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Reisebericht über eine zweiwöchige private Urlaubsreise durch Armenien - Herbst 2018

Kurz-Übersicht der Rundreise Armenien im  Reisebericht Armenien

Rundreise Teil 1: Reisebericht Chor Virap (Chor Virap, Norawank)
Rundreise Teil 2: Reisebericht Chndsoresk (Goris, Chndsoresk)
Rundreise Teil 3: Reisebericht Tatew (Goris, Tatew)
Rundreise Teil 4: Reisebericht Sewanawank (Selim, Noraduz, Sewanawank, Dilidschan)
Rundreise Teil 5: Reisebericht Dilidschan (Dilidschan, Gosh)
Rundreise Teil 6: Reisebericht Kloster Sanahin und Haghpat (Dilidschan, Haghpat / Sanahin Kloster)
Rundreise Teil 7: Reisebericht Gyumri (Spitak, Gyumri, Harich)
Rundreise Teil 8: Reisebericht Amberd (Hrasdan, Bjni, Saghmosavank, Ohanavan, Amberd)
Rundreise Teil 9: Reisebericht Etschmiadsin (Jerewan, Etschmiadsin, Swartnoz)
Rundreise Teil 10: Reisebericht Geghard (Jerewan, Garni, Geghard)
Rundreise Teil 11: Reisebericht Jerewan (Jerewan, Matenadaran Museum, historische Museum)
Rundreise Teil 12: Reisebericht Eriwan (Eriwan, ...)

weitere Sehenswürdigkeiten Armeniens

Koordinatenliste zur Rundreise


Teil 4: Goris, Selim, Noraduz, Sewanawank, Dilidschan

 

5. Tag - Samstag, 16. Juli 2016

Fahrt von Goris nach Selim, Noraduz, Sewanawank und Dilidschan (ca. 320 km - Route)

Geisterstadt Boloraberd / Kurtkulag / Kurdkulag (optional)

 

Kloster Shativank

Am Ortseingang von Getap bogen wir auf den Highway M10 Richtung Norden ab. Hier hatten wir etwa 1000 Höhenmeter. Nun ging es kontinuierlich zum Vardenyats Pass bergauf. Im nächsten Ort Shatin sieht man in etwa 3 km Entfernung rechts die Reste vom Kloster Shativank (10. -17 Jh.).

Spitakavor Monastery

Das Kloster Spitakavor ist ein armenischen Klosterkomplex aus dem 14. Jahrhundert und ist dem Heiligen Astvatsatsin gewidmet.
https://en.wikipedia.org/wiki/Spitakavor_Monastery

 

Festung Proshaberd

Festung Proshaberd ist eine Festung im 13. Jahrhundert von Prinz Prosh Khaghbakian erbaut.
https://en.wikipedia.org/wiki/Proshaberd

 

Festung Smbataberd (Smbadaberd ?)

Dann fuhren wir weiter zum Dorf Yeghegis. Es ist auch eine der ältesten Ansiedlungen in der Provinz Vayots Dzor (Syunik Marz). In verschiedenen Epochen war es ein Dorf, eine Stadt, eine Landstadt, eine Festungsstadt, und sogar eine Hauptstadt. Die Stiftung-Periode ist nicht bekannt. Vielleicht war Yeghegis eine gewöhnliche Landstadt vor dem 9. Jahrhundert, , dann ist es allmählich verändert, renoviert, bekam Land-Stadt oder Stadt. Die Hauptansiedelung von Yeghegis liegt im Tal des rechten Nebenfluß des Arpa. Die Zitadelle oder Smbataberd wurden zum Nordwesten von der Hauptansiedelung auf dem Hochberg zwischen zwei tiefen Felsschlüchten aufgestellt.

In der Regierungszeit der beiden Syunik Fürsten und ihre Nachfolger Orbelyans, wurden in Yeghegis großartigen Gebäude gegründet, die Ruinen des von denen hat bisher überlebt. Die Ruinen von Smbataberd sind grandios, besonders die gut erhaltenen Mauern.

