, dass die Bastionen auf der Befestigungslinie zylindrisch, polygonal oder rechteckig waren und Holzbalken zwischen dem Mauerwerk verwendet wurden. So sind systematische Aushub- und Bohrstudien erforderlich, um das Siedlungsgebiet physikalisch zu definieren.

Zamantı (Kuş-) Kalesi, Melikgâzi

 

 

 

 

 

 

Zamantı (Kuş-) Kalesi, Melikgâzi

 

 

 

 

 

 

 

Zamantı (Kuş-) Kalesi, Melikgâzi

 

 

 

 

 

Es ist bekannt, dass die Burg, deren Geschichte bis in die byzantinische Zeit zurückreicht, vom Dânişmendliler und dem seldschukischen Sultanat genutzt wurde.

Zamantı (Kuş-) Kalesi, Melikgâzi

 

 

 

 

 

 

Zamantı (Kuş-) Kalesi, Melikgâzi

 

 

 

 

 

 

Auf den geschnittenen Steinen, die an der Außenseite der Burg verwendet wurden, befinden sich stellenweise Steine ​​mit seldschukischen Motiven. Ein Streifen aus schwarzem Stein in der Nähe der Bastionen umgibt die Burg. Die Burg hat 13 Türme unterschiedlicher Größe, neun runde, einen eckigen und drei flache Türme. Die große und runde Bastion nördlich der Burg wurde später hinzugefügt.

Melikgâzi Türbesi ve Cami

 

 

Bevor wir die Rückfahrt zum Ort Melikgâzi begannen, machten wir noch von der Burg aus ein Foto vom nächsten Ziel - der Grabstätte im Ort.

Melikgâzi Türbesi

Nach dem Tod von Danişmend Gazi im Jahr 1105 folgte ihm sein ältester Sohn Emir (Melîk) Gazi nach und regierte ungefähr dreißig Jahre lang. Nach dem Tod von Danişmend Gazi kommt es zu Thronkämpfen zwischen Mitgliedern der Dynastie. I. Kılıç Aslan nutzt diese Gelegenheit und nimmt Malatya. Emir (Melik) Gazi wurde zunächst den anatolischen Seldschuken unterworfen. Emir Gazi, der Sultan Mesud übernahm und als Atabey gegen ihn auftrat; Mit ihm verfolgt er eine gemeinsame Politik gegen äußere Feinde wie die Kreuzfahrer, Byzantiner und Armenier. In dieser Zeit werden die anatolischen Beziehungen zwischen Seldschuken und Dänemark auf diese Weise fortgesetzt.

Melikgâzi Türbesi ve Cami

 

 

Emir Gazi eroberte die Herrschaft Anatoliens von Sakarya nach Malatya außerhalb von Konya infolge der Kriege gegen Byzantiner, Kreuzfahrer und Armenier und der Siege, die er errungen hatte. Der abbasidische Kalif und der große seldschukische Sultan hörten auch, dass er der mächtigste Herrscher Anatoliens war, indem er für Frieden und Ordnung sorgte. Daraufhin waren der abbasidische Kalif (1118–1135) und der große seldschukische Sultan Sancar 1134 Botschafter, um Emir Ghazi die Zeichen der Herrschaft wie Herkunft, Flagge, Trommel, goldenes Zepter, Krone zu verleihen und den Titel "Melik" zu verleihen und ihn zum Herrscher Nordanatoliens zu erklären. Sie senden. Nach seinem Tod geben sie seinem Sohn Muhammed diese Zeichen der Herrschaft und erklären ihn zum "Melik". Sie schicken Gesandte, um Zeichen der Herrschaft wie die Krone zu geben und ihn zum Herrscher des Nordanatoliens zu erklären, indem sie den Titel "Melik" verleihen. Nach seinem Tod geben sie seinem Sohn Muhammed diese Zeichen der Herrschaft und erklären ihn zum "Melik". Sie schicken Botschafter, um Zeichen der Herrschaft wie die Krone zu geben und ihn zum Herrscher des Nordanatoliens zu erklären, indem sie den Titel "Melik" verleihen. Nach seinem Tod geben sie seinem Sohn Muhammed diese Zeichen der Herrschaft und erklären ihn zum "Melik".

Melikgâzi Türbesi

Das Grab befindet sich am Fuße der Burg Melikgazi und gehört Emir Melik Gazi (1104-1134) von Danişmentliler.

Im unteren Teil des Grabes befinden sich drei mumifizierte Leichen, darunter Melik Gazi. Das Obergeschoss, in dem sich der Sarkophag auf der Mumie befindet, besteht aus dünnen und flachen Ziegeln. Die Kuppel, die vollständig aus Ziegeln besteht, zeigt eine sehr sorgfältige Verarbeitung mit Ziegelverkleidungen, die in verschiedenen geometrischen Formen angeordnet sind.

Die Beerdigung von Emir Gazi, der in Malatya (1134) starb, wurde nach Kayseri gebracht und hier in dem Grab beigesetzt, das er im Dorf Melik Gazi im Dorf Pazarören im Bezirk Pınarbaşı errichtet hatte.

Aufgrund seiner Verbindung mit Eskişehir berichten einige lokale Quellen und Legenden, dass er um eine Erdburg zwischen dem Arabviran und Çukur Ağıl Karyesi im Unterbezirk Seyitgazi begraben wurde (Hijri 529 / 1134 n.Chr.). Aufgrund seiner Verbindung mit Malatya ist er der Sohn des Seyyid Battal Gazi; Sayyidetü'ş-Şerifetü'l-Aleviyye ist die Schwester von Battal Gazi und der Emir von Malatya, Ömer b. Es wird angegeben, dass sie die Kinder von Nu'man und Nâzırü'l-Cemal Hatun waren, der ein Freund war.

Melikgâzi Türbesi


Darüber hinaus sind andere Melik Gazi-Derwische am wahrscheinlichsten in Sarimsakli in der Nähe von Kale Dag, Niksar, zu finden. Es hängt auch mit den gleichen kulturellen Verbindungen zum gleichnamigen Herrn (M 1106-13) der dänischen Mendiden zusammen. Daher ist die Melek Gazi in Eskişehir zugeschriebene Tekke eine Autoritäts-Tekke. Die Erinnerungen an Melik Gazi, eine der Identitäten, die mit ihrem Heldentum große Spuren in der türkischen und islamischen Kultur hinterlassen haben, sind in diesem Sinne noch frisch.

Auch wenn es hier nicht begraben ist, ist die Errichtung einer Derwischloge für ihren heiligen Namen ein äußerst wichtiger Ausgangspunkt für die Bildung des nationalen Selbst sowie für die Wurzeln der religiösen Überzeugungen der lokalen Bevölkerung. Das Grab von Melikgazi (Melekgazi) befindet sich im Bezirk Seyitgazi im Dorf Doğançayır. Die Erinnerungen an Melik Gazi, eine der Identitäten, die mit ihrem Heldentum große Spuren in der türkischen und islamischen Kultur hinterlassen haben, sind in diesem Sinne noch frisch. Auch wenn es hier nicht begraben ist, ist die Errichtung einer Derwischloge für ihren heiligen Namen ein äußerst wichtiger Ausgangspunkt für die Bildung des nationalen Selbst sowie für die Wurzeln der religiösen Überzeugungen der lokalen Bevölkerung.

Melikgâzi Cami

Das Grab von Melikgazi (Melekgazi) befindet sich im Bezirk Seyitgazi im Dorf Doğançayır. Die Erinnerungen an Melik Gazi, eine der Identitäten, die mit ihrem Heldentum große Spuren in der türkischen und islamischen Kultur hinterlassen haben, sind in diesem Sinne noch frisch. Auch wenn es hier nicht begraben ist, ist die Errichtung einer Derwischloge für ihren heiligen Namen ein äußerst wichtiger Ausgangspunkt für die Bildung des nationalen Selbst sowie für die Wurzeln der religiösen Überzeugungen der lokalen Bevölkerung. Das Grab von Melikgazi (Melekgazi) befindet sich im Bezirk Seyitgazi im Dorf Doğançayır.

Melikgâzi Cami

Nur wenige Meter nördlich der Grabstätte befindet sich die sehr bescheidene Moschee Melikgâzi Cami. Wir wollten den Gläubigen nicht stören und machten nur ein Foto von der Tür.

Melikgâzi Cami

 

 

 

 

Dass eine Rekonstruktion von historischen Bauwerken schwierig ist, zeigen hier am Rand abgelegte Steine, die möglicherweise aus der Burg stammen könnten. Sie wurden über Jahrhunderte von deren ursprünglichen Orten entnommen, um sie als Baustoffe für Häuser zu verwenden - teilweise ohne den tatsächlichen historischen Wert zu kennen.

Süleyman Şah Türbesi / Garip Türbe,  Bünyan

 

 

Noch unmittelbar an der Ausschilderung zur Grabstätte Süleyman Şah Türbesi überlegten wir, ob wir nicht doch noch den Abstecher fahren - entschieden uns aber doch dagegen. In den Kommentaren zur Grabstätte wird eine schlechte Erreichbarkeit beschrieben und auf Grund seiner Abgeschiedenheit im verwahrlosten Zustand befindet und verzichteten darauf. Außerdem wurden die Sarkophage des Süleyman-Bey-Grabes, bekannt als "Garip Türbe" im Jahr 2019 gestohlen und seine Mauern zerstört. Wir hatten sie bereits in Vorbereitung der Reise als optionales Ziel erwähnt.

Süleyman Şah Türbesi / Garip Türbe, Bünyan (optional)

Das Grab gehört Süleyman Bey, einem der Dulkadiroğulları Bey, dessen Schwiegervater Fatih Sultan Mehmet ist. Erwähnenswert ist, dass sein Enkel, Gülbahar Hatun, die wahre Mutter von Yavuz Sultan Selim ist.

Roma mezarı / Panlı köyü Anit Mezari (Vunej), Panlı

 

 

Schatzsucher und Plünderer plünderten Süleyman Beys Sarkophag - er konnte bisher nicht wieder aufgefunden werden.

So fuhren wie weiter - zu der römischen Grabstätte Anit Mezari in Panlı. Der Name "Panlı" soll von Legenden aus der Römerzeit abgeleitet sein; Es gibt jedoch keine zufriedenstellenden Aufzeichnungen. Der alte "Altar" am Dorfhang macht auf sich aufmerksam. Es wird vermutet, dass der Name "Panlı" mit diesem historischen Denkmal zusammenhängt.

Roma mezarı / Panlı köyü Anit Mezari (Vunej), Panlı

Roma mezarı / Panlı köyü Anit Mezari (Vunej), Panlı

 

 

 

 

Diese Straße führt uns direkt zum Dorf Panli und zum Panli-Mausoleum. Man kann problemlos bis zu 500 Meter vom Mausoleum entfernt fahren, den Rest muss man jedochzu Fuß gehen. Das Mausoleum befindet sich am Osthang des Dorfes Panlı, wo man das Dorf aus der Vogelperspektive sehen kann. Das monumentale Grab zeigte keine Spuren der Zivilisation, das nach einigen Quellen ein "Altar" sein soll. Am Fuße des Denkmals tritt zwischen den Felsen viel Quellwasser aus. Es wird geschätzt, dass das historische Grabdenkmal zwischen dem 1. Jahrhundert vor und dem 1. Jahrhundert n. Chr. erbaut wurde.

Wir fuhren wieder nach Köprübaşı zurück. Unmittelbar vor den Ort war rechterhand ein Grabhügel zu sehen, dessen genaue archäologische Erschließung noch erforderlich ist. Grabräüber leistetn hier bereits Vorarbeit.

Grabhügel Tumulus 1, Köprübaşı / Ekrek

Der Grabhügel liegt mitten in der fruchtbaren Ebene des Flusses Şıvgın Çayi - etwa 900 m von unserer Straße entfernt. Hier soll auch die historische bäuerliche Siedlung Zekaltı Höyük gewesen sein, von der keinerlei Reste mehr sichtbar waren. Wir hahmen dies zur Kenntnis und fuhren weiter bis in den Ort Köprübaşı hinein

Höhlen in Köprübaşı / Ekrek

In Nachbereitung der Reise las ich in einem Artikel, dass der Ort einst Ekrek hieß und historischen Hintergrund hat. Dies zeigte sich, als wir in die Bünyan-Pınarbaşı-Yolu (in Google Maps falsch unter Kayseri Malatya Yolu bezeichnet) einbogen und hinter dem Fluss Şıvgın Çayi eine Abbruchkante sahen, die zahlreiche Höhlen enthielt. Ein zweiter Grabhügel befindet sich diesseits des Flusses Şıvgın Çayi - - wenn man der Bünyan-Pınarbaşı-Yolu folgt un im Ort unmittelbar vor der Moschee die unbefestigte Straße in nördlicher Richtung - also westlich der Abbruchkante etwa 2,4 km folgt. Als Erstes kommt man nach etwa 500 m auf der linken Seite an den noch kaum sichtbaren Resten des historischen Dorfes Ekrek vorbei.

