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Fortsetzung der Rundreise im Jahr 2020 - Schwarzmeerregion, Zentral-, Ost-, Südostanatolien und Mittelmeerregion

Kurz-Übersicht - Reisebericht Rundreise - Türkei 2020 Teil 48 bis Teil 69

Rundreise Teil 48: Reisebericht Pécs Edirne (Pécs, Edirne)
Rundreise Teil 49: Reisebericht Prusa Düzce (Düzce, Konuralp, Prusias ad Hypium Antik Kenti)
Rundreise Teil 50: Reisebericht Gerede Zonguldak (Bolu, Gerede, Zonguldak, Ereğli)
Rundreise Teil 51: Reisebericht Safranbolu (Filyos Ancient Tieion Tiyatro, Incekaya Su Kemeri, Safranbolu)
Rundreise Teil 52: Reisebericht Hadrianapolis (Hadrianapolis, Kastamonu)
Rundreise Teil 53: Reisebericht Kastamonu (Kastamonu)
Rundreise Teil 54: Reisebericht Pompeiopolis (Pompeiopolis, )
Rundreise Teil 55: Reisebericht Çorum - Amasya (Eskiyapar Höyük, Şapinuva Ören Yeri, Oluz Höyük,) Horoztepe, Erbaa
Rundreise Teil 56: Reisebericht Ordu Giresun (Terme, Gölköy Kalesi, Şebinkarahisar)
Rundreise Teil 57: Reisebericht Sümela Manastırı (Sümela Manastırı, Imera manastırı)
Rundreise Teil 58: Reisebericht Giresun Sivas (Şebinkarahisar, Satala Antik Su Kemerleri)
Rundreise Teil 59: Reisebericht Sivas (Sivas)
Rundreise Teil 60: Reisebericht Sarissa - Divriği (Kayalıpınar Höyük, Sarissa Antik Kenti, Divriği)
Rundreise Teil 61: Reisebericht Darende (Divriği, Gürün, Arslantaş, Darende)
Rundreise Teil 62: Reisebericht Malatya Kaniš Kültepe (Arslantaş, Ağırnas, Kaniš/Kültepe, Kayseri)
Rundreise Teil 63: Reisebericht Kayseri (Kayseri)
Rundreise Teil 64: Reisebericht Elbistan (Kayseri Arkeoloji Müzesi, Kız Oğlan Kayası, Elbistan)
Rundreise Teil 65: Reisebericht Kahramanmaraş (Germenicia Ancient City, Kahramanmaraş)
Rundreise Teil 66: Reisebericht Hatay (Zincirli Höyük, Tilmen Höyük, Tell Acarhöyük, Cüdeyde Höyüğü, Tell Açana Alallah, Tainat Ören Yeri)
Rundreise Teil 67: Reisebericht Antiochia am Orontes (Al Mina, Sabuniye Höyük, Daphne Tiyatro)
Rundreise Teil 68: Reisebericht Daphne Seleucia Pieria (Samandağ)
Rundreise Teil 69: Reisebericht Epiphaneia (Samandağ, Belen, Epiphaneia, Bolu)

Koordinatenliste der Rundreise Türkei 2020


Rundreise Teil 68: Reisebericht Daphne Seleucia Pieria

22. Tag - Sonntag, 23.08.2020

Fahrt von Harbiye über Çağlayan nach Samandağ (ca 71 km 2,5 h - Route)
Döver, Hatay

Privatunterkunft, Harbiye

Nach dem ausgezeichneten landestypischen Frühstück begannen wir ganz entspannt den letzten gemeinsamen Tag mit der befreundeten Familie. Dadurch hatten wir einen guten Einblick in den Lebensstil einer jungen türkischen Familie und deren Umfeld. Hätte die Familie vormittags keine gemeinsame Zeit planen können, hatten wir ein Reserveprogramm abgearbeitet,um nicht ungenutzt den Tag verstreichen zu lassen. So hatte ich einen Rundkurs durch das historische Antiochia am Orontes gleich nach dem Frühstück vorbereitet, was wir nun in den nächsten Jahren besichtigen werden.