Die Hauptfestung auf dem Gipfel des Hügels war eine der unüberwindlichen Hochburgen in Syunik. Während seiner Existenz wurde die Festung mehrmals belagert, aber es blieb immer uneinnehmbar. Es hatte 3 Eingängen. Die inneren Gebäude der Festung sind nicht gut erhaltet. Diese Gebäude wurden als Palasträume, Kasernen, Waffenlager, und andere schützende Konstruktionen verwendet. Die Festung besaß auch ein eigenes Wasserversorgungssystem. Unter den wichtigsten Sehenswürdigkeiten überlebt im Dorfgebiet (in der Hauptlandstadt) sind Zorats Kirche (14. Jahrhundert), St. Astvatsatsin Basilika (überlebt nach der Wiederherstellung von 1703), St. Karapet gewölbte Kirche (13. Jahrhundert), verschiedenartiger khachkars von 1014. Jahrhunderten, die Familienbeerdigungswölbung von Orbelyan Fürsten (13 th Jahrhundert).

https://de.wikipedia.org/wiki/Smbataberd
http://www.burgenwelt.org/armenien/smbadaberd/object.php

 

Kloster Tsakhats Kar

Monastery Tsakhats Kar Ցախաց քար Վանք
Innerhalb des Komplexes der Tsakhats Kar ist Surb Hovhannes Kirche im Jahre 989 gebaut, Surb Karapet Kirche des 10. Jahrhunderts, und viele andere Strukturen, die in Ruinen sind. Saint Karapet ist eine Kuppel-Hall-Struktur mit einer Sakristei in jeder der vier Ecken. Zahlreiche khachkars können auch um das Kloster herum gesehen werden.
https://en.wikipedia.org/wiki/Tsakhats_Kar_Monastery

 

Surb Astvatsatsin Church, Yeghegis Սուրբ Աստվածածին եկեղեցի

Ein kurviger Weg führt nördlich der Straße nach 100 Metern zur Muttergotteskirche (Surb Astvatsatsin), einer dreischiffigen Basilika mit Tonnengewölbe, die 1703 aus den Steinen eines Vorgängerbaus neu errichtet wurde. Zwei massive Pfeiler in jeder Reihe, die untereinander durch Rundbögen verbunden sind, gliedern den Raum in ein breites hohes Mittelschiff und zwei schmälere, niedrigere Seitenschiffe, die von einem einzigen Satteldach überdeckt werden. Das Gebäude ist typisch für die im 17. Jahrhundert wieder aufgenommene künstlerischer Bautätigkeit. Im Süden Armeniens und besonders im Gebiet Sangesur wurden im frühchristlichen Stil archaisch wirkende Pfeilerbasiliken aus dem in der Umgebung verfügbaren Basalt gebaut. Man verzichtete wegen der Erdbebengefahr aus statischen Gründen darauf, Kuppelkirchen aus diesem schweren Gestein zu errichten. Zum langgezogenen Typus mit zwei Pfeilerpaaren gehören außer der Muttergotteskirche von Jeghegis unter anderem in der Provinz Wajoz Dsor die Klosterkirche von Shativank und in der Provinz Sjunik die Klöster Mec Anapat (1662 neu gegründet), Haranc Anapat (1613 gegründet und 1658 durch ein Erdbeben zerstört), die erhaltene Hripsime-Kirche im Tal von Chndsoresk (1665 erbaut) und die Kirche im Dorf Tandzaver (1705 erbaut).[

 

Surb Karapet Kirche / Surb Nshan Church, Yeghegis

Weiter östlich blieb zwischen hohen Walnussbäumen die Täufer-Kirche (Surb Karapet), auch Heilig-Kreuz-Kirche (Surb Nshan, „Heiliges Zeichen“), aus dem 13. Jahrhundert vollständig erhalten. Bei der kleinen ummantelten Kreuzkuppelkirche liegt der kreuzförmige Grundplan innerhalb rechteckiger Außenwände, die Nebenräume in den vier Ecken mit einschließen. Sie ähnelt der Surb Karapet von Tsaghats Kar mit einer halbrunden Apsis im Osten und rechteckigen Wänden an den drei übrigen Seitenarmen. Der innen und außen kreisrunde Tambour ruht auf Gurtbögen, die von den vier Innenwandecken getragen werden. Die Kuppel wird von einem Kegeldach überragt. Der einzige, von einem Rundbogen umfasste Eingang befindet sich im Westen. Inschriften nennen einen Nerses Nahatak als Bauherrn. Um das Gebäude stehen viele und teilweise alte Chatschkare. Einige tragen Jahreszahlen des armenischen Kalenders: Die Zahl 750 auf einem Chatschkar am Zugang zur Lichtung entspricht 1301 n. Chr., die Zahl 98 ergibt umgerechnet 699 n. Chr. Um diese Zeit waren Chatschkare jedoch noch nicht entwickelt.