Reste des antiken Dorfes Ekrek

In dem Dorf Ekrek, das bis in die 1940er Jahre von Armeniern bewohnt wurde, verließen die Armenier nach und nach das Dorf und unsere Verwandten aus Bulgarien (Türken / Oguz-Adlige) wurden an ihre Stelle gesetzt. Da dieses Dorf viele Brücken hat, wurde der Name Ekrek in Köprübaşı geändert.

Olan Kaya Oyma Kilisenin / Felsenkirche, Köprübaşı / Ekrek

Grabhügel Tumulus 2, Köprübaşı / Ekrek

Auch dieser Hügel war nicht von unserem Interesse und ließen ihn daher ebenfalls aus.

Bei Recherchen fand ich, dass es in der Nähe unserer Route - also weiter der Bünyan-Pınarbaşı-Yolu in nordwestlicher Richtung eine Felsenkirche gibt, die wir sicher gern gesehen hätten - leider.

Olan Kaya Oyma Kilisenin / Felsenkirche, Köprübaşı / Ekrek

Es liegt etwa 2 km nordwestlich auf einer durchschnittlichen Höhe von 1440 m. Es befindet sich in West-Ost-Richtung innerhalb einer natürlichen Felskette in Nordost-Südwest-Richtung. Man kann sie über einen Feldweg von der Bünyan-Pınarbaşı-Yolu aus erreichen, der fast bis ihr heran reicht.

Olan Kaya Oyma Kilisenin / Felsenkirche, Köprübaşı / Ekrek

 

 

 

Der Eingang zur felsgeschnitzten Kirche, wird durch eine kreisförmige gewölbte Felsöffnung in westlicher Richtung von 1,4 x 2,3 m und an der Fortsetzung des Eingangs auf 2,2 x 2,6 m bereitgestellt. Im Rest dieses Abschnitts befindet sich ein zweiter gewölbter Eingang mit einer Größe von 85 cm x 1,7 m. In der Fortsetzung dieses Eingangs, der kleiner als der erste ist, befindet sich der Hauptraum mit einem Auge, 3,5 m breit und 5,5 m lang. In der Nordwand des Hauptraums befinden sich viele kleine Löcher. In der Fortsetzung dieses einäugigen Abschnitts wird eine große gewölbte Öffnung und ein ovaler Apsisabschnitt erreicht. An der linken Wand des Bogens, die den Durchgang zur Apsis ermöglicht, ist ein kleines Kreuzsymbol zu sehen. Als Ergebnis handelt es sich um eine einäugige, einfache, apsierte, in Felsen geschnitzte Kirche, die aus der Römerzeit stammt.
Quelle: https://korumakurullari.ktb.gov.tr/Eklenti/46109,2033-kayseri-bunyan-koprubasi-mah-3007-parsel-sit-alani-.pdf?0

Karatay Han, Caravanserai

 

Eigentlich hätten wir direkt über die Bünyan-Pınarbaşı-Yolu nach Bünyan fahren - wollten aber unbedingt die Karawanserei Karatay Han besichtigen. Dazu fuhren wir wieder auf die Staatsstraße D300 zurück und folgten sie nur wenige Kilometer. Direkt von der Straße war sie unübersehbar.

Karatay Han, Caravanserai

Celâleddin Karatay wurde während der seldschukischen Zeit in der Türkei in die herrschende Klasse aufgenommen und gründete mit Zustimmung des Sultans Stiftungen in verschiedenen Bereichen, um viele öffentliche Dienste in der Gesellschaft zu leisten. Karatay Caravanserai ist eines seiner Stiftungswerke und das früheste Datum (1240–1241). Es liegt innerhalb der Grenzen des Dorfes „Karadayı“ (Karatay), das in Bunyan den Namen des Stiftungsgründers trägt. Der Karatay Caravanserai ist in zwei Teile unterteilt, vorne und hinten. An der Innen- und Außentür befinden sich zwei Rinder. Demzufolge; Der hintere Teil wurde vor 1237 während der Zeit von Alaeddin Keykubad II gebaut. Es versteht sich, dass ein anderer Teil zwischen 1240 und 1241 gebaut wurde. In beiden Inschriften wird der Titel von Celâleddin Karatay erwähnt.

Karatay Han, Caravanserai

 

Im Karatay Inn lief das Innenhofportal von vorne über und sorgte mit seinen geometrischen und pflanzlichen Motivrändern sowie insbesondere Menschen- und Tierporträts für große Aufmerksamkeit. Jenseits der Ornamente tragen diese Figuren, die in den Falten der Pflanzen verborgen sind, symbolische Bedeutungen, die sie vor dem Bösen und dem Bösen schützen, das sich auf zentralasiatische schamanische Traditionen erstreckt. An einem Ende der pflanzenmotivierten Grenze, die den Mukarnas-Höhepunkt der Tür umgibt, befinden sich zwei Löwen und zwei weibliche Reliefs, und am anderen Ende befinden sich Stiere und menschliche Köpfe.

Karatay Han, Caravanserai

 

 

 

 

 


Auf beiden Seiten der Eckpfeiler befanden sich geschmückte Vögel und Löwenschalen, zwei Bretter an der Innenseite der Nische und zwei Sirenen, die zwischen die Randfalten geprägt waren. Einer der beiden Engel im Eingangsbereich ist ein geflügelter Löwe, und der andere ist eine menschliche Figur, die inmitten zweier Stierprägungen kauert.

Karatay Han, Caravanserai


In historischen Quellen gab es Orte in der Karawanserei, die auf die Bedürfnisse der Bewohner eingingen, wie Sommer-Winter-Räume, Bäder, Krankenhäuser, Medikamente, Bett- und Dinnersets, Ställe.

Schon im XIV. Jahrhundert lobten Kaufleute und europäische Reisende dieses Gasthaus mit kunstvollen Gerüchten. Karatay Caravanserai hat wie andere seldschukische Gasthäuser einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung des Handels geleistet. Ungefähr acht Jahre nach dem Bau der Karawanserei wurden Häuser gebaut, die Miete mit 15 Geschäften brachten. Es ist bekannt, dass die seldschukischen Karawansereien die Infrastruktur für die Siedlung bilden. Das Fundament des heutigen Karadayı-Dorfes sind die bewohnten Häuser und Geschäfte.

Leider war eine Besichtigung von innen nicht möglich. Obwohl wir mehrere ortsansässige Bürger fragten, wer den Schlüssel für die Karawanserei hat und ob sie für uns geöffnet werden kann, kamen nur abweisende Reaktionen. Google macht es möglich, dass man auch sie auf Fotos doch von innen sehen kann.
Luftbild, Innenfoto und Text aus: www.healthtourismkayseri.com/en/TourismDetail/karatay-caravanserai-24

Bünyan-Pınarbaşı-Yolu

Wir durchfuhren den Ort Karatay in nördlicher Richtung und trafen wieder auf die Bünyan-Pınarbaşı-Yolu, die uns nach Bünan führte. Beeindruckt haben uns die Wasserrohre von einem Durchmesser von über 2 Meter, die kilometerweit am Straßenrand zur Montage bereit lagen.

Bereits am Ortseingang von Bünyan bogen wir nach links ab und folgten der empfohlenen Route unsers Navigationsgerätes - ohne dessen wir mit Sicherheit nicht die Reste der folgenden Kirche gefunden hätten.

Şammaspir Kilisesi Kalıntıları, Gergeme / Kerkeme / Doğanlar

Da wir die Koordinaten aus der Markierung von Google Maps entnahmen, fanden wir erst einmal nichts. Als wir ein Stück der Region absuchten, kam ein Anwohner angefahren, der uns dann den richtigen Standort zeigte. Eigentlich waren die Ruinenreste im Luftbild von Google Maps gut luftsichtig, was bei genauer Recherche uns etwas Suchzeit erspart hätte. So parkten wir neben den Friedhof.

Şammaspir Kilisesi Kalıntıları

So wie die Bünyan-Ulu-Moschee auf einer großen Erhebung erbaut wurde, befand sich auf einer großen Erhebung in Gergeme ein Şammaspir-Kloster, welches aus 40 Räumen, einer Kirche und einem Bad, welches heute unter Schutz steht. Es wird vermutet, dass die Kirche im 13. Jahrhundert erbaut wurde und ihr Name als Şammas Pir bekannt ist. In einigen Quellen wird erwähnt, dass diese Kirche in Talas im Auftrag des 439 geborenen Priesters Sabbas der Geheiligte erbaut wurde.

Şammaspir Kilisesi Kalıntıları, Gergeme / Kerkeme / Doğanlar

 

 

 

Die Kirchen und Klöster in Bünyan wurden in der Zeit des Gouverneurs Nazmi Toker. Selbst der Abriss der griechischen Kirche und des Aspammaspir-Klosters in Kayaaltı war eine sehr schwierige Aufgabe.

Die Armenier hatten eine kleine Kapelle in der Demircioğlu-Straße. Sie steht immer noch - sieht jedoch aus wie ein normales Haus und befindet sich neben dem Kraftwerk. Den Brunnen davor nannte man "Priesterbrunnen". Jetzt haben die Bewohner ihn den Namen "Wasserfallbrunnen" gegeben.

Şammaspir Kilisesi Kalıntıları, Gergeme / Kerkeme / Doğanlar

 

 

 

 

Es existiert sogar noch eine Marmor-Inschrift des Shammaspir-Klosters, welches jetzt in einem Haus als Küchentisch in einem umgedrehten Zustand verwendet wird. Der Artikel war mit griechischen Buchstaben, die mit dem lateinischen Alphabet ersetzt werden müssen, bevor man es lesen kann. „Es ist eintausendachthundertneunundneunzig; Dieser Raum wurde im Kloster gebaut; Das Wunder des Neftçi Abraham Aga; Die Anstrengung des Vaters, sich zu erinnern; Setz dich hierher zum Gebet; Friede sei mit Pater Sabbas Huda Kayseri " Dieses Gedicht war die Inschrift eines Raums des Klosters im Jahr 1899. Der Dichter hinterließ seinen Namen nicht, nur eine Notiz - es wurde von "Kayseri" gemacht.

Şammaspir Kilisesi Kalıntıları, Gergeme / Kerkeme / Doğanlar

Wir nannten das Kloster „Shamas“. Pir wurde später zum Wort "Smash" hinzugefügt. Die Person, die wir "Shamas" nennen, wurde in der Inschrift "Sabbas" genannt. Also, Karaman, wenn wir Sabbas sagen, haben wir dieses Wort geändert und es zu Shammas gemacht. Und wer war Sabbas? Sabbas war der Name eines christlichen Heiligen, der zwischen 439 und 532 in Talas geboren wurde.

Nach unserem Rundgang verließen wir den Ort Doğanlar in nördlicher Richtung auf eine schlecht ausgebaute serpentinreichen Straße talabwärts. Wir fuhren recht langsam, um links und rechts die Ruinen von Wohnhäusern und die in Hintergrund befindlichen Felsenhöhlen zu sehen.

Gergeme / Kerkeme / Doğanlar

 

 

 

Gergeme / Kerkeme / Doğanlar

Das Dorf Gergeme im historischen Viertel von Bunyan wurde am Hang eines großen Stalaktitenfelsenblocks im westlichen Teil von Bunyan errichtet. Das Dorf ist auch in der Literatur unter dem Namen Kerkeme zu finden. Selbst byzantinische (sogar römische) Spuren wurden im Dorf nachgewiesen.

Gergeme / Kerkeme / Doğanlar

 

 

 

 

 

Gergeme, welches sich später der Stadt Bünyan anschloss, war eines der Dörfer, in denen Türken und Griechen zusammen lebten. Die engen Straßen wurden in Bunyan als "Ziegenstraße" bezeichnet. Jedenfalls waren diese Straßen zu kurz. Das Dorf Gergeme war auch ein historischer Ort zwischen Weinbergen und vielen Hausgärten.

Gergeme / Kerkeme / Doğanlar

 

 

 

 

Wir folgten der Straße bis zur Kayseri Malatya Yolu im Ortsteil Yeni, die wir knapp 7 Kilometer folgten. Dass hier der Abzweig nach Ağırnas war, zeigte uns kein Schild, sondern nur unser Navigationsgerät. Wir folgten den Abzweig etwa 7 Kilometer in südwestlicher Richtung bis kurz vor dem Südostausgang des Ortes. In unmittelbarer Nähe des Hauses Mimar Sinan Evi fanden wir einen Parkplatz und gingen die restlichen Meter zu Fuß.