Yeşilyazı Asma Köprü

 

 

 

Yeşilyazı Asma Köprü

Die Yeşilyazı-Hängebrücke ist eine Hängebrücke über den Fluss Asi, die vom Stadtteil Samandağ in Hatay beherbergt wird. Die Brücke, die für Naturliebhaber und Fotografie-Enthusiasten von großem Interesse ist, bietet eine atemberaubende Aussicht und Natur. Sie wurde vor Jahren für die Landwirte errichtet, um den Fluss einfach und sicher überqueren zu können. Sie fasziniert diejenigen, die sie sehen, mit ihrem Blick auf die Hängebrücke. Die Hängebrücke ist aus Stahlseilen gebaut ist und ungefähr 30 Meter lang ist.

Yeşilyazı Asma Köprü

 

 

 


Die Aussicht ist gut und man kann das Treiben der Fischer im Fluss beobachten. Die Brücke bedarf jedoch dringend einer Sanierung. Der Wartungszustand ist ungenügend. Einige Trageseile sind bereits beschädigt. Die begehbaren Blechplatten sind teilweise durchgerostet und angebrochen. Es besteht Verletzungsgefahr - besonders bei kleineren Kindern.

Batıayaz

 

 

 

Batıayaz Köprüsü

 

 

 

 

 

 

Batıayaz Köprüsü

Diese wunderschöne Brücke, ein Werk des Osmanischen Reiches, wurde im Frühjahr 2018 durch die schwere Tonnage-Baumaschine von DSI schwer beschädigt, von der Metropole restauriert und verstärkt. Sie wurde restauriert und am 12. November 2019 mit einer Zeremonie eröffnet.

Batıayaz Köprüsü

Ich denke, Adıyaman Cendere Bridge sollte für den Verkehr gesperrt sein, oder die Geschichte von Edirne, wie Uzunköprü, sollte nur von leichten Fahrzeugen verwendet werden, die Wassermenge im Strom ist ziemlich gering, hoffentlich wird es in den Frühlingsmonaten zunehmen.

Hochzeitsauto in Batıayaz

 

 

 

 

 

 


Wie bei fast jeder Tour begegneten wir auch heute wieder ein Hochzeitsauto. Wir finden es für eine so wichtige Sache im Leben ein angemessener Blickfang.

Batıayaz Katolik Kilisesi, Tarihi Ermeni Kilisesi

 

 

 

 

Batıayaz Katolik Kilisesi, Tarihi Ermeni Kilisesi

Die Kirche, die mit ihrer hohen Säulen- und Steinstruktur viele Sorgen über die Vergangenheit erzählt, ist wie ein Zeuge dieser Geographie, in der seit Hunderten von Jahren Armenier leben.

Batıayaz Katolik Kilisesi, Tarihi Ermeni Kilisesi

 

 

 

 


Die armenische Kirche Batıayaz ist mit ihrem verlassenen und unvollendeten Bau ein Zeugnis der Geschichte von der Vergangenheit bis zur Gegenwart. Teknepınar (Batıayaz) ist ein Dorf in der Stadt Samandağ, das am Fuße des Berges Musa gegründet wurde. Besonders ein Ort zum Atmen für diejenigen, die sich in der Innenstadt mit der üppigen Windbrise langweilen. Der Ort ist bekannt für seine frische Luft, das eisige Quellwasser und die Erholungsgebiete. Neben diesen Naturschönheiten ist es ein Hochlanddorf mit einem kulturell reichen Erbe.