 

Zorats Surb Astvatsatsin Church, Zorats Yekeghetsi, Surb Stepanos, Yeghegis

Zorats Kirche in Yeghegis, eine Stadt im südlichen Armenien Vayots Dzor Provinz, wurde im 14. Jahrhundert gebaut, als das Land unter der mongolischen Kontrolle war und im Krieg mit den syrischen Mamluken. Die Kirche besteht nur aus einem erhöhten Altar und zwei Seitenteilen. Wegen der Höhe des Altars glauben die Historiker, dass die Kirche verwendet wurde, um armenische Soldaten zu segnen, die auf ihren Pferden montiert waren, bevor sie zum Kampf gingen.

Die „Soldaten-Kirche“ (Zorats Yekeghetsi) steht frei auf einer Anhöhe über dem Fluss am östlichen Ortsrand. Ihren eigentlichen Namen „Stephanus-Kirche“ (Surb Stepanos) verdankt sie der Widmung an Bischof Stepanos Tarsayich im Jahr 1303. Stepanos war ein Enkel des Fürsten Sjunik Tarsayich Orbelian, dessen Hauptsitz sich im 13. Jahrhundert in Areni befand. Von der Mitte des 13. bis zur Mitte des 14. Jahrhunderts waren die regionalen Fürsten den Mongolen tributpflichtig. Bevor armenische Soldaten, die zwangsrekrutiert wurden, um gegen turkmenische Stämme und syrische Mamluken zu kämpfen, in die Schlacht zogen, empfingen sie vor der Kirche den christlichen Segen. Weil die Truppen zusammen mit den Pferden gesegnet wurden – damals eine gängige Praxis, fand der Gottesdienst im Freien vor der Kirche statt. Die Zorats-Kirche ist die einzige Kirche in Armenien, die ausschließlich für diesen Zweck errichtet wurde und eine entsprechend einzigartige Form besitzt.

Jüdischer Friedhof aus dem 13. und 14. Jahrhundert, Yeghegis

Der jüdische Friedhof befindet sich am Südufer des Baches etwa 200 Meter südlich der Durchgangsstraße und ist über einen Steg zu erreichen. Er wurde 1996 wiederentdeckt und zwischen 2000 und 2003 von einem armenisch-israelischen Team freigelegt. Über 60 Grabsteine aus dem 13. und 14. Jahrhundert wurden identifiziert, 40 davon auf dem heute von einer Mauer umgebenen Friedhofsgelände und die übrigen in der Umgebung. Einige Grabsteine waren als Fundament für die Fußgängerbrücke und als Bodenbelag in einer Mühle weiterverwendet worden. Die Grabsteine sind zylinderförmig und liegen mit einer flachen Längsseite am Boden. Zehn Grabsteine tragen Inschriften meist in hebräischer und seltener in aramäischer Sprache. Sie enthalten Eigennamen und Bibelzitate in einem sehr alten, für Grabsteine üblichen Sprachstil und geben Einblick in die damalige religiöse Praxis. Die Jahreszahlen gehören zu einem von orientalischen Juden verwendeten Kalender, dessen Zeitrechnung im Jahr 331 v. Chr. beginnt. Demnach ergibt sich für die älteste datierte Grabinschrift das Jahr 1266 n. Chr. und für die jüngste 1346 n. Chr.[9] Manche Ornamente, etwa Spiralformen innerhalb eines Kreises, wurden auch auf zeitgenössischen Grabsteinen der armenischen Christen gefunden. Eine historische Quelle für eine jüdische Gemeinde im mittelalterlichen Jeghegis gibt es nicht.

https://de.wikipedia.org/wiki/Jeghegis

 

Kloster Arates (Arites, Aratinets) Monastery

Biegt man im Ort Shatin nach rechts ab und folgt die Straße über die Orte Yeghegis und Hemon, kommt man nach etwa 18 km in den Ort Arates mit den Ruinen des Kloster Arates (7. -13 Jh.). Nach einer populäre Legende soll der Name dieses einzigartigen Klosters aus der Kombination von "ari" (kommen) und "tes" (sehen) gebildet worden sein.