Mimar Sinan Evi / Mimar Sina's house, Ağırnas

 

 

 

 

Ağırnas

Obwohl sie noch lange nicht vollständig erforscht sind, scheint sich die Stadt auch ziemlich weit unter der Erde zu erstrecken, was für Kappadokien nicht ungewöhnlich ist. Ağırnas teilt möglicherweise die Merkmale und wird die nächste in der Reihe benachbarter unterirdischer Orte wie Derinkuyu und Kaymaklı Underground City. Höhlen und unterirdische Gewölbe und Durchgänge, die in Kapellen, Speisesälen, Zellen und vielleicht sogar Verliesen und Folterräumen untergebracht sind, sind derzeit teilweise für die Öffentlichkeit zugänglich, wobei der Keller des Sinan-Hauses als Ausgangspunkt dient.

Weg zu Mimar Sinan Evi / Mimar Sina's house, Ağırnas

 

 

...

Mimar Sinan Evi / Mimar Sina's house

Mimar Sinan / معمار سينان (1488/1490 - 1588) war der oberste osmanische Architekt (mimar ) und Bauingenieur für die Sultane Suleiman der Prächtige, Selim II. und Murad III. Bekannt als Koca Mi'mâr SinânÂğâ, "Sinan Aghathe Grand Architect "war er verantwortlich für den Bau von mehr als 300 großen Bauwerken und anderen bescheideneren Projekten wie Schulen. Seine Lehrlinge entwarfen später die Sultan-Ahmed-Moschee in Istanbul und Stari Most in Mostar.

Mimar Sinan Evi / Mimar Sina's house, Ağırnas

 

 

 

 

Als Sohn eines Steinmetzes erhielt er eine technische Ausbildung und wurde Militäringenieur. Er stieg schnell durch die Reihen auf, um zuerst Offizier und schließlich Janitscharenkommandeur mit dem Ehrentitel ağa zu werden. Während seiner Kampagne mit den Janitscharen verfeinerte er seine architektonischen und technischen Fähigkeiten und wurde Experte für den Bau von Befestigungen aller Art sowie für militärische Infrastrukturprojekte wie Straßen, Brücken und Aquädukte. Etwa im Alter von fünfzig Jahren wurde er zum königlichen Oberarchitekten ernannt, wobei er die technischen Fähigkeiten, die er in der Armee erworben hatte, auf die "Schaffung schöner religiöser Gebäude" und bürgerlicher Strukturen aller Art anwendete. Er blieb fast fünfzig Jahre in diesem Amt.

Mimar Sinan Evi / Mimar Sina's house, Ağırnas

 


Sein Meisterwerk ist die Selimiye-Moschee in Edirne, obwohl sein berühmtestes Werk die Suleiman-Moschee in Istanbul ist. Er leitete eine umfangreiche Regierungsabteilung und bildete viele Assistenten aus, die sich wiederum auszeichneten, darunter Sedefkar Mehmed Agha, Architekt der Sultan-Ahmed-Moschee. Er gilt als der größte Architekt der klassischen Zeit der osmanischen Architektur und wurde mit Michelangelo, seinem Zeitgenossen im Westen, verglichen. Michelangelo und seine Pläne für den Petersdom in Rom waren seitdem in Istanbul bekannt. Leonardo da Vinci und er waren 1502 bzw. 1505 von der Sublime Porte eingeladen worden, Pläne für eine Brücke über das Goldene Horn vorzulegen. Mimar Sinans Werke gehören zu den einflussreichsten Gebäuden der Geschichte.

Mimar Sinan Evi / Mimar Sina's house, Ağırnas

 

 

 

 

Der einzige Polizist der Stadt fördert freiwillig das Haus, in dem Mimar Sinan in der Stadt Ağırnas, Kayseri, geboren wurde, bekannt als "Koca Sinan" und bekannt für seine architektonischen Arbeiten, die er über Jahrhunderte nach seinem Tod verlassen hat.

Das Haus von Mimar Sinan, der fast 50 Jahre lang Chefarchitekt des Osmanischen Reiches war und mit seinen Werken weltweit bekannt wurde, in Ağırnas, 27 Kilometer von Kayseri entfernt, leitet die Förderung der charmanten Stadt.

Das Haus, in dem Mimar Sinan geboren wurde und das seine architektonische Ästhetik prägte, gehört nach der Restaurierung zu den unverzichtbaren Reiserouten von Reisenden und Reisebüros.

Mimar Sinan Evi / Mimar Sina's house, Ağırnas


Das Haus, in dem Mimar Sinan geboren wurde, hat einen Innenbereich von über 4000 Quadratmetern, einschließlich der unterirdischen Räume.

Aufzeichnungen zeigen, dass das Haus im 14. Jahrhundert gebaut wurde. Im oberen Teil des Hauses wurde Mimar Sinan nicht geboren. Hier lebten später seine Enkelkinder.

Der Ort, an dem Sinan geboren wurde und lebte, ist das Untergeschoss. Neben dem Wohnraum einer Familie gibt es einen Abschnitt, der als Keller oder unterirdische Stadt bezeichnet wird. Man spricht von einer unterirdischen Stadt, in der Tiere und Lebensmittel gehalten und manchmal zum Schutz vor dem Feind verwendet werden. Diese unterirdischen Räume sind unter allen Häusern des Ortes verfügbar. Hier werden Gemälde und einige Gegenstände von Mimar Sinans Werken ausgestellt.

Mimar Sinan Evi / Mimar Sina's house, Ağırnas

 

 

 


Ağırnas ist berühmt für sein Mauerwerk. Er bildete viele Architekten aus und der berühmteste ist Mimar Sinan. Heute wird die Kunst des Mauerwerks in unserer Stadt am Leben erhalten.

Mimar Sinan Evi / Mimar Sina's house, Ağırnas

 

 

 

 

 

 

Leider war eine Besichtigung innen nicht möglich - es war geschlossen. Vermutlich ist die Schließung eine Auswirkung der Corona-Pandemie, die viele Tore schließen ließ. Gern hätten wir die unterirdischen Räume des Hauses gesehen.

Dafür nutzten wir die Gelegenheit, mit einer Gruppe jungen Menschen ins Gespräch zu kommen, die hier sicherlich nur Erinnerungsfotos machen wollte. Natürlich nutzte auch ich die Gelegenheit, ein Foto von der jungen Dame zu erhalten, die anlässlich des Schulabschlusses hier mit Freunden verweilte.

Ağırnas Yeraltı Şehri / Agirnas Underground City


Ein Heim und Geborgenheit sind die wichtigsten Bedürfnisse der Menschen seit der Antike. Die alten Menschen, die unterirdische Städte bauten, um sie vor Kriegen und Raubtieren zu schützen und in einer sicheren Gegend zu leben, wählten zu diesem Zweck Regionen mit leicht zu verarbeitenden Steinen. Einige der unterirdischen Städte, insbesondere in der Region Kappadokien, waren groß genug, um Tausende von Menschen aufzunehmen.

Die Stockwerke der unterirdischen Stadt, die von außen durch eine undeutliche schmale Tür betreten wurden, waren durch schmale Korridore mit Stufen verbunden. Es enthielt Abschnitte wie ein Lagerhaus, eine Küche, ein Wohnzimmer, Zisternen, Lüftungsschächte und eine Kultstätte.

Eingang zu AAğırnas Yeraltı Şehri / Agirnas Underground City

 

 

 

 

 

Die unterirdischen Städte um Kayseri unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht von den unterirdischen Städten in der Region Nevşehir-Göreme. Der wichtigste Unterschied ist, dass die unterirdischen Städte um Kayseri kleiner sind als die in Nevşehir. Aus struktureller Sicht kann davon ausgegangen werden, dass diese unterirdischen Städte gebaut wurden, um die lokale Bevölkerung vor kurzfristigen Überfällen und nicht vor dem langfristigen Schutz einer großen Bevölkerung zu schützen. Ein weiterer wichtiger Unterschied besteht darin, dass die meisten dieser Verteidigungsstrukturen um Kayseri auf Felswänden errichtet wurden. Im Gegensatz zu den unterirdischen Städten Nevşehir-Göreme, die in der Ebene und in der Tiefe ausgegraben wurden, sind zumindest einige der unterirdischen Städte um Kayseri mit großen Räumen mit Fenstern verbunden, die in die Täler führen und in felsigen Mauern ausgegraben werden.

Ağırnas Yeraltı Şehri / Agirnas Underground City

Ağırnas Yeraltı Şehri / Agirnas Underground City

Ein Plan am Eingang der unterirdischen Stadt zeigte den Weg, den wir teis gebückt gehen konnten. Für Personen, die Platzangst haben, ist die Besichtigung nicht zu empfehlen.

Ağırnas ist die Stadt, in der Mimar Sinan geboren wurde. Die unterirdische Stadt Ağırnas in Aşağı Pınar am Eingang der Stadt Ağırnas wurde in einigen Teilen vor Christus erbaut und in den folgenden Jahren erweitert. Es versteht sich, dass es zwischen Jahrhunderten verwendet wurde. Die unterirdische Stadt, die in den letzten Jahren mit großer Sorgfalt gereinigt und für den Tourismus geöffnet wurde, zieht die Aufmerksamkeit einheimischer und ausländischer Besucher auf unsere Stadt.

Ağırnas Yeraltı Şehri / Agirnas Underground City

 


Ağırnas ist ein Siedlungszentrum mit seinen Galerien, Höhlen und unterirdischen Stadtruinen, das vor 3000 Jahren von Menschen bewohnt zu sein scheint. Wir haben keine historischen Dokumente zur Geschichte von Ağırnas in der seldschukischen Zeit, aber nach der osmanischen Zeit im Jahr 1500 gibt es 53 christliche Haushalte (Gebran-Haushalte), 3 muslimische Haushalte, 2 Mühlen, 4 Mühlen, die dem Unterbezirk Koramaz unterliegen, der einer der 9 Unterbezirke in Kayseri ist. Es ist ein sehr großes Dorf in Bezug auf Bevölkerung und Wirtschaft, das einen Bezirhane hat und 18 Tausend Akçe Steuern zahlt. Die Griechen machen 95% der Stadtbevölkerung aus. In den Aufzeichnungen von 1834 gibt es 145 muslimische Haushalte in Ağırnas und 28 christliche Haushalte. In der Volkszählung von 1875 gab es 658 Männer in 258 Haushalten in Agirnas, 138 davon Christen und 560 Muslime.

Ağırnas Yeraltı Şehri / Agirnas Underground City

 

 

 


Da das Dorfland unfruchtbar und vulkanisch ist, es nicht für die Landwirtschaft geeignet ist und reichliche Erträge erzielt, ist es notwendig, ein Jahr Landwirtschaft zu betreiben und die zu kultivierenden Flächen für das zweite Jahr brach zu lassen, selbst wenn der Ertrag in der Landwirtschaft selbst unter den günstigsten Bedingungen sehr niedrig ist, beträgt er fünf zu eins oder sieben zu eins, um den Lebensunterhalt der Menschen zu sichern.

Ağırnas Yeraltı Şehri / Agirnas Underground City

 

 

 

 

 

Das hat sie veranlasst, im 16. und 17. Jahrhundert in anderen Berufen Anerkennung zu schenken.

Ausgang Ağırnas Yeraltı Şehri / Agirnas Underground City

Die Stoffe, die während der ersten Liste der Waren eingewebt wurden, die aus der Türkei nach Großbritannien exportiert werden, befinden sich in Agirnas. Insbesondere das dünne, weiche, weiße Baumwolltuch " Ağırnas bull " gehört zu den begehrtesten Waren in England, Frankreich und Holland. Dieser Ort wurde zwischen 1923 und 2003 Taşören genannt und dann wieder in seinen alten Namen zurückversetzt.

Interessant war auch die Lösung, wie sie die Eingänge versperrten, um vor Angreifer geschützt zu sein. Ein großer scheibenförmiger Stein verschloss komplett den Durchgang.

Ausgang Ağırnas Yeraltı Şehri / Agirnas Underground City

Nach den Aufzeichnungen von 1875 ist aufgrund der Existenz der Färberei in Ağırnas bekannt, dass es viele Handwebstühle gab, und in den letzten Jahren wurden in Ağırnas sehr hochwertige und reichlich vorhandene Stoffe gewebt und im Ausland verkauft. Abgesehen von der Handweberei haben die Menschen die Bauarbeiten und die Handwerkskunst wie Steinbearbeitung, Mauerwerk, Malerei und Verputzen im 15. und 16. Jahrhundert übernommen.