Batıayaz Katolik Kilisesi, Tarihi Ermeni Kilisesi

 

 

 

In Batıayaz, wo es armenische Strukturen gibt, fällt eine alte armenische Kirche auf, die verlassen und nicht unter Schutz gestellt wurde. Die Kirche mit ihrer hohen Säulen- und Steinstruktur ist wie ein Zeuge dieser Geographie, in der seit Hunderten von Jahren Armenier leben ... Der Universalautor Aydın Çubukçu sagte in seinem Artikel für das vierbeinige Minarett, in dem Tahir Elçi getötet wurde: "Warum sollte der Stein nicht weinen? Warum sollte der Stein nicht bluten? Wenn die Welt, der Geist, der Glaube, das Leid und der Schmerz eines Menschen darin sind, hört es auf, ein Stein zu sein" Er sagte: "Es wird ein Teil jedes Problems des menschlichen Lebens."

Die Batıayaz-Kirche trägt auch viel Schmerz und Freude in ihrem Busen. Die stehende armenische Kirche ist wie eine Zusammenfassung der Geschichte des armenischen Volkes, das zerstört, aus seinem Land vertrieben und dem Völkermord ausgesetzt wurde.

Batıayaz Katolik Kilisesi, Tarihi Ermeni Kilisesi

 

Der Bau der alten armenischen Kirche, der 1918 begonnen wurde und noch nicht fertiggestellt war, wurde 1939 wieder aufgenommen, konnte aber nicht abgeschlossen werden. Weil die Armenier zum zweiten Mal gehen mussten. Die Außenarchitektur der unvollendeten Kirche sieht noch heute stark und sauber aus.

Die armenische Kirche wurde sehr schlecht genutzt und vor allem von Schatzsuchern zerstört. Die Wiederherstellung von Häusern und Kirchen, die von Armeniern hinterlassen wurden, sei eine positive Situation sowohl für die Rückkehr der Vergangenheit als auch für den Tourismus. Niemand muss Angst haben muss und dass dieses kulturelle Erbe am Leben erhalten werden muss.

Der Name der Kirche ist Batıayaz Asdvazazin. Es ist für den Wohlstand des Landes wichtig, das Bewusstsein der Menschen zu schärfen und ihre Plätze am Leben zu erhalten. Sechs der zweiundzwanzig Dörfer in und um den Berg Musa waren armenische Dörfer. Daher gibt es in Batıayaz und Umgebung viele historische Gebäude und Kirchen, die von Armeniern hinterlassen wurden. Das Dorf Vakıflı Batıayaz, das an das einzige armenische Dorf in der Türkei angrenzt. Die Kirche in diesem Dorf ist aktiv und es werden Rituale abgehalten. Zeytunlu, der Nachbar von Vakıflı, war ein Dorf, in dem Christen lebten. In Zeytunlu gibt es zwei griechisch-orthodoxe Kirchen.

Batıayaz Katolik Kilisesi, Tarihi Ermeni Kilisesi

Nur eine armenische Familie lebt im Dorf Batıayaz. Agop Capar, eines der Familienmitglieder, sagt diese Situation: "So wie es das einzige armenische Dorf mit Vakıf ist, sind wir die einzige armenische Familie, die in Batıayaz übrig bleibt. Es gut wäre, die Ruinen der Kirche wiederherzustellen, und sagte, dass der Bau der armenischen Kirche 1918 begonnen habe und nicht abgeschlossen werden könne." Er gibt an, dass das armenische Volk zu dieser Zeit abgereist sei und als es später wieder zurückkehrte, wurde versucht, es 1939 wieder aufzubauen, aber es wurde immer noch nicht fertiggestellt, da diejenigen, die 1939 blieben, wieder gehen mussten.

Batıayaz Katolik Kilisesi, Tarihi Ermeni Kilisesi

Die alte armenischen Kirche in Batıayaz feiert anlässlich des Festes von St. Pierre St. Peter und Paul. Jedes Jahr von der christlichen Welt in Hatay, St. Im Rahmen der Veranstaltungen von Pierre Bayrami fand 2014 erstmals ein Konzert mit dem Titel "Friedensritual" in der armenischen Kirche Batıayaz statt.