Das Kloster besteht im Wesentlichen aus drei teilweise zerstörten kleinen Kirchen und einer Gavit (geschlossenen Raum), die in einer Achse von Nord nach Süd angeordnet sind:

Das genaue Errichtungsdatum der beiden letzt genannten Kirchen ist nicht bekannt.

Der interessanteste Teil des Komplexes ist die Gavit-Kapelle. Kloster-Rektor Hairapet ließ die Gawit (quadratische Vorhalle in der mittelalterlichen armenischen Architektur) im Jahr 1270 von den Architekten Siranes und Grigoris unter der Schirmherrschaft des Prinzen Smbat Orbelian bauen.
Herzlichen Dank an den Schweizer Weltreisenden Emil & Liliana Schmid für den Tipp.

Kloster von Khotakerits oder Karagop (Wajoz Dsor ?), Monastery

Ein schweres Erdbeben im Jahr 735-736 und zahlreiche Nachbeben in der Provinz Vayots Dzor südlich des Sees Sevan beschädigte das Kloster von Khotakents (oder / und ?) Karagop und führte zur Abwanderung der Bevölkerung. Die Rekonstruktion des Klosters und der Kirche wurde im Jahr 911 abgeschlossen. Quellen beschreiben, dass mit dem Tod des Prinzen Ashot Bagratuni im Jahr 906 ist es völlig zusammengebrochen sei und wurde im Jahre 911 wieder aufgebaut. Hingegen beschreiben andere Quellen dass König Ashot I. Bagratuni von Armenien 890 starb und sein Sohn, Smbat I. Bagratuni der Märtyrer (850–912) war König von 890 bis 912. Der Sohn wurde aber auch als Smbat IX der Märtyrer, König Smbat I von Armenien von 890 bis 914) beschrieben (??).

Selim Karawanserei

Orbelian Caravanserai / Selim Caravanserai

An der Orbelian Caravanserai / Selim Caravanserai kurz vor dem höchsten Punkt der Strecke legten wir einen Stopp ein. Wir besichtigten die Karawanserei aus dem 14. Jahrhundert. Sie wurde im Jahre 1332 vom Fürst Chesar Orbelian gebaut.

Wir überquerten den höchsten Punkt des Vardenyats Pass / Selim Mountain Pass in 2410 m Höhe.

Der Vardenyats Pass war früher als Selim Mountain Pass wie auch die Orbelian Caravanserai als Selim Caravanserai bekannt, wurde aber vor kurzem geändert, weil "Selim" der Name einer Person, und nicht als ein Ort ist. Selim waren ausländischen Barbaren und nur für seine bösen Taten und Zerstörung berühmt und bekannt.

 

Berg Armaghan, Kirche und Kratersee (optional)

Kratersee am Berg Armaghan

 

Von der M10 kann man einen Abstecher auf den Vulkanberg planen, wenn das Fahrzeug auch den steilen Anstieg schaffen wird. Bei den knapp 10 km bis zum Vulkansee und der Kirche gilt es ein Höhenunterschied von 550 m zu überwinden. Die Einwohner von Lernakert und Madina haben dafür noch die alten sowjetischen Autos "Vilis" und "Niva". Sie sagen, dass kein anderes Auto eine solche Route passieren kann.

Der Gipfel des Berges Armaghan befindet in einer Höhe von 2829 m. Er ist einer der schönsten Gipfel von Armenien. Der vulkanische Krater des Gipfels ist teilweise mit Wasser gefüllt. Der Kratersee auf dem Gipfel des Berges hat einen Durchmesser von 50 m und eine Tiefe von 15 m. Der Berg ist ein Teil des Geghamgebirges (Geghama-Gebirge; Գեղամա լեռնաշղթա). Dieser kleine See ist von alpiner Vegetation umgeben.

Im Jahr 2009 wurde anstelle der alten, baufälligen und teils zusammengebrochenen Kapelle eine neue Basaltkirche gebaut. Einer Legende nach kommen manchmal himmlische Feen hierher, um Wasser aus dem Kari-See zu trinken. In diesem Augenblick ist der Gipfel des Berges bedeckt, um ihn für Menschen unsichtbar zu machen.