Sie waren am Bau historischer Gebäude in wichtigen Zentren des Reiches wie Istanbul, Kairo, Algerien, Rhodos, Kreta, Zypern, Damaskus, Aleppo, Krim, Belgrad und Edirne beteiligt. Bei dieser Gelegenheit übertrugen sie die überlegenen materiellen und kulturellen Werte, die sie an den Orten sahen, an denen sie arbeiteten, in ihre Dörfer. Der Reichtum der Küche, die Delikatesse des Hauses, der feine Geschmack und die Eleganz beim Anziehen.

Die erste Schule der Stadt wurde 1876 eröffnet. Die Schule wurde 1908 von Mustafa Ağırnaslı mit den Bemühungen von Gouverneur Muammer Bey und Turanlı Yunus Bekir erbaut und wird heute als Bibliothek genutzt.

Agios Prokopios Kilisesi, Ağırnas

 


Geht man etwa 1km weiter in südöstlicher Richtung ist die Picknickstelle Hacet Pınarı.

Hacet Pınarı, Picknickstelle mit Brunnen (optional)

Da wir nun gar keine Zeit dafür hatten, setzten wir unsere Fahrt fort. Interessant und empfehlenswert ist, die Kirche Agios Prokopios Kilisesi zu besichtigen, die sich nur 500 m von der unterirdischen Stadt befindet. Zum Zeitpunkt unserer Reise kannten wir diese leider nicht.

Agios Prokopios Kilisesi

Die Agias Prokopis Kirche wurde 1857 erbaut. Die Kirche, die bis heute verschiedene Schäden erlitten hat, wurde eine Zeit lang als Lagerhaus der Gemeinde genutzt, als sie von Bürgermeister geleert, restauriert und die Kirche landschaftlich gestaltet wurde.

Agios Prokopios Kilisesi, Ağırnas

 

Leider ist sie - wie Berichte beschreiben - verschlossen und nicht von innen zu besichtigen.

Wir verließen den Ort Ağırnas in südwestlicher Richtung. Nach zwei Kilometer bogen wir am Ortseingang in den Ort Turan ab um die Felsenhöhlen Kaya Mağaraları oder Felsengräber zu besichtigen.

Kaya Mağaraları, Turan

Kaya Mağaraları, Turan

 

 

 

Man kann weiter talwärts fahren und beidseitig Ruinen und Felsenhöhlen sehen und anschließend durch das Tal Koramaz Vadisi gehen. Ob die Autofahrt möglich ist, kann ich nicht beurteilen.

Yanartaş (Taksiarhis) Rum Kilisesi, Gesi Güzelköy

 

Wir fuhren weiter nach Gesi Güzelköy, um die nächste Kirche zu besichtigen.

Unterwegs hatten wir den ersten Kontakt mit eigenartigen Türmen, die sich erst im Rahmen der Reisenachbereitung als Güvercinlikler / Taubenschläge heraus stellten - dazu aber später die Beschreibung.

Leider konnten wir nicht zum Haupteingang, da die Straße gerade gepflastert wurde und gingen über ein Nebenweg zum Kirchenkomplex.

Yanartaş (Taksiarhis) Rum Kilisesi

Yanartaş (Taksiarhis) Rum Kilisesi, Gesi Güzelköy

 

 

Die in Ost-West-Richtung erbaute Kirche hat einen dreischiffigen Grundriss, und im Westen befindet sich ein Narthex mit fünf Augen und zwei Stockwerken. Die Bögen, aus denen die Narthex-Veranden bestehen, sitzen auf gedrungenen Steinfüßen, und der gesamte Narthex ist mit einem Tonnengewölbe bedeckt. Die Süd- und Nordseite des Narthex haben ebenfalls einen Portbogen mit zwei Bögen. An der Westfassade des Narthex befinden sich drei Fensteröffnungen in der Ellipse in der Mitte und rechteckig in den Seiten. Es gibt kleine Fenster an diesen Fenstern. Die Kirche wird durch Türen betreten, die nach Westen, Norden und Süden geöffnet sind. Die Tür an der Westfassade ist monumentaler, und an der Südfassade am Ost- und Westende befinden sich zwei Tore.

Yanartaş (Taksiarhis) Rum Kilisesi, Gesi Güzelköy

 

 

 

 

Es gibt drei Fensteröffnungen in der Südfassade. Die oberen Teile der Fenster werden mit einem geformten Sturz belebt. Es gibt auch ein Fenster über der Tür am östlichen Ende. Es gibt vier Fensteröffnungen oben und drei unten in der Nordfassade.

Yanartaş (Taksiarhis) Rum Kilisesi, Gesi Güzelköy

 

 


Zu beiden Seiten des Haupteingangs der Kirche befinden sich Fenster. Das Mittelschiff der Kirche, das als drei Schiffe angeordnet war, war breiter als die anderen geplant, und in der Mitte wurde eine Kuppel gebaut. Die Schiffe sind in zwei Viererreihen durch Rundbögen auf acht Steinsäulen voneinander getrennt. Die Säulen ruhen auf rechteckigen Mauerwerksockeln. Während alle drei Schiffe mit einem Tonnengewölbe bedeckt waren, wurde in der Mitte des Mittelschiffs eine Kuppel mit einem Anhänger gebaut. Zwei Säulen an der Westfront befinden sich innerhalb der Narthexwand. Mit Ausnahme des Ostens fällt der Galerieboden mit seinen in drei Richtungen gewickelten Fassaden auf. Es gibt zwei Fensteröffnungen in der Hauptapse des Gebäudes und eine in der Seitenapse.

Yanartaş (Taksiarhis) Rum Kilisesi, Gesi Güzelköy

 

 

 

Während die Beschreibungen der Bibelschreiber auf den Kuppelanhängern der Kirche zu sehen sind, Auffällig sind Darstellungen der christlichen Ikonographie an der Süd- und Nordwand der Kuppel. Die Erzengel Gabriel und Michael sind in monumentalen Maßen an der Wand über dem Hauptapsenbogen abgebildet. Bilder aus der christlichen Ikonographie sind auch am östlichen Ende der Seitengalerien zu sehen. Es gab wahrscheinlich eine Darstellung des Heiligen Geistes auf der Oberfläche der Hauptnische der Apsis. Aus diesen Fresken kann das Datum 1849 im Beispiel an der Ostwand des Südschiffs abgelesen werden. Außerdem befanden sich unter den Bildern Inschriften, die jedoch mit Kalk bedeckt werden sollten.

Yanartaş (Taksiarhis) Rum Kilisesi, Gesi Güzelköy

 

 

 

In der Kirche befindet sich eine ungelesene griechische Inschrift. Bilder aus der christlichen Ikonographie sind auch an den östlichen Enden der Seitengalerien zu sehen. Es gab wahrscheinlich eine Darstellung des Heiligen Geistes auf der Oberfläche der Hauptnische der Apsis. Aus diesen Fresken kann das Datum 1849 im Beispiel an der Ostwand des Südschiffs abgelesen werden. Außerdem befanden sich unter den Bildern Inschriften, die jedoch mit Kalk bedeckt werden sollten. In der Kirche befindet sich eine ungelesene griechische Inschrift. Bilder aus der christlichen Ikonographie sind auch an den östlichen Enden der Seitengalerien zu sehen.

Yanartaş (Taksiarhis) Rum Kilisesi, Gesi Güzelköy

 

 

 


Es gab wahrscheinlich eine Darstellung des Heiligen Geistes auf der Oberfläche der Hauptnische der Apsis. Aus diesen Fresken kann das Datum 1849 im Beispiel an der Ostwand des Südschiffs abgelesen werden. Außerdem befanden sich unter den Bildern Inschriften, die jedoch mit Kalk bedeckt werden sollten. In der Kirche befindet sich eine ungelesene griechische Inschrift.

Yanartaş (Taksiarhis) Rum Kilisesi, Gesi Güzelköy

 

 

 

 

 

Die Dekoration des Gebäudes besteht hauptsächlich aus Gips als Fresko und stammt aus der christlichen Ikonographie. Das Epitaph des Gebäudes wurde gestohlen. Eines der Fresken hat jedoch das Datum 1849. In einigen Veröffentlichungen wird angegeben, dass die Kirche in der Zeit von Selim III. repariert und 1835 mit dem von der russischen Botschaft gesendeten Geld wieder aufgebaut wurde. Das Jahr 1849 neben einem der Fresken im Inneren muss das Datum der Dekoration gewesen sein.

Yanartaş (Taksiarhis) Rum Kilisesi, Gesi Güzelköy

 

 

 

Leider war eine Innenbesichtigung nicht möglich. Die Innenfotos und die Skizze habe ich aus kayseri.city entnommen.

Unweit von der Kirche sollte das historische Hamam sein. Die Position unter Google Maps stimmte aber nicht mit der Realität überein - fuhren an den uns bekannten Koordinaten und setzten die Fahrt erfolglos fort. Vielleicht kann die Gemeindeverwaltung den genauen Standort auf meiner Anfrage per E-Mail mir mitteilen.

Hamamı, Gesi Güzelköy

 


Gesi Hamamı

Das Bad in Gesi, Bezirk Güney, Straße Üç Havuzlar, wird heute nicht mehr benutzt und liegt in Trümmern. Der Bauherr und das Baudatum der Arbeiten sind unbekannt. Als Einzelbad gebaut, ist die Arbeit ein kleines Provinzbad ohne Sattel und ein eigenes Bad. Das Bad besteht aus einem vorderen Raum von West nach Ost, einem Ankleidezimmer, Wärme, Toilette und Rasur im Südwesten des heißen Raums sowie einem Wassertank und einem Ofen in nordöstlicher Richtung. Die Oberseite des vorderen Raums ist aus Holz, die Umkleidekabine und die warmen Räume sind mit einer Kuppel bedeckt, der Wassertank ist das Tonnengewölbe, der Ofen und die Toiletten sind flache Dächer. Im Bad wurde grob geschnittenes und Schuttsteinmaterial verwendet. Die südliche Außenwand des Ankleidezimmers wird von vier runden Strebepfeilern getragen. Der Eingang zum Bad erfolgt durch eine kreisförmige Bogentür, die zum Westende der Südfassade verschoben wurde. Dieser asymmetrische Grundriss ist mit Holzstangen bedeckt und besteht aus einem Flachdach. Aber der größte Teil dieser oberen Abdeckung ist zusammengebrochen.

Hamamı, Gesi Güzelköy


Das Ankleidezimmer wird durch eine flache Sturztür in der Mitte der Ostfassade des vorderen Eingangsbereichs betreten. Decken Sie das Ankleidezimmer mit einer Kuppel abulul. Der Durchgang zur Kuppel wird von Trompeten auf der Ostseite und Anhängern auf der Westseite bereitgestellt. In der Mitte der Anhänger befinden sich kreisförmige Löcher. Für die Beleuchtung dieses Abschnitts sorgten vier kreisförmige Lichtaugen, die sich zur Oberseite der Kuppel öffneten, und ein rechteckiges Fenster im oberen Teil der Wand an der Südfassade. Es gibt Nischen in der Mitte der Süd- und Nordfassaden der Umkleidekabine. Mit Ausnahme der Türöffnungen ist das Ankleidezimmer von 0,50 m hohen und 1,25 m breiten Bänken umgeben. Diese sind mit Holz bedeckt. Die Temperatur wird durch eine hölzerne Eingangstür eingegeben, die sich in der Mitte der Ostfassade des Ankleidezimmers öffnet. Der heiße Raum ist im oberen Bereich durch einen abgeflachten Bogen in Ost-West-Richtung zweigeteilt. Der Temperaturbereich ist mit zwei unterschiedlich großen Kuppeln bedeckt.