Çağlayan Piknik Yeri

In dem von der Fakultät für Bildungswissenschaften der Mustafa Kemal (MKU) organisierten Ritual, Dozent und Präsident der Antakya Polyphonic Choirs Association, Sezgin Suna und der deutschen Nonne Barbara Kallasch, wurde das Konzert, das von einer Gruppe von Kindern und großen Chören aufgeführt wurde, in den hohen Säulen der Kirche aufgeführt. Seit 1986 in St. Seit drei Jahren finden in der Kirche in Batıayaz Veranstaltungen von Pierre Bayrami statt, die zur Sichtbarkeit und zum Bewusstsein der Kirche beitragen.
Quelle: https://www.evrensel.net/haber/287534/batiayaz-ermeni-kilisesinin-anlattiklari

Çağlayan Piknik Yeri - Türkischer Picknickplatz

Das türkische Picknick ist eins der liebsten Beschäftigungen am Wochende der Familie.

Çağlayan Piknik Yeri

 

 

 

Es ist eher ein Ritual, wo es nicht nur Fleisch, Obst und Gemüse zu Essen gibt - es ist eher das Zusammengehörigkeitsgefühl der Familie, die die feste Bande präsentiert. Feiern in den häuslichen Räumen sind eher nicht so häufig - man feiert in Gemeinschaft.

Çağlayan Piknik Yeri

 

 

 

 

 

 

Neben den Speisen wird auch gut und gern getrunken. Häufig sieht man den privat gebrannten Raki neben Wasser und anderen alkoholfreien Getränken. Bier ist da kaum zu sehen - Wein hingegen gelegentlich.

Çağlayan Piknik Yeri

 

 

 

 

Natürlich gibt es auch an einigen Tischen die regional-typische original Hatay-Künefe, die vor Ort zubereitet wird.

Çağlayan Piknik Yeri

 

 

 

 

 

 

Und wenn der Raki erste wirkung zeigt, wird auch gern traditionell getanzt.

Çağlayan Piknik Yeri

 

 

 

 

 

 

Çağlayan Piknik Yeri

 

 

 

Ursprünglich wollten wir vom Picknickplatz zu Fuß zum Staudamm gehen - sind aber dann doch davon abgekommen. Eswären nur 750 m Fußweg und in 10 Minuten erreichbar gewesen. Nach dem reichlichen Picknick wäre es sicher gut gewesen, durch etwas Bewegung die Verdauung zu fördern.

Nachdem wir reichlich gegessen hatten, setzten wir doch noch die Fahrt zum Staudamm Büyük Karaçay Barajı fort.

Büyük Karaçay Barajı / Büyükkara çay Barajı, Batıayaz

 

 

 

 

 

Büyük Karaçay Barajı / Büyükkara çay Barajı, Batıayaz

Der Büyük Karaçay-Staudamm im Büyük Karaçay Becken des Flusses Asi hat eine Höhe von 105 Metern und ein Wasseransammlungsvolumen von 53,67 Millionen Kubikmetern. Die Distrikte Hatay Merkez Defne und Antakya sowie Samandağ und 15 Stadtteile werden jährlich mit über 35 Millionen Kubikmetern Trinkwasser versorgt. Zusätzlich zum Trinkwasser werden jährlich 17,45 GWh Energie aus dem im Damm zu speichernden Wasser erzeugt. Nach Abschluss des Projekts werden täglich 123.000 Kubikmeter Trinkwasser an die Bezirke und Stadtteile Antakya, Defne und Samandağ geliefert. Auf diese Weise wird in dieser Region, in der ungefähr 50% der Bevölkerung der Provinz Hatay lebt, sauberes Trinkwasser bereitgestellt. Außerdem werden beim Bau des Damms Hochwasser- und Sedimentschäden durch Büyük Karaçay Creek verhindert.

Musa Ağacı, Moses Tree

Von hier begannen wir die Weiterreise nach Samadağ. Dabei passierten wir wieder im Dorf Hıdırbey die riesige Platane Musa Ağacı, Moses Tree, die wir nach einer halben Stunde Fahrzeit erreichten. Dabei erinnerten wir uns an das Picknick im Jahr 2019, was wir hier einnahmen.