Der Berg Armaghan ist nicht einfach zu besteigen. Sobald man den Gipfel erreicht hat, sieht man die unglaubliche Schönheit der wunderbaren Natur als Lohn fürdie Bemühungen.

Wegen der anziehenden Kraft und der schönen Umgebungvergeht die Zeit wie im Flug. Man sollte den Abstieg jedoch 2 Stunden vor Sonnenuntergang beginnen.

Kotavank, Nerkin Getashen (optional)

Nerkin Getashen (Ներքին Գետաշեն, Nerk'in Getashen, Nerkin Getachen, Nerqin Getashen, Lower Getashen , vor 1945: Nerkin Adyaman, Nizhniy Adyaman, Lower Adyaman ) ist ein großes Dorf im Südwesten Küste des Sees Sevan in der Gegharkunik Provinz von Armenie . Im Dorf ist das Kloster des 9. Jahrhunderts und die Kirche von Kotavank mit Blick auf das Dorf und den Fluss Argitchi mit einem großen Friedhof nebenan. Türkische Runeinschriften befinden sich in der Nähe. Innerhalb des Dorfes befindet sich eine ruinierte "Marmelade " oder eine Beerdigungskapelle mit khachkars, die in ihre Wände gebaut ist, und nicht weit entfernt ist ein kleiner Schrein. Eine alte Mühle sitzt am Fluss Argitchi. Es gibt auch zwei große Steinmauern aus dem Mittelalter , die 2 km nach Osten und 3 km westlich des Dorfes liegen.

Im frühen Mittelalter diente der Ort des heutigen Nerkin Getashen als Hauptstadt der alten Syunyats-Region, die damals als Kot bekannt war. Die Siedlung befand sich entlang der Dvin-Partav historischen Handelsroute, die es erlaubte, ein wichtiges Handelszentrum des 9.-10. Jahrhunderts zu werden. Es diente auch als eine Fischerei für das mittelalterliche Bagratuni Königreich von Armenien wegen der großen Menge der Forelle , die einmal reichlich im Argitchi Fluss waren. Die schriftliche Aufzeichnung von Prinz Grigor Supan stellt fest, dass Kot als die Hauptstadt seines Fürstentums diente . Abgesehen davon gibt es keine weitere Erwähnung von Kot in seinen Schriften gefunden. Das Kloster und die Kirche von Kotavank wurden auch von Prinz Grigor Supan während seiner Herrschaft errichtet. Sowohl Kotavank als auch Kot wurden teilweise durch Invasionen im 10.-11. Jahrhundert und später durch ein Erdbeben zerstört. Nach der Erfassung durch türkische Eindringlinge wurde Kot in Adyaman umbenannt.

 

Surb Hovhannes Church (optional)

Da die Kirche Surb Hovhannes Church etwas sehr abseits von unserer Route liegt und nur zu Fuß erreichbar ist, ließen wir sie aus und fuhren weiter zur Festung von Zovinar.

 

Festung von Zovinar (Odzaberd), Tsovinar

Fortress / Festung von Zovinar (Odzaberd), Tsovinar / Kelagran - eigentlich nur nochwenige Reststeine zu sehen (optional) Hier soll eine urartäische Felsinschrift sein (?)
https://de.wikipedia.org/wiki/Felsinschrift_von_Zowinar

 

Vanevan Monastery, Artsvanist

Vanevan Monastery, Artsvanist
https://en.wikipedia.org/wiki/Vanevan_Monastery

 

Saint Sarkis Church of Tsovinar, Artsvanist

Saint Sarkis Church of Tsovinar, Artsvanist
https://en.wikipedia.org/wiki/Saint_Sarkis_Church_of_Tsovinar

 

Ruinenstätte Verin Ktanots, Artsvanist

Ruinenstätte Verin Ktanots, Artsvanist

 

Surb Hripsime Church, Artsvanist

Surb Hripsime Church, Artsvanist

 

Makenis Monastery Մաքենյաց Վանք (optional)

Makenis Monastery Մաքենյաց Վանք
https://en.wikipedia.org/wiki/Makenyats_Vank

 

Daputs Monastery, Noradus

Daputs Monastery, Noradus

 

Khachkars / Chatschkars auf dem Friedhof von Noradus / Noraduz

Im Anschluss fuhren wir zu dem am Sevansee gelegenen alten Friedhof von Noradus / Noraduz, den Noratus Cemetery. Hier befinden sich mehr als 1000 Grab- und Kreuzsteine aus dem Mittelalter (12.Jahrhundert bis heute).