Hamamı, Gesi Güzelköy

 

 

 

Das Fehlen von privaten Räumen und Iwans bei der Arbeit und die Anordnung des vorderen Raums am Eingang erscheinen zuerst in diesem Bad. Die Strebepfeiler an der Außenwand der Südfassade der Umkleidekabine dieses Bades sind ebenfalls eine Praxis, die zum ersten Mal in diesem Bad zu sehen ist. Unserer Meinung nach müssen diese Strebepfeiler aufgrund der Neigung an dieser Fassade des Badehauses für statische Zwecke platziert worden sein. Das Baudatum des Bades ist unbekannt. Die Tatsache, dass die Kuppel, die die Umkleidekabine bedeckt, auf einer hohen Trommel sitzt und das rechteckige Fenster, das zur Südfassade dieser Trommel führt, die Möglichkeit verstärkt, dass diese Arbeit in der späten Zeit gebaut wurde. Zusätzlich ist der Eingang zum Bad mit einem Rundbogen versehen und der vordere Raum am Eingang ist mit einem flachen Tropfen Holzstangen bedeckt. Es ist eine Anwendung, die wir in den Ankleidebereichen kleiner Bäder in den im 19. Jahrhundert erbauten Provinzen finden. Wahrscheinlich wegen der oben genannten Eigenschaften im Gesi Bath muss es in der ersten Hälfte des XIX. Jahrhunderts gebaut worden sein.
Text und Foto aus: gesivakfi.org/gesi/tarihi-ve-kulturel-yapisi/gesi-hamami

Kuş Evleri / Vogelhäuser (Güvercinlikler / Taubenschläge), Gesi Güzelköy


Kuş Evleri / Vogelhäuser (Güvercinlikler / Taubenschläge)

Gesi ist eine zylindrische Struktur aus Steinmauern, die von den Armeniern am Hang in der Region Kayabağ gebaut wurde. Vogelhäuser dienen als Nest für Wildtauben.

Diese historischen Gebäude, die von den Einwohnern der Region als Mittelvogel bezeichnet werden, wurden hauptsächlich gebaut, um vom Fleisch und Dünger der Vögel zu profitieren, nicht von Vögeln. Heutzutage sind die meisten von ihnen teilweise oder vollständig zerstört, einer der Gründe für die Vernachlässigung und der andere ist der Schaden, den die Menschen verursachen, die zu Besuch kommen.

Kuş Evleri / Vogelhäuser (Güvercinlikler / Taubenschläge), Gesi Güzelköy

 


Obwohl es nicht bekannt ist, wann es gebaut wurde, gibt es Hunderte von Taubenhäusern (Vogelhäusern), die gebaut wurden, um Tauben aufzuziehen und ihren Mist in vielen Teilen von Kayseri zu verwenden. Obwohl es an Orten wie Gesi, Kayabağ, Güzelköy (Nize) viele Zahlen gibt, gibt es Orte in Form einer großen Höhle mit kleinen Vogelschutzräumen, die in die Felsen gehauen sind, von denen angenommen wird, dass sie vor Christus an Orten wie Kayabağ, Ağırnas, Develi und Bünyan errichtet wurden. Das älteste davon ist in Bünyan Kayabaşı erhältlich, das vermutlich auf die Bevölkerung von Ad zurückgeht.

Es ist zu sehen, dass diejenigen, die sich in der Nähe befinden und in Form eines Turms gebaut wurden, zu einer jüngeren Geschichte gehören. Wieder gibt es am Eingang von Gesi Kayabağ Felsenhäuser, deren Geschichte vermutlich mit der Römerzeit vor Christus zusammenfiel. Es ist ein Ort, an dem besonders diejenigen, die Fotos machen möchten, nicht vorbeikommen sollten.

Kuş Evleri / Vogelhäuser (Güvercinlikler / Taubenschläge), Gesi Güzelköy

Bis in die 1970er Jahre gab es die kugelförmigen "Wildtauben", die den Himmel als Wolken bedeckten. Für den nationalen Kampf verursachte das Pflanzen von Samen den Tod von Vögeln. Die sichtbare Struktur ist der Teil der Buchse, der es den Vögeln erlaubt, ihre Nester zu betreten und sie vor den wilden Tieren zu schützen. Das Hauptnest wird an der Basis ausgegraben, in den Hohlräumen an den Wänden einer Fläche von ca. 20-30 Quadratmetern. Im Winter wurden die Vögel von ihren Besitzern gefüttert. Jetzt lebt nur noch ein Vogel in einigen Nestern.

Die Taubenschläge in den Weinbergen von Kayseri und in der Nähe von Gesi sind die Hauptfaktoren für die extreme Kälte und Hitze ungezähmter Vögel. Dadurch können sie vor Schnee, Winter und Stürmen geschützt und gefüttert werden, wenn sie keine Nahrung finden. rettet sie davor, wilden Tieren zum Opfer zu fallen. Im Laufe der Zeit lernen Vögel, die sich an diese Nester gewöhnen und halb domestiziert werden, mit Menschen umzugehen.

Die Taubenhäuser in der Nähe von Kayseri bestehen im Allgemeinen aus zwei Teilen; Der erste Teil ist der Schutz- oder Nestteil, der durch Schnitzen der Hänge hergestellt wurde, der andere Teil ist der Schornstein- oder Bastionteil, der darauf sitzt und es den Vögeln ermöglicht, ihre Nester zu betreten und zu verlassen. Der Nestteil wird von außen nicht wahrgenommen, sondern ist nur ein großer, großer Schornstein, der in der Landschaft zu sehen ist.

Kuş Evleri / Vogelhäuser (Güvercinlikler / Taubenschläge), Gesi Güzelköy

Der Nest- oder Schutzabteilung ist ein Raum mit einem Kreis oder einem nahezu quadratischen Grundriss, normalerweise zwischen 4 m und 7 m Durchmesser und 2,5 m bis 4,5 m Höhe, der in unterirdischen Tuffen ausgegraben wird. Die Größe und Form des Tuffs variiert je nach den Eigenschaften des Tuffs. Die Nester, die groß sind und keine anderen Taubenhäuser um sich haben, haben komplexere Pläne, die wir "organisch" nennen können. Solche Nester bestehen aus kleineren Kammern, die um einen zentralen Raum geschnitzt sind: Der Schornstein ist über dem großen Raum in der Mitte gebaut, die anderen Räume bleiben im Dunkeln.

Die Wände dieses Abschnitts, der mit Hilfe des Schornsteins oben Luft und Licht empfängt, haben kleine Aussparungen oder Augen, die in regelmäßigen Reihen geschnitten sind. Jede dieser Aussparungen mit ungefähren Abmessungen von 20 x 20 x 20 cm oder 25 x 25 x 25 cm beherbergt eine Taubenfamilie. In der Mitte des oberen Schornsteins, Für die Tauben mit einem Durchmesser von ca. 100 cm bleibt ein Loch, um in das Nest zu gelangen.

Kuş Evleri / Vogelhäuser (Güvercinlikler / Taubenschläge), Gesi Güzelköy

In der Mitte des Raumes, direkt unter dem Schornstein, befindet sich eine schalenförmige Grube mit einer Tiefe von 15 bis 20 cm und einem Durchmesser von 80 bis 90 cm. Schnee und Regenwasser fließen durch den Schornstein und das Loch darüber und werden in diese Schüssel gegossen und gesammelt. Tauben trinken von Zeit zu Zeit ihr Wasser. Die Menschen erreichen das Haus mit Hilfe eines kurzen Tunnels ab einem Punkt, an dem der Hang es zulässt. Dieser Tunnel, der nur so groß ist, dass eine Person ihn passieren kann, erreicht die Nesttür entweder mit einem Gefälle oder einem Stufenanstieg. Die Tür ist normalerweise einige Stufen höher als der Boden des Nestes. Der im Nest angesammelte Mist wird zuerst im Nest gesammelt und dann in Säcken oder Säcken transportiert. Tauben, die im Sommer ihr eigenes Futter finden, werden nur in den Wintermonaten gefüttert. Für diesen Job wieder in der Nähe des Schornsteins,

Der Tierkreis- oder Schornsteinabschnitt ist der sichtbare obere Teil des Taubenhauses ist der Teil, der es den Tauben ermöglicht, ihre Nester zu betreten und zu verlassen, und schützt das Nest vor Umweltfaktoren und allen Arten von Kreaturen, die Vögeln schaden können (wie Marder, Füchse, Wölfe, Bären). Dieser Abschnitt in Form eines großen Kamins mit schräg geschnittener Oberseite hat einen Grundriss in Form eines Quadrats, Rechtecks, einer Ellipse oder eines Kreises.

Kuş Evleri / Vogelhäuser (Güvercinlikler / Taubenschläge), Gesi Güzelköy

Die Anordnung einiger Schornsteine ​​kann sich auch aufgrund der Neigung im Gelände ändern. Die Pläne, die im unteren Teil des Tals rechtwinklig sind, werden oben manchmal zu Kreisen. Die Breite des Kamins oder der Buchse variiert zwischen 150 cm und 450 cm und die Tiefe zwischen 200 cm und 650 cm. Ihre Höhen sind ebenfalls variabel: Die Wandhöhe liegt zwischen 210 cm und 400 cm, um zu verhindern, dass Tiere, die Tauben schädigen können, das Nest betreten. Die Abmessungen von Bastionen an Hängen mit großen Grundrissabmessungen oder sehr steilen Hängen können sogar noch größer sein. Die Mündungen der Güvercinlik-Bastionen erheben sich von unten nach oben und folgen dem Hang des Tals; Dieser Aufstieg erfolgte entweder in Form von Stufen oder durch die Neigung der Wand. Diejenigen, die von unten schauen, empfinden diese Schornsteine ​​als größer und imposanter als sie sind. Die Enden der Kaminwände haben die Form von Formteilen; Abhängig von der Dicke der Wand, an der sie sich befinden, variieren die Formteile zwischen 40 cm und 75 cm. Einerseits schützen sie die Wände des Busches vor Regen und Schnee wie eine Traufe einerseits und helfen andererseits den Tauben, sich zu sonnen, die Umwelt beim Betreten und Verlassen des Nestes zu beobachten und sich auszuruhen. Büsche bestehen aus Schutt oder halb bearbeiteten geschnittenen Steinen.

Kuş Evleri / Vogelhäuser (Güvercinlikler / Taubenschläge), Gesi Güzelköy

 

Schuttstein wurde für den Bau von kreisförmigen Kaminen verwendet, und geschnittener Stein wurde für eckige verwendet. Das Mauerwerk ist aufwendig, die Farben und Größen der im Bau verwendeten Steine ​​sind miteinander kompatibel. Meistens wird bei ihrer Konstruktion Schlammmörtel als Bindematerial verwendet, es gibt auch solche aus Kalk. Von Zeit zu Zeit wurden Eisenhalterungen verwendet, um die Eckverbindungen in hohen Kaminen zu verstärken.
Text und Innenfotos aus.: https://gesivakfi.org/gesi/tarihi-ve-kulturel-yapisi/guvercinlikler

Dies ist ein Bauerbe, bei dem die neue Generation die Existenz von nicht einmal versteht. Neben den Vogelhäusern befinden sich Höhlenhäuser. Man soll es unterlassen, die Mittelwinterwände zu erklimmen, wenn man sie besucht, da dies sehr gefährlich sein kann und Sie die Struktur beschädigen wird.

Kaya Mezarları, Yeşilyurt

 

Wie bereits beschrieben, kannten wir bis Ende unserer Reise nicht die Bedeutung dieser Bauwerke. Dazu hielten wir auf dem Parkplatz vor Gesi Mesire Alanı an, wo in südlicher Richtung mehrere Taubenschläge (Güvercinlikler) gut sichtbar waren und fragten Bürger, die gerade hier angekommen sind. Die Insassen von zwei Fahrzeugen kannten die Bedeutung nicht - nur einer sagte, dass es "Grabstätten" sein sollen - also auch falsch. Ich bemängele immer wieder, dass an vielen Orten touristische Informationstafeln fehlen. Das ist gerade der Zielsetzung vieler touristisch interessanten Regionen kontraproduktiv für die Förderung des Tourismus.

Kültepe Kaniş Höyüğü Kaniš, Karahöyük

 

 

 

Unser nächstes Ziel - Kültepe - führte uns durch die Ortschaft Yeşilyurt, wo einzelne Taubenschläge zu sehen waren - in der Abbruchkante jedoch einige Felsengräber Kaya Mezarları unsere Aufmerksamkeit erregten. Ob es diese sind oder Zugänge zu den Taubenschlägen kann ich nicht beantworten.

Wir durchfuhren den Ort bis wir die D260 erreichten, die wir etwa 4 Kilometer in nordöstlicher Richtung folgten und die Ausschilderung uns den Weg zeigte. Nach 2,5 Kilometer parkten wir gegen 15:30 Uhr vor dem nordöstlichen archäologischen Gebiet. Es war zwar ein Wachhäuschen, aber keine Aufsichtsperson anwesend. Da der Eingang zur Anlage unverschlossen war, begannen wir unseren Rundgang.

Kültepe Kaniş Höyüğü Kaniš, Karahöyük

 

 


Kültepe Kaniş Höyüğü Kaniš Kültepe

Kültepe / کل تپه , auch bekannt als Kaniş / Kanesh, ist eine archäologische Stätte, etwa 20 km südwestlich von Kayseri. Sie besteht aus einem Tell, dem eigentlichen Kültepe, und einer Unterstadt, in der eine assyrische Siedlung gefunden wurde. Sein Name in assyrischen Texten aus dem 20. Jahrhundert v. Chr. war Kaneš - die späteren Hethiter nannten es meistens Neša, gelegentlich Aniša.