Aussichtspunkt İsis-Aphrodite Dor Mabedi westlich von Çevlik

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir setzten die Fahrt nach Samadağ fort und stoppten am Aussichtspunkt İsis-Aphrodite Dor Mabedi westlich von Çevlik und machten ein Landschaftsfoto auf die Stadt. Eine Besichtigung war durch die fortgeschrittene Dunkelheit nich sinnvoll und merken es für das Jahr 2021 vor.

Seleucia (Seleuceia ~, Seleukia ~) Pieria (~ Pierra, ~ Piera)

Während unseren Internetrecherchen - aber auch vor Ort in Çevlik stellten wir unterschiedliche Schreibweisen vor. So wurde auf den Weg zum Titustunnel es mit "Antik Kent Seleucia Pierria'da Doğa Yürüyüşü projesi" beschrieben. Aber auch in archäologischen Dokumenten wird es einerseits mit "Seleuceia Pieria", aber auch mit "Seleucia Pierra" beschrieben. Selbst die Schreibweise "Seleucia Piera" konnte ich dabei feststellen. Wikipedia ind deutscher Sprache beschreibt es als "Seleukia Pieria".

Seleucia Pieria war die in der Antike höchst bedeutende Hafenstadt von Antiochia am Orontes und liegt ca. 32 km von diesem Ort entfernt am Meer, beim modernen Dorf Çevlik. Der heutige Name ist Samandağ. Die Stadt liegt etwas nördlich der Mündung des Orontes. Die Oberstadt mit einem Umfang von etwa 13 km ist noch erkennbar. Die Unterstadt, kleiner als die vorhergehende, war dichter besiedelt. Zu den Ruinen gehören eine Nekropole, ein Amphitheater, eine Zitadelle, Tempel, einige Bewässerungsarbeiten sowie einige Befestigungen.

Seleucia Pieria / Seleukia Pieria wurde um 300 v. Chr. von Seleukos I. Nikator gegründet, einem der Nachfolger des mazedonischen Eroberers Alexander der Große und Gründer des Seleukidenreiches. Die Mazedonier nannten die Landschaft Pieria, nach einem Bezirk in ihrer Heimat, der sich ebenfalls zwischen dem Meer und einer Bergkette (dem Olymp) befand. Als Seleukus I. 281 v. Chr. auf seinem Weg nach Mazedonien ermordet wurde, begrub sein Sohn Antiochus I. seine Asche in einem Gebäude namens "Nikatoreion" auf Seleukia.

Zumindest in den ersten Jahrzehnten war die Stadt dabei nicht wie eine griechische Polis organisiert, sondern nach dem Vorbild makedonischer Städte: Neben dem Stadtrat (peliganes) gab es nur einen einzigen Amtsträger (epistates), der aus der städtischen Oberschicht stammte und im Namen des Königs regierte; eine Volksversammlung gab es nicht.

Die Stadt war im Kampf zwischen den Seleukiden und den Ptolemäern von großer Bedeutung. Sie wurde 246 v. Chr. von Ptolemaios Euergetes im Dritten Syrischen Krieg erobert. Als die Ptolemäer (Lagiden) und Seleukiden um die Stadt kämpften, wechselte sie mehrmals den Besitzer, bis 219 v. Chr. der seleukidische Antiochus III. der Große sie während des vierten Syrienkrieges (219–217 v. Chr.) zurück eroberte. Sein General Ardys soll sich während der Belagerung ausgezeichnet haben. Möglicherweise gestatteten die Ptolemäer Seleukia zuvor, sich wie eine griechische Polis zu organisieren.Dann erlangte es seine Freiheit und behielt es bis zum Ende der römischen Besatzung. Es hatte lange das Recht auf Münzprägung genossen.