Khachkars / Chatschkars oder Steine, die mit Kreuzen und floralen Motiven geschnitzt wurden, wurden vor allem als Symbol der Erlösung der Seele gesehen, entweder lebend oder verstorben und entstanden um das 9. Jahrhundert. Khachkars wurden oft in konvertierten heidnischen Tempeln als Symbole eines neuen Glaubens errichtet. Heute sind diese Steine Teil der Unesco-Liste des immateriellen Kulturerbes.

Der Friedhof Noratus in der Provinz Gegharkunik hat die größte bestehende Gruppe von Khachkars im Land: mehr als 800 Steine, jeweils mit einem einzigartigen Design. Die khachkars in Noratus sind einige der frühesten vorhandenen Beispiele der Kunst, mit einigen von ihnen aus dem 10. Jahrhundert.

Chatschkaren-Werkstatt

Besichtigung einer Chatschkaren-Werkstatt (wo??)

Wir fuhren am knapp 50 km langen und über 50 km breiten Sewansee vorbei, dem größten Süßwassersee Armeniens. Mit seinen etwa 1900 Höhenmeter zählt er zu den größten Hochgebirgsseen der Welt.

 

Hayravank Monastery

Hayravank Monastery

 

Burg Berdkunk / Aghkala Befestigungsanlage Ishkhanats Amrots

Burg Berdkunk / Aghkala Befestigungsanlage Ishkhanats Amrots
http://www.burgenwelt.org/armenien/berdkund/object.php

 

Kloster Sewanawank / Sevanavank / Sevankloster

Wir fuhren auf der M4 (Asian Highway 83) weiter bis zur Halbinsel Sewan und besichtigten das Sewanawank / Sevanavank Kloster. Dazu stiegen wir auf der Klosterhalbinsel hinauf zu der Muttergotteskirche mit dem Kreuzstein "Christus in der Vorhölle". Eine Inschrift von Prinzessin Mariam in der kleineren der beiden Kirchen verweist auf das Gründungsjahr 874: Sie war die Frau des Regionalfürsten Vasak-Gabor von Sjunik und Tochter des späteren Königs Ashot I.

Kurz vor der Stadt Sewan folgten wir der M4 (Europastraße E117 /Asian Highway AH83) in Richtung Georgien.

Unterkunft in Dilijan

Fahrt nach Dilidschan zur Unterkunft

Kaum haben wir das Gebiet der "blaue Perle Armeniens" - des Sevansees verlassen durchfahren wir die "Armenische Schweiz", die ihren Namen wegen Ihrer Schönheit und der Waldvegetation erhalten hat. Ab dem Ort Pereval Sevanskiy führte die Fernstraße M24 serpentinreich von 2200 Höhenmeter hinab bis zu unserem Unterkunftsort Dilijan, welches in einer Höhe von 1200 - 1500 m über NN liegt.
Dilijan ist einer der beliebtesten früheren und heutigen Kurorte. Viele bekannte Persönlichkeiten, dichter und Komponisten, wie Dmitri Schostakowitsch odert Benjamin Britten haben in an den Hängen von Dilijan ihre Sommerhäuser errichtet.

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Abendessen und Übernachtung in Dilidschan


Foto: Fotogalerie aus araratbrandy.com
„Aghitu-monument1“ von Bertramz - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Aghitu-monument1.jpg#/media/File:Aghitu-monument1.jpg;


Heute: xxx hochauflösende georeferenzierte Fotos 4288x 2848 bei 300dpi (falls an Fotos von einzelnen Sehenswürdigkeiten Interesse besteht - einfach melden; Die hier veröffentlichen Fotos wurden für das Internet verkleinert und optimiert)


 

Optional und durchaus sehenswert:


Fortsetzung im Teil 5:  Reisebericht Dilidschan (Dilidschan, Gosh)


  Reisebericht Nordzypern 2014 sowie nach Zypern (westlicher griechischer Teil) 2015 * * Rundreise Lanzarote 2015