Kültepe Kaniş-Kārum Kaneš Kaneša Kanesh Kaniš Aniša Neš Höyüğüa, Karahöyük

 

Im Jahr 2014 wurde die archäologische Stätte in die vorläufige Liste der Welterbestätten in der Türkei aufgenommen. Es ist auch der Ort der Entdeckung der frühesten Spuren der hethitischen Sprache, der frühesten Bescheinigung einer indogermanischen Sprache aus dem 20. Jahrhundert vor Christus.

Wir begannen mit der Besichtigung der assyrischen Siedlung Kaniş-Kārum (so wie es die Ausschilderung uns zeigt), die Unterstadt im Nordosten des Areals.

Teil 1: Kaneš / Kaneša / Kanesh / Kaniš / Kaniş / Aniša / Neša

Kültepe Kaniş-Kārum Kaneš Kaneša Kanesh Kaniš Aniša Neš Höyüğüa, Karahöyük

 

 


Die assyrische Siedlung Kaneš, der von der Chalkolithik bis zur Römerzeit ununterbrochen bewohnt war, blühte als wichtige Stadt der Hattianer, Hethiter und Hurrianer auf und enthielt ein großes kārum (Handelskolonie) des altassyrischen Reiches von vom 21. bis 18. Jahrhundert v. Chr. Dieses kārum scheint als "Verwaltungs- und Vertriebszentrum des gesamten assyrischen Koloniennetzwerks in Anatolien" gedient zu haben. Ein späterer (ca. 1400 v. Chr.) Zeuge einer alten Tradition ist ein König von Kaneš namens Zipani unter siebzehn örtlichen Stadtkönigen, die sich gegen Naram-Sin von Akkad erhoben (reg. Um 2254-2218 v. Chr.).

Kültepe Kaniş-Kārum Kaneš Kaneša Kanesh Kaniš Aniša Neš Höyüğüa, Karahöyük

 

Der König von Zalpa, Uhna, überfiel Kanes, woraufhin die Zalpuwans das Šiuš-Idol der Stadt entführten. Pithana, der König von Kussara, eroberte Neša "in der Nacht mit Gewalt", "tat aber niemandem darin Böses an".

Neša lehnte sich gegen die Herrschaft von Pithanas Sohn Anitta auf, aber Anitta unterdrückte den Aufstand und machte Neša zu seiner Hauptstadt. Anitta drang weiter in Zalpuwa ein, eroberte seinen König Huzziya und holte das Idol von Šiuš für Neša zurück.

Im 17. Jahrhundert v. Chr. verlegten Anittas Nachkommen ihre Hauptstadt nach Hattusa, das Anitta verflucht hatte und gründeten so die Linie der hethitischen Könige. Die Einwohner bezeichneten die hethitische Sprache daher als Nešili, "die Sprache von Neša".

Kültepe Kaniş-Kārum Kaneš Kaneša Kanesh Kaniš Aniša Neš Höyüğüa, Karahöyük

 

 

 

 

Das Viertel der Stadt Kârum Kaneš, das Historiker am meisten interessiert, ist das kārum, ein Teil der Stadt, der während des Chalcolithic von örtlichen Beamten für die frühen assyrischen Kaufleute reserviert wurde, ohne Steuern zu zahlen, solange die Waren im kārum blieben. Der Begriff kārum bedeutet auf akkadisch, der Verkehrssprache der damaligen Zeit, "Hafen", aber seine Bedeutung wurde später erweitert, um sich auf jede Handelskolonie zu beziehen, unabhängig davon, ob sie an Wasser grenzt oder nicht.

Kültepe Kaniş-Kārum Kaneš Kaneša Kanesh Kaniš Aniša Neš Höyüğüa, Karahöyük

 

Einige andere Städte in Anatolien hatten ebenfalls ein Kārum, aber das größte war Kaneš, dessen wichtiges Kārum jahrhundertelang von Soldaten und Kaufleuten aus Assyrien bewohnt wurde. Sie tauschten lokales Zinn und Wolle gegen Luxusgüter, Lebensmittel, Gewürze und gewebte Stoffe aus der assyrischen Heimat und Elam.

Kültepe Kaniş-Kārum Kaneš Kaneša Kanesh Kaniš Aniša Neš Höyüğüa, Karahöyük

 

 

 

 

 

 

Kültepe Kaniş-Kārum Kaneš Kaneša Kanesh Kaniš Aniša Neš Höyüğüa, Karahöyük

 

 

 

 

 

 

 

Kültepe Kaniş-Kārum Kaneš Kaneša Kanesh Kaniš Aniša Neš Höyüğüa, Karahöyük

 

 

 

Kültepe Kaniş-Kārum Kaneš Kaneša Kanesh Kaniš Aniša Neš Höyüğüa, Karahöyük

 

 

 

 

 

 

Stufe IV-III (Mittlere Bronzezeit):
Für diese Ebenen, die die erste Behausung des Kârum darstellen, wurden nur wenige Ausgrabungen durchgeführt (Mellaart 1957). Es wird keine Schrift bescheinigt, und Archäologen gehen davon aus, dass die Bewohner beider Ebenen Analphabeten waren.

Kültepe Kaniş-Kārum Kaneš Kaneša Kanesh Kaniš Aniša Neš Höyüğüa, Karahöyük

 

 

 

Stufe II: kārum-Zeit 1974 v. Chr. - 1836 v. Chr. (anatolisches Zentrum des assyrischen Handels):
Handwerker dieser Zeit und dieses Ortes spezialisierten sich auf tierische irdene Trinkgefäße, die oft für religiöse Rituale verwendet wurden. Assyrische Kaufleute gründeten daraufhin eine an die Stadt angeschlossene Handelskolonie ( kârum ), die "Kaneš" genannt wurde. Gegen Ende dieses Levels (Ozkan 1993) wurden Bullae von Naram-Sin von Eshnunna gefunden, die niedergebrannt wurden.

Kültepe Kaniş-Kārum Kaneš Kaneša Kanesh Kaniš Aniša Neš Höyüğüa, Karahöyük

 

 

 

 

Stufe Ib: kārum-Zeit 1832/1800–1719 v. Chr. assyrisches Handelszentrum:
nach einer Zeit der Aufgabe wurde die Stadt über den Ruinen der alten wieder aufgebaut und wieder zu einem prosperierenden Handelszentrum. Der Handel stand unter der Kontrolle von Ishme-Dagan I., der die Kontrolle über Assur übernahm, als sein Vater Shamshi-Adad I Ekallatum und Assur eroberte. Die Kolonie wurde jedoch erneut durch einen Brand zerstört.

Kültepe Kaniş-Kārum Kaneš Kaneša Kanesh Kaniš Aniša Neš Höyüğüa, Karahöyük

 


Stufe Ia Althethitische Zeit; der Ort hat keine Zentralfunktion mehr:
Die Stadt wurde wieder bewohnt, aber die assyrische Kolonie wurde nicht mehr bewohnt. Die Kultur war frühhethitisch. Sein Name auf Hethitisch wurde "Kaneša", was häufiger an "Neša" vergeben wurde.

Kültepe Kaniş-Kārum Kaneš Kaneša Kanesh Kaniš Aniša Neš Höyüğüa, Karahöyük

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kültepe Kaniş-Kārum Kaneš Kaneša Kanesh Kaniš Aniša Neš Höyüğüa, Karahöyük

 

 

 

 

Kültepe Kaniş-Kārum Kaneš Kaneša Kanesh Kaniš Aniša Neš Höyüğüa, Karahöyük

 

 

 

 

 

Einige führen das Brennen der Stufe II auf die Eroberung der Stadt Assur durch die Könige von Eshnunna zurück, aber Bryce gibt dem Überfall auf Uhna die Schuld. Einige führen das Brennen von Stufe Ib auf den Fall von Assur zurück, andere auf Könige in der Nähe und schließlich auf Hammurabi von Babylon.

Bis heute wurden über 20.000 Keilschrifttabletten von der Stelle geborgen.

Rechts im Bild ist eine Übungstafel eines zukünftigen Schreibers
(unten mit Übersetzung).

Kültepe Kaniş-Kārum Kaneš Kaneša Kanesh Kaniš Aniša Neš Höyüğüa, Karahöyük

 

 

Dass das Areal nicht dauerhaft geöffnet ist, war uns klar. Als wir die Unterstadt verlassen wollten, sahen wir am Ausgang einen Wachposten, der uns freundlich begrüßte und erinnerte, auch den Hügel zu besichtigen, was natürlich in unserer Reiseplanung des Tages als eine der Hauptattraktionen vorgesehen war. Wir benötigten für diesen Teil etwa 25 Minuten.

Die Öffnungszeiten für beide Teile waren nicht angeschrieben - fand sie aber im Internet. Da hatten wir scheinbar Glück, dass heute Montag war. Der Eintritt ist frei - also kostenlos:
15. April - 1. Oktober 10:00 - 19:00 Uhr
1. Oktober - 15. April 08:00 - 17:00 Uhr
Geschlossene Tage: Samstag, Sonntag

Lageplan - Kültepe Kaniş-Kārum Kaneš Kaneša Kanesh Kaniš Aniša Neš Höyüğüa, Karahöyük

 

 

 

So gingen wir nur über die Straße. Etwa 180 Meter auf der rechten Seite in südlicher Richtung war ein vergleichbarer Einlass, der als "Kültepe - Kaniş (also ohne der Zeitnennung Kārum). Mittlerweile war es kurz vor 14 Uhr - also kein Grund zur Eile.

Güney Teras Sarayı - Kültepe Kaniş-Kārum Kaneš Kaneša Kanesh Kaniš Aniša Neš Höyüğüa, Karahöyük

 

 

 


2. Tell Kültepe / کل تپه / Kaniş

Güney Teras Sarayı - Kültepe Kaniş-Kārum Kaneš Kaneša Kanesh Kaniš Aniša Neš Höyüğüa, Karahöyük

 

 

 

 

 

 

 

Güney Teras Sarayı

Wir begannen mit der Besichtigung des - Südterrassenpalastes Güney Teras Sarayı im Süden des Tells.

Güney Teras Sarayı - Kültepe Kaniş-Kārum Kaneš Kaneša Kanesh Kaniš Aniša Neš Höyüğüa, Karahöyük

 

 

 

Güney Teras Sarayı - Kültepe Kaniş-Kārum Kaneš Kaneša Kanesh Kaniš Aniša Neš Höyüğüa, Karahöyük

 

 

 

 

 

 

 

Güney Teras Sarayı - Kültepe Kaniş-Kārum Kaneš Kaneša Kanesh Kaniš Aniša Neš Höyüğüa, Karahöyük Güney Teras Sarayı - Kültepe Kaniş-Kārum Kaneš Kaneša Kanesh Kaniš Aniša Neš Höyüğüa, Karahöyük

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Foto rechts sind Reste einer römischen Straße sichtbar.

Güney Teras Sarayı - Kültepe Kaniş-Kārum Kaneš Kaneša Kanesh Kaniš Aniša Neš Höyüğüa, Karahöyük

 

 

Zwischen den Südterrassenpalastes (Güney Teras Sarayı) und den Tempel Anitta (Anitta Tapinak) ist ein weiterer kleiner Tempel (Mabet).

Anitta Tapinak - Kültepe Kaniş-Kārum Kaneš Kaneša Kanesh Kaniš Aniša Neš Höyüğüa, Karahöyük

 

 

 

 

 

 

 

 

Anitta Tapinak

Anitta Tapinak - Kültepe Kaniş-Kārum Kaneš Kaneša Kanesh Kaniš Aniša Neš Höyüğüa, Karahöyük

 

 

 

Der Tempel Anitta Tapinak wurde vom ersten hethitischen König Anitta errichtet.

Anitta Tapinak - Kültepe Kaniş-Kārum Kaneš Kaneša Kanesh Kaniš Aniša Neš Höyüğüa, Karahöyük

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anitta Tapinak - Kültepe Kaniş-Kārum Kaneš Kaneša Kanesh Kaniš Aniša Neš Höyüğüa, Karahöyük

 

 

 

 

Anitta Tapinak - Kültepe Kaniş-Kārum Kaneš Kaneša Kanesh Kaniš Aniša Neš Höyüğüa, Karahöyük

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Warşama Sarayı - Kültepe Kaniş-Kārum Kaneš Kaneša Kanesh Kaniš Aniša Neš Höyüğüa, Karahöyük

 

 

 

Die Überreste der Zeit aus dem Kārum bilden einen großen kreisförmigen Hügel mit einem Durchmesser von 500 m und etwa 20 m über der Ebene (Tell). Die Siedlung in der Kārum-Zeit ist das Ergebnis mehrerer überlagerter stratigraphischer Perioden. Auf den Überresten früherer Perioden wurden neue Gebäude errichtet, so dass eine tiefe Stratigraphie von der Vorgeschichte bis zur frühen hethitischen Zeit vorliegt.