Als das seleukidische Reich vom armenischen Eroberer Tigranes II. unterworfen wurde, widersetzte sich Seleucia Pieria. Der römische General Pompeius der Große stellte die Seleukiden wieder an die Macht, indem er die Stadt Antiochus I. Theos von Commagene, einem direkten Nachkommen von Seleukus I. Nikator und einem treuen Verbündeten Roms, übergab. Unter der leichten Herrschaft der Commagene genoss Seleucia eine beträchtliche Autonomie, d.h. de facto Unabhängigkeit.

Seit 64 v. Chr. war der Hafen römisch. Wegen der regelmäßigen verheerenden Überschwemmungen ließ Kaiser Vespasian einen Tunnel bauen, der das Wasser von der Stadt wegleiten sollte. Der Titus-Tunnel (türkisch Titus ve Vespasian-yus Tüneli), den Vespasians Sohn Titus fertigstellte, ist ein 1300 m langer, 7 m hoher und 6 m breiter Einschnitt im harten Fels; eine beachtliche architektonische Leistung. Er ist heute zum Teil eingestürzt, aber größtenteils noch begehbar.

Um die Verlandung des Hafens aufzuhalten, wurde im 2. Jahrhundert der Fluss umgeleitet. Dazu wurde ein fast 900 m langes Kanalsystem mit zwei Tunneln angelegt und ein 15 m hoher Damm errichtet. Das System versagte allerdings langfristig; im 5. Jahrhundert verlandete der Hafen immer mehr, und damit begann der langsame Niedergang der Stadt. 526 und 528 wurde die Stadt bei Erdbeben schwer beschädigt. Nach der 540 erfolgten kampflosen Einnahme durch die Perser unter Chosrau I., der bei Seleukia im Mittelmeer badete, wurde die Stadt weitgehend aufgegeben.

Seleucias Bedeutung nahm im Laufe der Zeit erheblich zu, so dass die Häfen unter Diokletian und Constantius mehrmals erweitert werden mussten. Diese Häfen, die als "innere" und "äußere" Häfen bezeichnet wurden, dienten von Zeit zu Zeit der römischen Marine.

Die meisten Gebäude und Strukturen stammen heute aus der Römerzeit.

Während der byzantinischen Zeit ging die Stadt stetig zurück. Die Verschlammung der Häfen der Stadt beschleunigte diesen Prozess. Im fünften Jahrhundert n. Chr. wurde der Kampf um ihre Offenheit endgültig aufgegeben. Es litt schwer unter dem verheerenden Erdbeben in Antiochia.

Seleucia wurde um 540 n. Chr. von den Sasaniden eingenommen. Al-Walid ibn Abd al-Malik, Ummayad- Kalif von 705 bis 715, errichtete eine Festung in der Stadt, obwohl sie sich nie wieder als Hafenstadt erholte. Mit der arabischen Eroberung um 640 verließen die letzten Einwohner die Stadt. Im Mittelalter war St. Simeon der Hafen von Antiochia, benannt nach dem nahegelegenen Kloster des Symeon Stylites des Jüngeren.

Die Stadt wurde früh christianisiert. Als Hafen von Antiochia in Syrien ist "Seleucia on sea" - so genannt, um es von anderen gleichnamigen Städten zu unterscheiden - am bemerkenswertesten als der genaue Einschiffungspunkt, von dem aus der Apostel Paulus [45 n. Chr.] und der heilige Barnabas segelte von diesem Hafen aus auf seinen ersten Missionsreisen, wie in der Bibel vermerkt. Am Ende derselben Reise muss er in Seleukia gelandet sein, bevor er nach Antiochia ging. Seine Route zu Beginn der zweiten Reise war auf dem Landweg und umging wahrscheinlich Seleucia, obwohl er sie bei seiner Rückkehr erneut durchlaufen haben muss. Als Paulus auf seiner dritten Reise erneut einen Landweg einschlug, vermisste er möglicherweise Seleukia und am Ende dieser Reise kehrte er nicht nach Antiochia zurück und verpasste Seleukia erneut. Dies bedeutet, dass Paulus mindestens dreimal durch Seleukia gereist ist und wahrscheinlich mehrere Male bei Besuchen vor der Mission in Antiochia in Syrien.

Seit dem 4. Jahrhundert ist Seleukia Pieria als Bistum belegt. Der älteste bekannte Bischof ist Zenobius, der 325 n. Chr. auf dem Konzil von Nicäa anwesend war. Andere bekannte Bischöfe sind Eusebiu, ein Ariane, und Bizus im vierten Jahrhundert, zwölf weitere wurden von Le Quien zitiert. Im sechsten Jahrhundert n. Chr. gibt die Notitia Episcopatuum von Antiochia Seleucia Pieria als autokephales Erzbistum, Suffragan von Antiochia; die Diözese existierte bis zum zehnten Jahrhundert n. Chr. und ihre Grenzen sind bekannt.

Seleucia Pieria war im 8. und 9. Jahrhundert n. Chr. eine Diözese der syrisch-orthodoxen Kirche, von der drei Bischöfe bekannt sind. Der letzte bekannte syrisch-orthodoxe Bischof von Seleucia, Ahron, wird in den Listen von Michael dem Syrer erwähnt. Vom 11. bis 13. Jahrhundert gab es in der Umgebung von Seleucia auch georgische Klosteranlagen.

Die Stadt ist immer noch ein Titel der römisch-katholischen Kirche Seleuciensis Pierius; Der Sitz ist nach dem Tod des letzten Bischofs im Jahr 1980 frei.

Ausgrabungen fanden vor allem zwischen 1932 und 1939 statt, als eine Expedition der Princeton University Ausgrabungen in Antiochia durchführte und dabei auch Seleukia untersuchte. Es wurde vor allem einige reich mit Mosaiken ausgestattete Häuser (z. B. das Haus des Trinkwettstreites) ergraben. Die Funde sind im Archäologischen Museum in Antakya ausgestellt.

Hier liegt der antike Hafen von Antiocheia, der in der christlichen Geschichte bedeutsam war, weil von hier aus die Missionsfahrten des Paulus begannen. Heute ist von der ehemaligen Hafenstadt nicht mehr viel zu sehen. Die Attraktion ist der Tunnel von Vespasian und Titus, zwei römischen Kaisern (Vater und Sohn, die Jerusalem eroberten und den jüdischen Tempel schleiften), die von jüdischen Sklaven einen Kanal graben ließen, der auf 130 m als Tunnel durch den Berg führt.

İsis-Aphrodite Dor Mabedi, Çevlik

İsis-Aphrodite Dor Mabedi, Çevlik

Der Tempel der İsis-Aphrodite Dor Mabedi auf der Straße nach Çevlik, der erhalten geblieben ist und von der antiken Stadt bis heute identifiziert werden kann, befindet sich im Westen der Oberstadt mit Blick auf die Bucht, das Meer, die Ebene und den kahlen Berg, fast 250 Meter über dem Meeresspiegel. Das Gebäude liegt auf einer Terrasse in der Ost-West-Achse und sein Haupteingang befindet sich auf der Ostseite. Die Wände und das Dach des Tempels wurden vollständig zerstört, das Gebäude hat nur den Boden zum Boden. Einige der Säulen, die zu den Säulen gehören, die das Dach tragen und den heiligen Raum des Tempels umgeben, sind erhalten geblieben. Zwischen 1935 und 1938 hat das amerikanische Ausgrabungsteam hier Ausgrabungen durchgeführt. Basierend auf dem Anteil des Tempels, seinem allgemeinen Erscheinungsbild und seinen Abmessungen hat er einen Peripteros-Plan, der von Säulen und 6 Säulen an der kurzen und vorderen Seite und 12 Säulen an den langen Seiten umgeben ist. Der Verandabereich, der sich auf der Ostseite des Eingangs befindet und von zwei tiefen Säulen vor dem Eingang getragen wird, ist als Tempel mit einem Plan definiert, der aus Pronaos und den von dort betretenen Naos des Heiligen Raums besteht. Hinter den Naos, die von den Pronaos aus betreten wurden, hat der innere Teil des Gebiets, das als Heiligtum Adyton bezeichnet wird, keine Basis, und unter dem Boden befindet sich die unterirdische Kammer Kryptoporticus, die von der nordwestlichen Ecke aus 8 Stufen hinunterführt. Die Isis-Aphrodite-Figur, die das einzige Werk ist, das zur Identität des Tempels gehört, wurde im Princeton Art Museum gefunden. Der Tempel gehört aufgrund der Isis-Aphrodite-Figur und ihres Cryptoporticus zur Isis-Aphrodite-Anbetung. Es wurde Ende des 4. Jahrhunderts oder zu Beginn des 3. Jahrhunderts erbaut. Hinter den Naos, die von den Pronaos aus betreten wurden, hat der innere Teil des Gebiets, das als Heiligtum Adyton bezeichnet wird, keine Basis, und unter dem Boden befindet sich die unterirdische Kammer Kryptoporticus, die von der nordwestlichen Ecke aus 8 Stufen hinunterführt.