Am Ende der Kārum-Zeit wurden die beiden Ebenen II und Ib durch einen Brand zerstört. Die Bewohner ließen den größten Teil ihres Besitzes zurück, die von den Archäologen gefunden wurden.

Zitadelle mit Königspalast Warşama Sarayı

Warşama Sarayı - Kültepe Kaniş-Kārum Kaneš Kaneša Kanesh Kaniš Aniša Neš Höyüğüa, Karahöyük

 

 

Auf Stufe II war die Zerstörung so vollständig, dass kein Holz für dendrochronologische Studien überlebte. Im Jahr 2003 datierten Forscher der Cornell University Holz der Stufe Ib aus dem Rest der Stadt, das Jahrhunderte zuvor gebaut worden war. Die Dendrochronologen datieren den größten Teil des Holzes aus Gebäuden des Waršama Sarayi bis 1832 v. Chr. - mit weiteren Renovierungsarbeiten bis 1779 v.Chr. 2016 zeigen neue Untersuchungen unter Verwendung von Carbondierung und Dendrologie an Holz, das an dieser Stelle und im Palast in Acemhöyük verwendet wird, die wahrscheinlich früheste Nutzung des Palastes als nicht vor 1851–1842 v. Chr. In Kombination mit den vielen hier gefundenen assyrischen Objekten zeigt diese Datierung, dass nur die mittlere oder untere mittlere Chronologie die einzig möglichen Chronologien sind, die zu diesen neuen Daten passen.

Warşama Sarayı - Kültepe Kaniş-Kārum Kaneš Kaneša Kanesh Kaniš Aniša Neš Höyüğüa, Karahöyük

1925 grub Bedřich Hrozný Kültepe aus und fand über 1000 Keilschrifttafeln, von denen einige in Prag und Istanbul landeten. Kültepe zeichnet sich durch die ersten schriftlichen Tafeln in Anatolien aus und ist das erste organisierte Handelszentrum der Welt. Diese in assyrischer Keilschrift verfassten Tafeln enthalten Briefe, Rechnungen, Siegel und Vertragstexte, die die politischen und rechtlichen Beziehungen dieser Zeit darstellen. Die fraglichen Tablets wurden 2015 in die Liste des UNESCO-Weltgedächtnisses aufgenommen.

Warşama Sarayı - Kültepe Kaniş-Kārum Kaneš Kaneša Kanesh Kaniš Aniša Neš Höyüğüa, Karahöyük

 

 

 

 

 

 

 

 

Die modernen archäologischen Arbeiten begannen 1948, als Kültepe von einem Team der Türkischen Historischen Gesellschaft und der Generaldirektion Antiquitäten und Museen ausgegraben wurde. Das Team wurde von geführt Tahsin Özgüç bis zu seinem Tod im Jahr 2005.

Warşama Sarayı - Kültepe Kaniş-Kārum Kaneš Kaneša Kanesh Kaniš Aniša Neš Höyüğüa, Karahöyük

 

 

Kültepe Kaniş-Kārum Kaneš Kaneša Kanesh Kaniš Aniša Neš Höyüğüa, Karahöyük

Zu den Ergebnissen gehörten zahlreiche Tontafeln, von denen einige in mit Zylinderdichtungen versehenen Tonhüllen eingeschlossen waren. Die Dokumente dokumentieren gemeinsame Aktivitäten wie den Handel zwischen der assyrischen Kolonie und dem Stadtstaat Assur sowie zwischen assyrischen Kaufleuten und Einheimischen. Der Handel wurde eher von Familien als vom Staat betrieben. Die Kültepe-Texte sind die ältesten Dokumente aus Anatolien. Obwohl sie in altassyrischer Sprache verfasst sind, sind die hethitischen Lehnwörter und Namen in den Texten die ältesten Aufzeichnungen einer indogermanischen Sprache (siehe auch Ishara)). Die meisten archäologischen Beweise sind eher typisch für Anatolien als für Assyrien, aber die Verwendung sowohl der Keilschrift als auch des Dialekts ist der beste Hinweis auf die assyrische Präsenz.

Kültepe Kaniş-Kārum Kaneš Kaneša Kanesh Kaniš Aniša Neš Höyüğüa, Karahöyük

Idole haben einen scheibenförmigen Körper, einen oder mehrere Köpfe, die dreieckig gestickt sind. Einköpfige Idole sollen den Gott oder die Göttin darstellen, und doppelköpfige Idole sollen das Gottpaar repräsentieren. Es wird angenommen, dass die Typen mit mehr als zwei Köpfen das Gottpaar und ihre Kinder sind.

Von Bedeutung ist auch ein Dolch, der in einem Palast in der Oberstadt von Kaniš-Neša gefunden wurde. Seine Inschrift, »Palast von König Anita« (É.GAL A-ni-ta ru-ba-im), weist den Palast und die bronzene Waffe als Besitz des Herrschers aus, wodurch bestätigt wird, dass Anitta tatsächlich König dieser Stadt war.

https://en.wikipedia.org/wiki/Old_Assyrian_Empire
https://aktuelarkeoloji.com.tr/kategori/bir-uygarlik/kultepe-kanis
https://aktuelarkeoloji.com.tr/kategori/bir-uygarlik/kultepe-metinlerinde-evlilik
https://aktuelarkeoloji.com.tr/kultepe-kanis

Erntehelfer bei Karahöyük, Kayseri

Kurz vor halb fünf beendeten wir den zweiteiligen Rundgang durch Kültepe und fuhren zur D300 zurück. Schon bei der Hinfahrt fielen uns die großen Erntehelfercamps auf, die mit ihren ganzen Familien dort untergebracht sind. Das war für uns Anlass, eine junge Mutti herbeizurufen und für die Kinder im Camp eine größere Menge Süßigkeiten zu hinterlassen. Die Freude über das Geschenk war groß und konnten auch annehmen, dass dies unter den Kindern verteilt wird.

D300 - Blick auf  Kayseri

 

 

 

 

 

 

 

 

Von der D300 hatten wir nicht nur einen ersten Blick auf Kayseri, sondern auf die herrliche Landschaft beidseitig der Devlet Yolu D300.

D300 - Landschaftsblick auf  Kayseri

 

 

 

Kreuzung D300 - Sivas Blv, Kayseri

 

 

 

 

 

 

Von der Mustafa Kemal Paşa Blv bogen wir nach rechts in die Nuh Naci Yazgan Caddesi ab. Wenig weiter hatten wir vor einer Kreuzungsbrücke einen herrlichen Blick auf die Gamze Postaağası Camii.

Stadtmauer an der Nuh Naci Yazgan Cd, Kayseri

 

Auf der Nuh Naci Yazgan Caddesi hatten wir einen ersten Blick auf die Stadtmauer mit ausgebauten Eckturm.

Eigentlich wollten wir als Erstes die Touristinformation aufsuchen, um für die Stadtbesichtigung einen Plan der Sehenswürdigkeiten als Vorlage zu haben. Wir waren aber sicher, im Hotel diesen Plan zu erhalten. Das stellte sich aber als Trugschluss heraus - werde dazu noch später zu unserer "Stadtplansuche" einige Worte verlieren.

Nach der Yoğunburç Caddesi folgte die İnönü Bulvarı, wo wir kurz vor 17 Uhr das Büyük Hotel sahen, aber auch, dass davor keine Parkmöglichkeiten waren, denn der war vollständig zugeparkt. So hielten wir kurz in der zweiten Reihe an und baten im Hotel um Hilfe. Das Personal parkte inzwischen unser Fahrzeug hinter dem Hotel, wobei wir bereits die CheckIn-Formalitäten erledigten.

Da wir bereits in Deutschland eine Vorreservierung für zwei Nächte 17 Tage vor Anreise vornahmen, die auch bestätigt wurden, war unsere Reservierung bestens vorbereitet. Wir zahlten für ein Zimmer mit Doppelbett und ein Zimmer mit zwei Einzelbetten je 210 TL pro Nacht einschließlich Frühstück.

Büyük Hotel, Kayseri


Um die Parkflächen hinter den Hotel zu finden, muss man der Straße unmittelbar vorher rechts entsprechend der vorgeschriebenen Fahrtrichtung einbiegen und kann so von hinten den Hintereingang des Hotels erreichen.

Von unserem Zimmer hatten wir einen Blick auf die Parkflächen und somit auf unser Auto.

Büyük Hotel, Kayseri

Das Hotel bietet für seine Zentrumsnähe und den historischen Stadtkern ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Im Originalpreis in den Buchungsplattformen ist das Frühstück nicht enthalten und muss zusätzlich gebucht werden. Das tägliche reichhaltige lokale Frühstücksbuffet in der Dachterrasse war frisch und lecker. Die Corona-Hygienebestimmungen wurden im Wesentlichen eingehalten.

Das kostenlos angebotene WLAN war in guter Übertragungsgeschwindigkeit, was eine problemlose Nutzung von uns vier Personen ständig sicherte. Da wir unser Tagesbesichtigungsprogramm für den nächsten Tag zusammenstellen mussten, waren wir alle voll gefordert.

Büyük Hotel, Kayseri

 

Wie bereits beschrieben, war hinter dem Hotel der Parkplatz, der wenn man nicht dies über den Hotel organisiert, durch das Hotel beglichen wird, denn das Hotel beschreibt in seinen Leistungen einen kostenloser Parkplatz, was tatsächlich auch gesichert wurde. Parken ohne Service kostet etwa 1 EUR pro Tag als Pauschalgebühr, die man an einen Parkwächter zahlen muss, der stets in unmittelbarer Nähe sich aufhält. Für uns als Deutsche ist dies ein derart geringer Preis, dass man sich nicht vor diesen Kosten drücken sollte (Leben und leben lassen ist immer unsere Devise).

Die Zimmer bieten Klimaanlage, Kühlschrank, Wasserkocher mit Kaffee und Tee, so dass man sich erholen und entspannen kann oder wie wir uns mit den Kulturgut der Stadt beschäftigen. Die Zimmer sind nicht sehr groß, aber praktisch und zweckmäßig eingerichtet. Der Reinigungsservice war im Wesentlichen gut. Vielleicht sollten gelegentlich mal die Fenster gereinigt werden - mehr Mängel stellten wir nicht fest. Da wir auf der Rückseite des Hotels unsere Zimmer hatten, hielt sich die Lärmbelästigung durch die Hauptstraße an der Vorderseite sowie die gegenüberliegende Moschee in Grenzen. In den Beschreibungen des Hotels war zu lesen, dass die Zimmer mit orthopädischen Betten ausgestattet sind. Wir fanden sie jedoch etwas zu hart.

Hatıroğlu Camii, Kayseri


Das Personal war sehr hilfsbereit und sehr freundlich, aber spricht nur sehr schlecht Englisch. Wir als Deutsche hatten daher es schwierig, unsere Wünsche anzubringen. So wünschten wir  einen Plan von den Sehenswürdigkeiten zu erhalten, was sogar mit Auszug einer Google-Karte des Stadtzentrums und in eine Provinzskizze umgesetzt wurde - jedoch keine Sehenswürdigkeiten enthielt. Das, was wir nicht wussten, dass diese auch nicht die großen Hotels zur Verfügung hatten. Hier ist dringender Bedarf, um den Tourismus in Schwung zu bringen.

Nachdem wir uns soweit eingerichtet hatten, gingen wir einige Hotels ab, um möglicherweise einen Stadtplan zu erhalten - leider erfolglos. So drehten wir eine kleine Runde in näherer Umgebung und nutzten die Zeit, um Abendbrot einzunehmen.

Gleich gegenüber vom Hotel befindet sich die Moschee Hatıroğlu Camii.

Hatıroğlu Camii

Es ist bekannt, dass die Moschee Hatıroğlu Camii von einem der mongolischen Emire, Hatıroğlu Eşref Bey, erbaut wurde.

Hatıroğlu Camii, Kayseri

 

Es gibt zwei verschiedene Ansichten, dass es 1222 und 1271 gebaut wurde. Obwohl diese Moschee, die unter den Menschen als "Katiroglu-Moschee" bekannt ist, in einigen Quellen mit Namen wie "Toprak Minarett", "Osman Pascha" -Moschee bezeichnet wird, werden diese Namen heute nicht mehr verwendet. Das Minarett wurde 1835 bei dem Erdbeben zerstört und das Minarett wurde während der Reparaturen der Moschee 1867 wieder aufgebaut. Aus der Inschrift geht hervor, dass die Moschee 1912 während der Regierungszeit von Sultan Reşat erneut repariert wurde.

Die Moschee besteht aus einem gewölbten quadratischen Heiligtum, einem Narthex-Bereich mit drei kleinen Kuppeln im Norden und einem durch Bögen in drei Teile unterteilten Randabschnitt.

Setenönü (Çifteönü) Hamamı, Kayseri

 

 

 

 

Setenönü (Çifteönü) Hamamı

Es wird angenommen, dass es im 17. Jahrhundert erbaut wurde. Das Bad, das lange Zeit nicht benutzt wurde und verwüstet wurde, wurde während der Restaurierung der Kayseri-Häuser der Stadtverwaltung von Kayseri besorgt. Während das Anwesen im Besitz von Deli Ibrahim Aga aus dem Bezirk Bozatli in Kayseri war, starb er 1785 in Ägypten während des Verkaufs seines Eigentums und verkaufte dieses Bad mit dem Namen "Yeni Hamam" in Setenönü.

Ruine in Kayseri

Die Treuhänder von Güpgüpzade Hacı Ebubekir Ağa, der ein Viertel der Anteile unter den Käufern besitzt, kauften die übrigen Anteile des Bades und brachten den Pflaster des Bades in die Stiftung. Die Stadtverwaltung mietete das Gebäude von dieser Stiftung und reparierte es. Das türkische Bad war kein Doppelbad und diente zu bestimmten Zeiten Frauen und Männern.

Wir gingen wieder Richtung Hotel und suchten nun ein Restaurant zum Abendbrot und wollten Richtung Zentrum gehen. Weit sind wir nicht gekommen, als wir das Restaurant Mangalcı Et Lokantası entdeckten und entschieden uns ganz spontan für dieses.

Mangalcı Et Lokantası, Kayseri

 

 

 

Mangalcı Et Lokantası

Mangalcı Et Lokantası, Kayseri

 

 

 

 

 

 

Nach dem anstrengenden Tag gingen wir zu das in unmittelbarer Nähe befindliche Restaurant Mangalcı Et Lokantası. Hier erkannte eine deutsch sprechende Frau gleich, dass wir Touristen aus Deutschland sind und bot uns ihre Hilfe an, die wir gern nutzten. Sie versuchte sogar für uns, einen Stadtplan mit den Sehenswürdigkeiten der Stadt zu besorgen - aber auch sie scheiterte daran. Vielen Dank trotzdem für die Mühe.

So ließen wir uns das Abendbrot richtig schmecken, denn wir bestellten Çöp Şiş, Adana Kebab und Tavuk Şiş - einfach lecker. Das, was das Personal noch nicht zu dieser Zeit weiß - wir kommen morgen Abend wieder.

Nach diesem Besuch beendeten wir den Tag und versuchten einige Sehenswürdigkeiten herauszusuchen, die wir am nächsten Tag besichtigen werden. Da als Erstes die Stadtrundfahrt vor den Rungang zu Fuß erfolgt, also wo nicht die fußläufigen Ziele enthalten sind, werden wir pünktlich 10 Uhr mit Öffnung an der Touristinformation sein, um endlich einen Stadtplan in der Hand zu haben.


Sehenswert in der Umgebung:

Caravanserai Sultanhanı, Bünyan

Caravanserai Sultanhanı

Wenn man mit dem Auto zwischen Sivas und Kayseri reist, ist die Caravanserai Sultanhanı in der gleichnamigen Ortschaft definitiv ein kulturelles Erbe, das besucht und gesehen werden muss. Es fällt durch seine einzigartigen Eigenschaften auf. Es gibt nicht viele Erklärungen, aber die Informationen, die man im Internet findet, werden sehr nützlich sein.

Sie wurde zwischen 1232 - 1236 während der Regierungszeit des seldschukischen Sultans Alaeddin Keykubat I. erbaut. Sie ist eine der typischen seldschukischen Karawansereien. Obwohl seldschukische Karawansereien nach demselben Plan entworfen wurden, haben sie auch ein unterschiedliches Aussehen voneinander zusätzliche Strukturen oder Elemente verstärkt. Sultanhanı unterscheidet sich von anderen Karawansereien durch sein Aussehen, insbesondere durch die Herrenhausmoschee in der Mitte.

An der Kronentür des versiegelten Abschnitts kann festgestellt werden, dass der Name des Sultans Alaeddin Keykubad I. in der Inschrift vermerkt war, die sich in einem sehr beschädigten Zustand befand. Das Gasthaus, das in den Beispielen aus geschlossenen und offenen Abschnitten in Richtung des Plans enthalten ist, ist eine der Karawansereien, die direkt vom Sultan erbaut und den figurativen Ornamenten entnommen wurden. Der geschlossene Abschnitt der Karawanserei erreichte unseren Tag. Es gibt keine Orte wie Moscheen, Hammams, Toiletten in Verbindung mit oder in der Nähe des Gebäudes. Das Gasthaus wurde von Süd nach Nord mit einem leicht geneigten Land gebaut. Gasthaus; Es besteht aus zwei Abschnitten, die Unterbringungs- und Serviceräume abdecken, um den Bedürfnissen von Passagieren, Fracht und Tieren während ihres Aufenthalts gerecht zu werden. Der Abschnitt auf der Nordseite ist der Teil des Innenhofs, der größer gestaltet ist als der geschlossene Schutzabschnitt auf der Südseite.

Das Gebäude hat mit seiner Mauer eine kleine Schlossidentität erlangt, die von hohen und unterschiedlichen Stützen und Stützen getragen wird. An der Außenwand befinden sich Punkte in Form eines stilisierten Löwenkopfes auf der Oberfläche der Wand (eine kurze Rille auf der Oberfläche des Randes). Das Badehaus wird vom Westtor zum Nordtor gekreuzt. In der Mitte des Innenhofs des Hauses befindet sich eine Pavillon-Masjid, die aus Ankleide, Kälte, Temperatur, Wasserspeicher und Aschenbechern besteht.

Die Moschee befindet sich an der Nordfassade mit einer zweistöckigen Treppe. An der Südfassade sind zwei Drachen abgebildet. Der Drache, der profilweise in den Gürtelschlossstein eingraviert ist, ist mit gekräuselten Augen und spitzen Zähnen mit gefalteten Körpern dargestellt, die mit Flockenmustern bearbeitet wurden. Der geschlossene Teil der Kronentür hat unseren Tag erreicht. Das Tor umschließt ein elfarmiges Sternensystem, das in zwei Mäanderreihen angeordnet ist, und eine geometrische Verzierungsgrenze, die aus unterbrochenen Passagen besteht, die sie verbinden.
Foto und Text aus: www.healthtourismkayseri.com/en/TourismDetail/sultan-inn-caravanserai-23

 

Kara Mustafa Pasha Caravanserai, İncesu

Kara Mustafa Pasha Caravanserai, İncesu

Merzifonlu Kara Mustafa Pasha, einer der berühmtesten Großwesire des Osmanischen Reiches, hat die Macht erlangt, die er in der Bürokratie erlangt hat, und die Fundamentarbeiten, die er viele Male in den osmanischen Ländern errichtet hat. Bei seiner Hinrichtung (25. Dezember 1683) wurde das gesamte Eigentum von Pascha vom Staat beschlagnahmt. Im XVII. Jahrhundert ist eine Zeit in Anatolien, in der die Banditenbewegungen intensiv sind. Einer der Orte in der zentralanatolischen Region, an denen die Celalî-Revolten am stärksten zu spüren sind, ist İncesu. Ein großes programmiertes Sortiment wurde von Merzifonlu Kara Mustafa Pasha in der Gemeinde İncesu gebaut, die an einer wichtigen Straßenroute liegt.

Mit dem Bau des Kulliye wurde die Stadt wiederbelebt und ist zu einem wichtigen Zentrum geworden. In der Zeit, in der die Zentralbehörde nach den Celali-Aufständen des Osmanischen Staates und den Karawanenrouten geschwächt wurde und die Sicherheit des Volkes nicht gewährleistet war, wurden wirtschaftliche und soziale Privilegien durch Befreiung von öffentlichen Steuern und ähnlichen Verpflichtungen und zur Beschleunigung des Baus gewährt von sogenannten "Range-Komplexen".

Der Handelskomplex Caravanserai ist an die Spitze getreten. Der Merzifonlu Kara Mustafa Pascha Komplex ist mit seinem umfassenden und multifunktionalen Plan ist es eine große Gebäudegemeinschaft, die im dritten Viertel des Jahrhunderts erbaut wurde. Es ist so programmiert, dass es auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Einwohner eingeht, die in die Gemeinde kommen, um ein Wohn- und Handelszentrum zu schaffen. Der Komplex verfügt über einige der alten Mausoleen aus dem 15. bis 17. Jahrhundert, wie die Karawanserei, die Arasta, die Moschee, die Medresse, die Moschee, die Geschäfte und die Bäder, die als verbindendes Element zwischen den beiden Innenhöfen dienen (der Teil, in dem sich die Geschäfte, die die gleichen Produkte auf den Basaren verkaufen). Der andere Bereich ist jedoch von den Komplexen durch die Tatsache getrennt, dass „die östliche Decke des Kulliye“ wie eine Festung befestigt wurde, die in Anatolien überhaupt nicht zu sehen ist. Beim Bau des Mausoleums wurde geschnittener Stein als verwendet ein Abdeckmaterial in der Abdeckung der Moschee, Bad, Karawanserei und Medresse Klassenzimmerzelle sowie der geschnittene Stein in der Farbe in der Nähe des Ortes. Ein weiteres Merkmal, das sich von anderen abhebt, ist die Tatsache, dass an einigen Stellen ein Gewölbekruzifix verwendet wurde, das nicht nur in Anatolien vorkommt. Dekorationen sind in allen Strukturen des Kulliye einfach gehalten. Das Kulliye wurde in H.1081 / M.1670 im Zentrum der Stadt İncesu erbaut und befindet sich in einem leicht rauen Gebiet neben dem Fluss İncesu.

Das Gerichtsgebäude, der Kindergarten, die Gerberei, die fünf Brunnen, die Häuser vieler konstitutioneller Residenzen (das Haus, in dem sich die Bewohner und Stiftungsbeamten befinden) und das Lagerhaus erreichten das tägliche Gebäude nicht. Die Hauptstruktur des Kulliye ist die Karawanserei. Die Karawanserei, Das Gebäude, das den östlichen Rand der Gebäudegemeinschaft vollständig abdeckt, besteht aus einem geschlossenen Innenhof und geschlossenen Abschnitten. Der Portikus wird durch die schmalen Bogentüren betreten, die sich nahe der Mitte der Ost- und Westfassaden öffnen. Die Forschung der Moschee verläuft in einer geraden Linie zwischen der Innenhofmauer der Moschee und der Karawanserei und bestimmt die Hauptachse der Moschee. An den Rückwänden der Läden, die den Westflügel der 11,5 m breiten Straßenläden auf beiden Seiten der Straße bilden, wurden Trümmer verwendet, und alle anderen Teile wurden mit Stein geschnitten.31 der 32 bei der Stiftung genannten Läden erreichten heute, während der Ofen teilweise zerstört wurde. Nach den Angaben der Bewohner und der umliegenden Bewohner befindet sich am südlichen Rand des Gebäudes eine Tür. Die Nordseite von Arastan ist offen. Die Tür, die sich zur Mitte der Ostdecke von Arastan öffnete, und der Portikus der Karawanserei wurden auch vom Hof ​​der Moschee kontaktiert. Die Ostwand von Arastan bewahrt fast ihre Originalität. Westlich des Kulliye befindet sich in der Mitte des großen Innenhofs eine Moschee, die aus einem Kuppelbad und einem dreiteiligen Gemeinschaftsbereich im Norden besteht. Das einmalige Minarett erhebt sich an der nordwestlichen Ecke des Bades.
Text und Foto aus: www.kayserigezi.net/en/kayseri-historical-places/kara-mustafa-pahsa-caravanserai-210

 


Fortsetzung im Teil 63: Reisebericht Kayseri (Kayseri)


©: Texte (und einige Bilder) mit freundlicher Genehmigung von Wikipedia - GNU-Lizenz für freie Dokumentation; eigene Fotos


Heute: 556 hochauflösende georeferenzierte Fotos 4176x 2784 bei 300dpi (falls an Fotos von einzelnen Sehenswürdigkeiten Interesse besteht - einfach melden; Die hier veröffentlichen Fotos wurden für das Internet verkleinert und optimiert.


Reisebericht Nordzypern 2014