İsis-Aphrodite Dor Mabedi, Çevlik

Die Isis-Aphrodite-Figur, die das einzige Werk ist, das zur Identität des Tempels gehört, wurde im Princeton Art Museum gefunden. Der Tempel gehört aufgrund der Isis-Aphrodite-Figur und ihres Cryptoporticus zur Isis-Aphrodite-Anbetung. Es wurde Ende des 4. Jahrhunderts oder zu Beginn des 3. Jahrhunderts erbaut. Hinter den Naos, die von den Pronaos aus betreten wurden, hat der innere Teil des Gebiets, das als Heiligtum Adyton bezeichnet wird, keine Basis, und unter dem Boden befindet sich die unterirdische Kammer Kryptoporticus, die von der nordwestlichen Ecke aus 8 Stufen hinunterführt. Die Isis-Aphrodite-Figur, die das einzige Werk ist, das zur Identität des Tempels gehört, wurde im Princeton Art Museum gefunden. Der Tempel gehört aufgrund der Isis-Aphrodite-Figur und ihres Cryptoporticus zur Isis-Aphrodite-Anbetung. Es wurde Ende des 4. Jahrhunderts oder zu Beginn des 3. Jahrhunderts erbaut. Aufgrund der Isis-Aphrodite-Figur und ihres Cryptoporticus gehört sie zur Isis-Aphrodite-Anbetung und befindet sich in BC. Es wurde Ende des 4. Jahrhunderts oder zu Beginn des 3. Jahrhunderts erbaut. Aufgrund der Isis-Aphrodite-Figur und ihres Cryptoporticus gehört sie zur Isis-Aphrodite-Anbetung und befindet sich in BC. Es wurde Ende des 4. Jahrhunderts oder zu Beginn des 3. Jahrhunderts erbaut.
Quelle + Foto: http://www.hatay.gov.tr/arkeolojik-dogal-ve-kentsel-sit-alanlari

 

Wie bereits beschrieben, werden wir diesen Schrein im Jahr 2021 besichtigen und fuhren zu den Eltern unserer Gastgeber.

privater Besuch / gemeinsamer Abend in Samandağ

Wir gestalteten den restlichen gemeinsamer Abend in Samandağ und übernachteten auf Einladung der Eltern hier. Herzlichen Dank für die Gastfreundschaft. 


Fortsetzung im Teil 69: Reisebericht Epiphaneia (Samandağ, Belen, Epiphaneia, Bolu)


©: Texte (und einige Bilder) mit freundlicher Genehmigung von Wikipedia - GNU-Lizenz für freie Dokumentation; eigene Fotos


Heute: 557 hochauflösende georeferenzierte Fotos 4176x 2784 bei 300dpi (falls an Fotos von einzelnen Sehenswürdigkeiten Interesse besteht - einfach melden; Die hier veröffentlichen Fotos wurden für das Internet verkleinert und optimiert).


Reisebericht Nordzypern 2014